
GSV Suderwick gewinnt mit 2:1 gegen den bisherigen Tabellenführer DJK Rhede. Damit übernehmen die Suderwicker nach dem 12. Spieltag selbst die Tabellenspitze der Kreisliga A Rees-Bocholt und stehen nun mit 33 Punkten auf Platz eins.
Die Gäste aus Rhede erwischten den besseren Start und gingen nach 32 Minuten durch Lennart Heller verdient mit 1:0 in Führung. Suderwick tat sich zunächst schwer, fand aber nach dem Seitenwechsel deutlich besser ins Spiel. In der 60. Minute gelang Tom Boland nach starker Vorarbeit von Luca Rappers den Ausgleich. Nur vier Minuten später sorgte der 18-jährige Niklas Mike Rossel mit einem sehenswerten Schlenzer aus rund 22 Metern für das 2:1 – die Entscheidung in einem intensiven und hochklassigen Kreisliga-Duell. Rhede drückte in der Schlussphase auf den Ausgleich, doch Viktoria-Keeper Jonas Wenzel rettete seinem Team mit einer Glanzparade in der Nachspielzeit gegen René Groes den Heimsieg.
Gäste Trainer Björn Kräbber war nach der knappen Niederlage enttäuscht, konnte das Ergebnis aber sportlich einordnen. Er sagte nach dem Spiel: „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Das war ein starkes Auswärtsspiel. Wir hatten die besseren Spielanlagen, aber ein unglückliches Ende – so ist das im Fußball. Wir sind jetzt aber heiß weiterzumachen. Nun jagen wir und bleiben dran. In der ersten Halbzeit hätten wir das 2:0 machen müssen. Tobias Heinrichs läuft alleine auf Torwart Wenzel zu, bringt den Ball aber nicht im Tor unter – das war die entscheidende Szene. In der zweiten Halbzeit hatte Suderwick dann eine sehr starke halbe Stunde, in der sie das Spiel gedreht haben. Am Ende werfen wir nochmal alles nach vorne, Schade für uns, aber wir nehmen viel Positives mit.“
Tobias Howein, sportlicher Leiter und 1. Vorsitzender der Hausherren war glücklich und lobte beide Teams für ein unfassbares Spitzenspiel. Der 47-Jährige erzählt nach dem Spiel: „Wir haben heute ein Spiel gesehen, das seinem Namen absolut gerecht wurde. Rhede war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, das muss man ehrlich sagen. Im zweiten Durchgang hatten wir dann dieses Quäntchen Glück und eine richtig gute halbe Stunde. Rappers hat eine überragende Vorlage zum Ausgleich gegeben, und der Schlenzer zum 2:1 war einfach sehenswert. Am Ende kann man sagen: glücklich, aber kämpferisch verdient gewonnen. Man hätte sich aber auch nicht beschweren dürfen, wenn beide Teams heute die Punkte geteilt hätten.“
