Der Kader des GSV Geldern steht noch nicht

Roland Rößler, neuer Trainer des A-Ligisten GSV Geldern, nimmt mit seiner „interkulturellen Truppe“ den Klassenerhalt in Angriff. Die Testspiele lassen noch keine eindeutigen Rückschlüsse zu.

„Durchwachsen“ ist der Begriff, der Roland Rößler, neuer Trainer des A-Ligisten GSV Geldern, mehrfach in den Sinn kommt, wenn er ein vorläufiges Urteil über die Saisonvorbereitung mit seiner neuen Mannschaft fällen soll.
Seien es die Testspiele oder eben das Gesamtbild, das sich ihm aktuell darstellt. „Unsere Vorbereitung ist aus vielen Gründen noch verbesserungswürdig“, sagt er. „Der endgültige Kader steht noch nicht. Vielleicht können wir noch zwei, drei Spieler reaktivieren.“ Ein Neuer konnte bereits positiv auf sich aufmerksam machen. Ionut Bran traf beim 7:1-Sieg über B-Ligist TuS Union Mülheim. Patrick Seitz gelangen in der Partie sogar fünf Tore.

Auf der anderen Seite kamen aber auch die Gelderner bereits einmal gehörig unter die Räder. Im ersten Test, gegen den Moerser A-Ligisten FC Neukirchen-Vluyn setzte es eine 2:12-Niederlage. „Da haben wir personell aus dem letzten Loch gepfiffen und sind mit einer sehr unerfahrenen Mannschaft aufgetreten“, so Rößler. Man habe gesehen, dass sein Team vorne nicht so schlecht aufgestellt sei. Zum Offensiv-Feuerwerk in Mülheim und dem Defensiv-Debakel gegen Neukirchen-Vluyn gesellen sich ein 3:0-Sieg über B-Ligist SV Vynen-Marienbaum und zuletzt eine 1:3-Niederlage beim FC Rumeln-Kaldenhausen (A-Liga).

„Ich möchte die Testspiele weder im positiven noch im negativen überbewerten“, sagt der Coach. Das Hauptziel sei nach wie vor die, „interkulturelle Truppe“ zusammenzuführen. Bereits bei seiner Vorstellung nannte Rößler den Klassenerhalt als Ziel. Daran hat sich nichts geändert.

Aufrufe: 024.8.2020, 23:00 Uhr
RP / nhenAutor

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