
Region. Gruppenligist Spielvereinigung Eltville ist nach dem 2:5 bei der U23 von Biebrich 02 wohl nicht mehr zu retten. Der Sieger hofft als Drittletzter dagegen, noch mindestens zwei Teams zu überflügeln.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt vom Wiesbadener Kurier.
Trotz der klaren Niederlage war Eltvilles Vorsitzender Sven Klärner mit seinem Team zufrieden „Wir haben zwar wieder mal bei drei Gegentreffern Pate gestanden, aber sonst gegen einen starken Gegner alles gegeben.“ Biebrichs Coach Volkan Zer zog den lange geplanten Besuch des Istanbuler Stadtderbys Galatasaray gegen Fenerbahce vor, wurde vom Co-Trainer der Biebricher Ersten, Christian Kunert, vertreten. Im zunächst ausgeglichenen Spiel verpasste Eltville durch Ilker Yoldas Diaz den Ausgleich, als Biebrichs Keeper Uin Ono seinen Strafstoß glänzend parierte. Der Doppelschlag vor der Pause brachte die Heimelf nach vorne, nach dem 1:3 durch Marlon Klärner schien der Gast noch mit Chancen. Ein dummer Ballverlust vor dem 1:4 machte aber dann schon den Deckel drauf. Oskar Lenk und Marcel Sadat aus der A-Jugend fügten sich beim Sieger gut ein, Eltvilles Ben Weygandt musste mit einer Bänderverletzung in die Klinik.
Tore: 1:0 Lenk (18.), 2:0, 3:0 Stegmaier (40., 42.), 3:1, 5:2 Klärner (57., 88.), 4:1 Mottura (62.), 5:1 Stettler (73.).
Erbenheim fing sich unglückliche Gegentreffer, Niklas Feidt im Kasten verhinderte Schlimmeres. „Wir müssen als Team alle besser nach hinten arbeiten“, stellte Erbenheims Spielführer Lee Nguyen nach den fünf Gegentoren klar. Bei Eddersheims Unterbau zeigt die Formkurve wieder nach oben. Der U19-Spieler Arda Cam zeigte eine klasse Vorstellung. "Wir leben wieder. Aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg für uns", resümierte Eddersheims Interimstrainer Christopher Reuter.
Tore: 1:0, 5:2 Cam (6., 68.), 1:1, 2:2 Oukouiss (9., 45.), 2:1 Siegert (15.), 3:2 Tokuc (52.), 4:2 Baatz (58.), 5:3 R. Roubiou (78.).
Die Taunussteiner zeigten eine bärenstarke Vorstellung, boten ihrem Trainer Norman Schlabs das richtige Geburtstagsgeschenk. „Wir trafen noch Pfosten und Latte, hätten höher gewinnen können“, verkündete Patrick Engelmann stolz. Beim Verlierer gab es dagegen nur Lob für Torwart Steve Wagner, der Schlimmeres verhinderte: „Das war ein peinlicher Auftritt. Bleidenstadt zeigte uns, wie Abstiegskampf funktioniert. Wir müssen uns zusammensetzen und nach Möglichkeiten suchen, sonst sehe ich schwarz“, war SGN-Sprecher Amir Kadiric am Boden.
Tore: 0:1, 0:3 Bellin (18., 45.), 0:2, 0:4 Golle (22., 50.), 0:5 Jeremic (65.).
Auch bei der SKG herrschte Katerstimmung: „Der Gegner spielte ohne große Anstrengung sein Spiel runter, das reichte gegen uns“, sehnt SKG-Coach Efkan Yildiz einen befreienden Dreier weiter herbei. Den Willen konnte er seinem Team nicht absprechen, erneut machten es aber individuelle Fehler dem Gegner einfach. Bei Bernhard Fosu Anin lagen zudem die Nerven blank, er fing sich beim Stand von 0:3 Gelb-Rot ein.
Tore: 0:1 Parisi (44.), 0:2, 0:3 Becker (61., 68.), 1:3 Obed Fey (77.), 1:4 Kröner (90.+4).
Zufriedenes Fazit von SG-Macher Daniel Schadel: „Trotz der Ausfälle haben sich alle super reingehängt und einen verdienten Punkt festgemacht.“
Tore: 0:1 Dankof (14.), 1:1 Blanke (32.).
FC-Trainer René Keutmann bescheinigte dem Sieger gegenüber der Vorrunde eine deutliche Steigerung: „Wir mussten erst die Pokalpleite aus den Klamotten schütteln, fingen uns in einem typischen 0:0-Spiel erst am Ende den entscheidenden Treffer.“
Tor: 0:1 Shirendel (89.).
„Schnell abhaken, gut trainieren und im nächsten Spiel voll da sein“, gibt Stephan Mohr nach einem Spiel zum Vergessen die Devise aus. Die Gäste zeigten ihre Konterstärke, machten einen Klassenunterschied deutlich. Der FC Türk hat nach beeindruckender Rückserie den Klassenerhalt geschafft.
Tore: 0:1 Pfeifer (3.), 0:2 Türksoy (18.), 0:3 Miyazawa (37.), 0:4 Hamdaou (40.), 0:5 Thar (51.), 1:5 Flemming (61.), 1:6 Music (81.).
Trotz der Niederlage viel Lob von SVW-Sprecher Dirk Hünerbein: „Wir waren eine Stunde das bessere Team, hätten durch Justin Reil und Erdem Kadi führen müssen.“ Erik Redeker war im Tor eine Bank, der Spielverlauf für die Heimelf eine Ernüchterung.
Tore: 0:1 Stranz (48.), 0:2 Nocht (83.), 0:3, 0:4 Barrow (88., 90.).