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Gruppenliga: SV Wallrabenstein gleich in Wallung

3:0 zum Gruppenliga-Start über die Spvgg. Eltville +++ Aufsteiger SG Ra/Ma gleich erfolgreich +++ Erbenheim erkämpft Punkt zum Start

von Hartmut Steindorf/Philipp Durillo · 04.08.2024, 19:08 Uhr · 0 Leser
Der SV Wallrabenstein siegte zum Auftakt deutlich gegen Eltville.
Der SV Wallrabenstein siegte zum Auftakt deutlich gegen Eltville. – Foto: RSCP Photo

Region. Erster Sieg für Aufsteiger SG Rauenthal-Martinsthal, der Alemannia Nied zum Auftakt der Fußball-Gruppenliga mit 2:1 abblitzen ließ. Der SV Wallrabenstein buchte beim 3:0 gegen die Spielvereinigung Eltville den höchsten Startsieg.

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Zum Auftakt gleich ein Sieg am Freitagabend für die SG Hoechst, die einige im Kampf um den Aufstieg auf dem Zettel haben. „Es war ein wichtiger Sieg. In der ersten Halbzeit waren wir sehr oft in der Nähe vom zweiten oder dritten Tor, da müssen wir noch an der Chancenverwertung arbeiten“, sagt SG-Trainer Sascha Amstätter. Die beiden Torschützen Raffael Grigoryan und Josef Sultani zeigten eine starke Leistung.

Ärgerliche Niederlage hingegen für Weilbach: „Wir waren eigentlich auf Augenhöhe und hatten einen Punkt verdient“, bilanzierte Germania-Coach Stefan Hoitz. Bis zum 1:0 waren die Gäste am Drücker, verdienten sich dann den Ausgleich von Pierre Alusse. Vor der erneuten Führung der Höchster hatte Paul Schmutzler das 1:2 auf dem Fuß, scheiterte jedoch aus fünf Metern. Nach dem 3:1, als Weilbach nach einer Ecke die Klärung mehrfach verpasste, kam der Anschluss des eingewechselten Lukas Wölfel zu spät.

Tore: 1:0 Aksu (19.), 1:1 Alusse (39.), 2:1 Sultani (65.), 3:1 Grigoryan (67.), 3:2 Wölfel (84.).

Klare Sache für die Gastgeber: „Wir waren dominant, spielten eine Stunde Tempofußball und gewannen auch in der Höhe verdient“, war Wallrabensteins Spielertrainer Dennis Deider mit dem Start hochzufrieden. Die Gäste mussten auf Stammspieler verzichten, auch auf Kapitän und Hochzeiter Marlon Klärner. In der Abwehr zeigte sich der Verlierer nicht immer wach, verursachte zudem den vorentscheidenden Elfmeter zum 2:0. Nach vorne gab es durchaus Gelegenheiten, Kosche und Haxhosaj trafen jedoch nur Aluminium. Torwart Dupre war Eltvilles Bester. „Wir haben hinten zu viele einfache Dinge zugelassen“, fand Eltvilles Teammanager Sven Klärner.

Tore: 1:0, 2:0 Meier (19./37.), 3:0 Reil (50.).

Der Aufsteiger begann nervös, hatte dann Pech, als Mao Karle einen Schuss zum 0:1 abfälschte. „Dann haben wir aber die Kontrolle übernommen und unser Spiel durchgezogen“, freute sich SG-Coach Matthias Güldener über den ersten Dreier. Die Platzherren hatten deutlich mehr Torchancen, Torwart Alex Stubben wurde nur einmal richtig gefordert.

Tore: 0:1 Karle (10., Eigentor), 1:1 Sievers (51.), 2:1 Blanke (68.).

„Gute Vorstellung, schlechtes Ergebnis“, konnte TSV-Chef Ilkay Candogan die Mischung aus Pech und Abschlussschwäche kaum in Worte fassen. Während vorne beste Möglichkeiten liegen blieben, nutzte Mike de Sousa ein Missverständnis zwischen TSV-Keeper Bulut Rüzgar und seiner Abwehr zum entscheidenden zweiten Treffer für den Dritten der Vorsaison.

Tore: 0:1, 0:2 De Sousa (7., 80.), 1:2 Jallow (85.).

Bierstadt war zum ersten Spiel präsent und hätte höher gewinnen können. Die Gäste hatten zwar das 1:1 auf dem Fuß, hätten aber am Ende auch höher verlieren können. Beim Sieger überzeugten Yankhoba Soumare und Paul Götz in der Defensive, nach vorne der bewegliche Roan Heller. „Das 2:0 gab uns Sicherheit, sodass nach hinten nichts mehr anbrannte“, freute sich FCB-Coach René Keutmann über den Startsieg.

Tore: 1:0 Wintermeyer (9.), 2:0 Soumare (54.).

Erbenheim hatte zunächst Abstimmungsprobleme in der Defensive und musste nach 20 Minuten einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Emirkan Dorul gelang mit einem tollen Schlenzer in den Winkel der Anschluss, Kouami Dalmeida staubte in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs zum 2:2 ab. Nach der Pause hatten beide Teams den Sieg vor Augen, konnten jedoch die Gelegenheiten nicht nutzen. Erbenheims Rachid Kachoudi sah in der 84. Minute Gelb-Rot.

„Wir hätten schon zur Halbzeit, 3:1 oder 4:1 führen können und haben unsere Überzahl ab der 80. Minute nicht gut ausgespielt. Es fühlt sich an wie zwei verlorene Punkte“, haderte FCE-Coach Marco Wronski. Bei den Gastgebern feierte Joost Hennes sein Comeback als linker Innenverteidiger, nach zuvor fünf Jahren Fußball-Abstinenz.

„Wir haben alles herausgeholt, hätten auch gewinnen können“, hatte SVEler Fred Bürger viel zu loben. Überragend neben Torwart Timo Nietsch sah er Fouad El Bakkaoui.

Tore: 1:0 Voit (5.), 2:0 Pessel (20.), 2:1 Dorul (26.), 2:2 Dalmeida (45.).