2025-12-03T05:51:34.672Z

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Der Rasenplatz des VfR Fehlheim hat so manche Tücken - besonders dann, wenn es geregnet hat. Darauf muss sich die FSG Riedrode im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga einstellen. (Archiv)	Foto: Sascha Lotz
Der Rasenplatz des VfR Fehlheim hat so manche Tücken - besonders dann, wenn es geregnet hat. Darauf muss sich die FSG Riedrode im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga einstellen. (Archiv) Foto: Sascha Lotz

Gruppenliga: Fehlheim will mit allen Mitteln FSG-Sieg verhindern

VfR Fehlheim spricht von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Zweiten Riedrode

Bergstraße. Das Spitzenspiel der Gruppenliga steigt am Sonntag ab 14.30 Uhr in Fehlheim: Gastgeber VfR trifft auf den Tabellenzweiten FSG Riedrode. Auch in Wald-Michelbach steht ein Bergsträßer Vergleich an, wenn die abstiegsbedrohte SG die TSV Auerbach erwartet.

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Das Pokalspiel beim SV Fürth am Mittwoch war für die Fehlheimer laut Trainer Sebastian Lindner gleichzeitig eine „Trainingseinheit unter Realbedingungen“ für das „Sechs-Punkte-Spiel“. Riedrode hat aktuell acht Zähler mehr als die Fehlheimer, im Falle eines Sieges hätte die FSG den Vorsprung auf elf Zähler ausgebaut - und das möchte Sebastian Lindner verhindern: "Wir wollen drei Punkte. Das wird alles andere als einfach, steht die FSG doch zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz. Dennoch sehe ich Chancen." Der VfR-Trainer hebt beim Gegner die gute Mischung aus Talenten und Routiniers sowie die spielerische Klasse hervor. Somit muss sein Team, das erneut nicht in Bestbesetzung antreten kann, alles abrufen, wenn es bestehen will. "jeder muss sich auf dem Platz zerreißen."

Für die FSG dürfte nicht nur der Gegner, sondern auch der Fehlheimer Naturrasen eine Herausforderung darstellen. "Wir müssen über 90 Minuten 110 Prozent geben, unsere Chancen nutzen und hoch konzentriert spielen", sagt Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG. Mario Basyouni, Sinan Schuchmann und Dominik Dietzel fallen voraussichtlich aus.

Lukas Wernert darf ran für die SG WaldMichelbach

Neuzugang Lukas Wernert ist ab sofort spielberechtigt, weil der ehemalige SGWler im vergangenen halben Jahr nicht am Ball war. Trainer Benjamin Sigmund freut sich über den Neuen und wird Wernert gegen Auerbach auch im Kader haben. Yannic Beisel ist zurück aus dem Urlaub. Gästetrainer Peter Brandenburger kennt den Gegner gut, denn er hat mit seinem damaligen Club FC 07 Bensheim Anfang September gegen die Odenwälder 4:3 gewonnen. Brandenburger erwartet ein "temporeiches Spiel", in dem es "hin und her geht". Schließlich stellen die Wald-Michelbach (15., 35 Tore) und die TSV (11., 32) die besten Offensiven aller Mannschaften der unteren Tabellenhälfte.

Für den FC 07 ist es das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen, doch es gibt etwas, das optimistisch stimmt: die Spielweise des Gegners. "Wir erwarten eine ähnliche Mannschaft wie Fürth", so Trainer Constantin Renner. Und gegen den FC Fürth hat seine Elf am Mittwoch 5:1 gewonnen.

SV Fürth: Trotz 1:2 ein Schritt nach vorne

Trotz der 1:2-Niederlage im Kreispokal gegen Ligakonkurrent VfR Fehlheim am Mittwoch beobachtete SVF-Trainer Jochen Ingelmann einen Schritt weiter nach vorne für seine Mannschaft in Sachen Defensivarbeit. "Es ist schade, dass wir aus dem Pokal raus sind, aber der Fokus liegt jetzt ganz auf der Liga", sagt der Coach des Vorjahresfinalisten. Und da wartet mit Absteiger Griesheim ein "spielstarker Gegner". Ingelmann erachtet die vier Spiele bis zur Winterpause als richtungsweisend für den Tabellensechzehnten, dem aktuell sechs Punkte auf das rettende Ufer fehlen. Patrik Babic konnte nach sechs Wochen wieder trainieren, Toni Vucic hat sich indes ohne Fremdeinwirkung das Knie überdehnt.

Vier Niederlagen in Folge haben den FC auf Rang sechs zurückfallen lassen. "Wir nehmen uns jetzt einiges vor", sagt Sportdirektor Marco Knapp mit Blick auf die anstehenden vier Heimspiele in Folge. Andreas Adamek (Leiste) wird wohl erneut Pause machen müssen.



Aufrufe: 08.11.2025, 14:30 Uhr
Jan ZehatschekAutor