2024-05-29T12:18:09.228Z

Allgemeines
Der VfR Limburg und der SV Wiesbaden (rechts, mit Leon Löber) trennten sich am Ende 3:3 unentschieden.
Der VfR Limburg und der SV Wiesbaden (rechts, mit Leon Löber) trennten sich am Ende 3:3 unentschieden. – Foto: RSCP Photo

Gruppenliga: Beide SVWs verspielen 3:0-Führung

Tabellenführer muss sich gegen Limburg mit 3:3 begnügen +++ SV Wallrabenstein unterliegt Hoechst sogar noch mit 4:5 +++ SG Germania schöpft nach 2:2 Hoffnung

Region. Gruppenliga-Spitzenreiter SV Wiesbaden verpasste es, wie zuletzt schon gegen Unterliederbach, gegen Limburg 07 die vermeintlich klare 3:0-Führung nach Hause zu schaukeln und musste sich mit einem 3:3 zufriedengeben. Der Vorsprung an der Spitze bleibt aber mit elf Zählern bei noch sieben Spielen sehr komfortabel. Der SV Wallrabenstein verlor nach 3:0-Führung noch mit 4:5 gegen die SG Hoechst, bei Germania Wiesbaden geht es mit dem 2:2 gegen TuRa Niederhöchstadt wieder etwas aufwärts.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt vom Wiesbadener Kurier.

„Am Ende fehlte die Konzentration und der starke Wille der ersten 70 Minuten war etwas weg“, bilanzierte Yildirim Sari den Leistungsabfall. 70 Minuten hatte der Spitzenreiter alles im Griff, der 1:3-Anschluss gab den Gästen dann Auftrieb. Der Sportverein wurde vor dem Spiel von Kreisfußballwart Jürgen Brose anlässlich seines 125-jähriges Vereinsjubiläums geehrt.

Tore: 1:0 Nakos (8.), 2:0 Löber (45.), 3:0 Cruz dos Santos (71.), 3:1, 3:3 Kazerooni (74., 90.+5), 3:2 Catovic (83.).

Knackpunkt für die Wende war die Rote Karte gegen Luca Keil fast mit dem Pausenpfiff wegen einer Notbremse. „Wir igelten uns hinten ein, zogen die Konter nicht durch und machten in der Abwehr leichte Fehler“, so SVW-Spielertrainer Dennis Deider über die Folgen.

Bei der SG Hoechst zeigte die Pausenansprache von Trainer Sascha Amstätter Wirkung. "In der ersten Halbzeit haben wir arrogant gespielt und waren vorne wie hinten lauffaul. Ich habe die Jungs an der Ehre gepackt, sachlich die Fehler angesprochen, bin aber auch mal lauter geworden", sagte der Ex-Profi. In Abschnitt zwei glänzte Barkan Aksu als Triebfeder im Höchster Spiel.
Tore: 1:0 Kern (24.), 2:0, 3:0, 4:4 Matti Meier (31., 39., 84.), 3:1 Matthews (50.), 3:2, 3:3 Aksu (69., 70.), 3:4 Akbulut (76.), 4:5 Sultani (90.+2).

„Wir haben die Räume eng gemacht, waren sehr laufstark und machten wenig Fehler“, war für FCB-Trainer René Keutmann sein erster Punkt in Okriftel Gold wert. Der Elfmeter zum Ausgleich war strittig. Gerit Wintermeyer sowie Goltz und Gossner setzten bei Bierstadt die Akzente.

Tore: 0:1 Wintermeyer (29.), 1:1 Yalcin (38.).

Die Gäste ließen sich vom 0:1 aus der Bahn werfen. Pierre Alusse hatte schon vor dem 2:0 zweimal die Gelegenheit zu erhöhen, der Treffer von Mathias Falk freute Germania-Coach Stefan Hoitz besonders: „Nach so langer Verletzungspause für mich der Höhepunkt.“ Pascal Fischer ragte im guten Siegerteam noch heraus.

Tore: 1:0 Thieme (10.), 2:0 Alusse (38.), 3:0 Falk (59.).

S

Eltville schlug sich wacker und hätte durchaus punkten können: „Leider haben wir es nicht geschafft, dem Zweiten einen reinzudrücken“, wären die Gäste für Sven Klärner auch mit einem Remis zufrieden gewesen. Pleuger und Abd Ali hatten den Ausgleich auf dem Fuß. Vor dem wichtigen Spiel in Niederseelbach, wo ein Sieg Pflicht her muss, ist Klärner happy, dass er von fast allen Stammspielern die klassenunabhängige Zusage für die nächste Runde im Sack hat.

Beim VfB, der durch Danyal Tekin noch einen Elfmeter verschoss, sprach der sportliche Leiter Patrick Barnes von einem "Arbeitssieg", der bei konsequenter Chancenverwertung deutlich höher hätte ausfallen können. Positives gab es auch aus der Jugend zu berichten: D1, E1 und E2 wurden Kreispokalsieger.

Tor: 0:1 Krönert (24.).

„Die Einstellung hat diesmal bei allen gestimmt“, geht es für Germania-Coach Michel Badal endlich aufwärts. Vor dem Elfmetertor von Erdem Sürmeli zum 1:1 sah Gästekeeper Frederick Hiebinger wegen des Foulspiels Gelb-Rot. Auch das 1:2 resultierte aus einem Strafstoß, am Ende war für die Waldsträßer auch der Sieg möglich. „Wir haben unsere Konter leider nicht so gut ausgespielt“, fand Badal noch ein Manko. Zumindest ist die Niederlagenserie gestoppt worden, was für neue Zuversicht sorgt.

Tore: 0:1 Bianco (23.), 1:1 Sürmeli (51.), 1:2 Cosar (60.), 2:2 Morchid (78.).

"Das war deutlich zu wenig für die Gruppenliga“, war TSG-Sprecher Kai Tillmann nach der verdienten Niederlage gefrustet. Auch die 2:1-Führung durch Ramis Doppelpack brachte Wörsdorf nicht in die Spur. Die Gäste, die am Sonntag (15 Uhr) auf Germania Wiesbaden treffen, noch gut bedient.
Tore: 1:0 Müller (13.), 1:1, 1:2 Rami (23., 25.), 2:2 Schreiner (45.), 3:2 Meuser (59.), 4:2, 5:2 dos Santos Silva (74., 86.), 5:3 Garte (90.).

Aufrufe: 014.4.2024, 21:08 Uhr
Hartmut Steindorf und Philipp DurilloAutor