2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Gruppenliga: Auerbach schnappt FSG Sieg vor der Nase weg

Riedrode führt schon 3:0, doch es reicht nicht +++ Lüdewald erlöst Fehlheim ++ Vom SV Fürth kommt insgesamt zu wenig

von (jz/maz/ü/ net/ü) · 14.09.2025, 22:00 Uhr · 0 Leser
Trotz einer 3:0 Führung lässt sich die FSG Riedrode den Sieg am Ende nehmen.
Trotz einer 3:0 Führung lässt sich die FSG Riedrode den Sieg am Ende nehmen. – Foto: Daniel Nischwitz

Bergstraße. Die TSV Auerbach hat in der Gruppenliga trotz 0:3-Rückstand noch 3:3 gegen den Tabellenzweiten FSG Riedrode gespielt.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.

Die Gastgeber, ohne Leistungsträger wie Jonas Ripper, Yannic Beisel und Steffen Albert angetreten, hätten in der ersten Halbzeit zwei bis drei Tore vorlegen müssen – unter anderen Kim Naas verzog freistehend. Doch nach einem Eckball kassierten die Überwälder dann früh in Halbzeit zwei das erste Gegentor, und in der Folge war die um den Ausgleich bemühte SGW anfällig für Konter. „Uns fehlt ein Erfolgserlebnis“, sagte Jörg Gräber, der Sportliche Leiter, nach der siebten Niederlage für sein Team: „Wir müssen uns das Glück erarbeiten.“ Die Stimmung sei trotzdem gut, der Kampfgeist durch den Trainerwechsel wieder geweckt worden, und auch hinsichtlich mannschaftlicher Geschlossenheit könne sein Team durchaus überzeugen, so Gräber. wurden schmerzhaft vermisst. „Es kommt gerade alles zusammen“, sagte Gräber. Tore: 0:1 Nefati (48.), 0:2 Arik (65.), 1:2 Naas (68.), 1:3 Ünal (73.), 2:3 Naas (85.). – Schiedsrichter: Tavasolli (SKG Rumpenheim). – Zuschauer: 150. – Bester SGW-Spieler: Jahn.

Gemischte Gefühle bei den Riedrodern: 3:0-Führung verspielt, und Torwart Rico Ochsenschläger verhinderte sogar noch Schlimmeres, als er einen Foulelfmeter zehn Minuten vor Ende hielt. Und schon vor der Halbzeit wurde Ochenschläger zum überragenden Spieler auf der Seite der Gäste. „Er hat uns die Hütte dicht gehalten“, lobte Fabian Kreiling vom FSG-Spielausschuss. So verhinderte er mit einer Glanzparade, dass ein TSV-Freistoß oben links im Eck landete (69.). Dann tauchte er schnell nach rechts unten ab und hielt den Foulelfmeter von René Brunner (81.). Doch den satten Schuss zum überfälligen 3:3 von TSV-Neuzugang Arjun Wente (3. Ungarische Liga) aus halbrechter Position ins linke Eck konnte selbst er nicht halten.

TSV-Trainer Giuliano Tondo sagte nach dem Spiel: „Es wäre mehr drin gewesen. Wir hätten gewinnen müssen.“ FSG-Trainer Tobias Beltz widersprach nicht: „Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“ Und Fabian Kreiling befand: „Unterm Strich ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ Tore: 0:1 Münch (9.), 0:2 , 0:3 Siegler (44., 48.), 1:3 Walter (59.), 2:3 Brunner (61.), 3:3 Wente (90.). – Schiedsrichter: De Maio (Main-Taunus). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Ochsenschläger.

Fürth begann erst in der zweiten Halbzeit, richtig Fußball zu spielen. Bis dahin war es ein laut Trainer Jochen Ingelmann eher pomadiger Auftritt seiner Elf, irgendwie zögerlich auf dem großen Naturrasen in Ober-Roden. „Wir waren nicht richtig im Spiel, immer zu weit weg“, sagte der Trainer. Und die Gäste hatten Glück, dass Ober-Roden zur Pause nicht deutlicher in Führung lag – Keeper David Hummel rettete zweimal stark. Doch mit Wiederanpfiff war Fürth angekommen, verteidigte überzeugend und hatte durch Yannick Marx zweimal den Ausgleich vor Augen. Doch er scheiterte jeweils im Eins-gegen-eins am Torwart. „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden nicht unverdient gewesen“, sagte Ingelmann. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viel nachgedacht, in der zweiten war mehr Überzeugung in unserem Spiel. Insgesamt war das aber zu wenig.“ Tore: 1:0 Klingenmeier (22., Handelfmeter), 2:0 Mustafa (86.). – Schiedsrichter: Kuchler (Hanau). – Zuschauer: 100. – Bester SVF-Spieler: Eckstein.

Die Fehlheimer machten sich das Leben wieder selbst schwer und mussten sich zum hochverdienten Heimsieg zittern. Erneut ließen die Grün-Weißen beste Torchancen liegen, und so dauerte es bis in die Schlussphase, ehe der Erfolg unter Dach und Fach war. Da erlöste Fin Lüderwald (89.) sein Team mit dem überfälligen Treffer zum 2:1-Endstand, der angesichts der gleichzeitigen 2:3-Niederlage des Tabellenführers Ginsheim in Seckmauern umso wichtiger war, konnte der VfR doch den Rückstand auf den VfB auf sechs Punkte verkürzen.

„Das hat heute wieder Nerven gekostet, wobei ich mit dem Auftritt meiner Jungs und der Art und Weise, wie wir gespielt haben, grundsätzlich sehr zufrieden war“, zog Fehlheims Trainer Sebastian Lindner sein Resümee: „Einzig die Chancenverwertung war erneut extrem schwach. Das hätte uns dann fast um einen verdienten Sieg gebracht.“ Tore: 0:1 Altan (17., Elfmeter), 1:1 Perchner (27., Elfmeter), 2:1 Lüderwald (89.). – Schiedsrichter: Kakmaci (Aarbergen). – Zuschauer: 100. – Besondere Vorkommnisse: Rot für Blümler (60.); Gelb-Rot für Hieroymus (83., beide TSV Altheim), Perchner (90., VfR) verschießt Elfmeter. – Beste Fehlheimer: Politakis, Perchner.