
SV Emmersweiler - SC Großrosseln 1:2 (1:1). In einem sehr intensiven Spiel, hatte der Gastgeber die ersten 20 Minuten das Momentum auf seiner Seite. Folgerichtig ging der Aufsteiger, der nach wie vor eine riesige Runde spielt, durch ein Tor von Jordan Peifer in Führung. Die war durchaus verdient, da vom SCG bis dato nicht viel gekommen war.
Das sollte sich nach dem Rückstand schnell ändern. Der Tabellenführer, dessen Saisonziel der Aufstieg in die Verbandsliga Süd-West ist, fand nun auch das Gaspedal. Bereits sechs Minuten nach der Führung, passte Anthony Bretterbauer auf den freistehenden Alessandro Tasca, der sich ein Herz fasste und die Kugel mit Schmackes volley genau in den rechten Winkel zimmerte. Das war ein absolutes Traumtor des 25-Jährigen, der sich in den letzten Wochen zum Stammspieler entwickelte.
Im weiteren Spielverlauf kamen beide Teams noch zu Gelegenheiten, doch Tore bis zur Pause fielen keine mehr.
Der Tabellenführer kam besser aus der Kabine, hatte durch Vassilios Tsiontsis eine Großchance, die jedoch verpuffte. In der 71. Minute war es dann soweit. Nach einer Tsiontsis-Flanke, flog Mohamed Zabi in Höhe Elfmeterpunkt in den Ball und die Kugel schlug im Tor oben links ein. 2:1 für die Gäste. Wenig später fast das 3:1 für den Gast, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits.
Emmersweiler gab nicht auf, hatte in Person von Sandro Zarbo in der Schlussminute noch eine Riesenchance zum 2:2, doch auch diese Gelegenheit verpuffte. Wenig später erfolgte der Abpfiff. Für Großrosseln ein weiterer Schritt zum Titel, der bei fünf Punkten Vorsprung, nun greifbar nahe ist.
„Wir haben verdient gewonnen und heute auch für Aaron Wolscheid, der sich eine schwere Knieverletzung zugezogen hat und diese Runde nicht mehr spielen kann, gekämpft. Die gesamte Mannschaft, Trainer und Fans wünschen Aaron gute Besserung und schnelle Genesung“, diktierte Alessandro Tasca, der Torschütze zum 1:1, Fupa ins Notizbuch.
Großrosseln hat nun fünf Punkte Vorsprung auf Friedrichsthal und sechs Zähler mehr als Emmersweiler. Als Vierter wartet die SVG Altenwald auf Ausrutscher von Friedrichsthal und Emmersweiler, um noch den Relegationsplatz zu ergattern.