2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Abstiegskampf pur ist angesagt in der "Dumba-Arena", wenn Gastgeber SC Kirchenthumbach (in Rot) mit dem VfB Rothenstadt (in Schwarz) die Klingen kreuzt.
Abstiegskampf pur ist angesagt in der "Dumba-Arena", wenn Gastgeber SC Kirchenthumbach (in Rot) mit dem VfB Rothenstadt (in Schwarz) die Klingen kreuzt. – Foto: Rainer Rosenau

Großkampftag: Grenzlandelf fordert Primus Auerbach heraus

Im Spitzenspiel empfängt die 3 die 1 +++ Für "Vize" Trabitz zählt gegen Haidenaab nur ein Dreier +++ Derbytime in Eschenbach - Vorbach kommt +++ Kellerduell "Dumba" gegen Rothenstadt +++ Michael Baumann Interimstrainer in Kohlberg

Hinein in den zehnten Spieltag der Kreisliga Nord, an dem die Mannschaften sicherlich nicht mehr mit der zuletzt noch vorherrschenden Hitze zu kämpfen haben. "Heiße Atmosphäre" herrscht aber dennoch - und zwar an der Landesgrenze zu Tschechien, wenn der gastgebende TSV Eslarn (3./17) mit Spitzenreiter SV 08 Auerbach (1./22) die Klingen kreuzt. Die Grenzlandelf gehört sicherlich zu den positiven Überraschungen der bisherigen Spielzeit, sie will dem ambitionierten Gast sicherlich zeigen, warum man in der Tabelle so weit oben steht. Der zuletzt entthronte Spitzenreiter SpVgg Trabitz (2./20), aktuell Rangzweiter, sinnt im Heimmatch gegen den ASV Haidenaab (10./11) auf Wiedergutmachung und hat sicherlich nichts anderes auf der Agenda, als seinen Punktesack mit drei Zählern zu füllen.

Schauen wir noch auf die Ansetzungen, in denen sorgenbehaftete Mannschaften um die Verbesserung ihrer unbefriedigenden Lage buhlen. Da begibt sich der Träger der "Roten Laterne" SV Kohlberg (14./3) auf die Reise ins Erbendorfer Kreinzl-Stadion, ob die Mannschaft dort gegen den gastgebenden TSV (8./11) schon eine erste Reaktion auf den Trainerwechsel zeigen kann, wird man sehen. Bis man nun einen neuen Übungsleiter gefunden hat, springt der ehemalige Kapitän Michael Baumann (36) - er hatte zum Ende der letzten Saison seine Karriere beendet, fungierte zuvor als "spielender Co-Trainer" - als Interimscoach in die Bresche.

Zwei gefährdete Teams stehen sich in "Dumba" gegenüber, in einem so genannten "Sechs-Punkte-Match" prallt der SC (13./7) auf den Gast aus Rothenstadt (11./8), für beide Kontrahenten geht es um lebenswichtiges, gegen die direkte Konkurrenz ja eigentlich doppelt zählendes Punktegut. Schließlich herrscht am Sonntag in der Rogers Arena in Eschenbach Derbystimmung, duelliert sich doch der SCE (13./8) mit dem FC aus dem nur acht Kilometer entfernten Vorbach (9./11), ebenfalls ein Spiel, in dem die Punkte fürs Dasein in der Liga wichtig sind. Da tritt das Prestige, welches in solchen Duellen ja auch immer eine Rolle spielt, eigentlich in den Hintergrund.

Im Überblick die Vorschau auf die Matches des zehnten Spieltags:

Eine herausragende kämpferische Leistung und auch das notwendige Spielglück ließ die Grenzlandelf in Grafenwöhr ein beachtliches 1:1 erreichen. Gegen den "frischgebackenen" Spitzenreiter will man daran sicherlich anknüpfen, zudem soll die aktuelle Heimstärke - der TSV holte aus vier Partien zuhause bislang zehn Punkte - helfen, dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dass die Bergstädter die über 80 Kilometer lange Fahrt antreten, um zu punkten bzw. den durch den Sieg im Spitzenspiel ergatterten Platz am Ligathron zu verteidigen, dürfte keine Überraschung sein. Dass auf die Maier-Crew allerdings dabei eine Prüfung auf Herz und Nieren wartet, dürfte auch ein jeder wissen, der das Trikot der Sportvereins trägt.

"Nach dem Punktgewinn in Grafenwöhr wartet auf uns die nächste große Mammutaufgabe. Unser Gast aus Auerbach, der aktuelle Spitzenreiter, ist sicherlich Favorit und richtig schwierig zu spielen. Trotzdem werden wir versuchen, im Heimspiel fokussiert und konzentriert aufzutreten, sicherlich wird uns diese Partie in jeder Hinsicht fordern", so der Spielercoach der Heimelf, Peter Rackl.

"Nach dem Sieg gegen Trabitz gilt es vor allem, die Spannung weiter hochzuhalten und nicht selbstzufrieden zu werden. Mit Eslarn erwartet uns eine sehr unangenehme Aufgabe mit einer starken Offensive. Es wird die gleiche konzentrierte Leistung nötig sein, um ein gutes Spiel abzuliefern und bestenfalls etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können", sagt der Trainer des Spitzenreiters, Dani Maier.

Nun hat es die Baier-Crew nach vielen Wochen des Ungeschlagenseins in Auerbach das erste Mal wieder erwischt. An den Rollenwechsel vom Gejagten zum Jäger will man sich erst gar nicht gewöhnen. Deshalb hat die SpVgg nichts anderes auf der Agenda, als in die Erfolgsspur zurückzukehren, das dürfte vor dem Anpfiff auf dem Sportplatz an der Troglauer Strasse klar sein. Beim Gast aus Oberfranken knirscht es aktuell - aus verschiedenen Gründen - ein wenig im Getriebe, nur ein Punkt aus den letzten drei Partien haben die Kaufmann-Elf ins hintere Tabellendrittel verfrachtet. Nach Trabitz reist man nun als Außenseiter, sieht sich aber nicht chancenlos, eine Überraschung in Form eines Punktgewinns zu schaffen.

"Nach 28 ungeschlagenen Spielen hat unsere Mannschaft am vergangenen Sonntag die erste Niederlage hinnehmen müssen und ist auf Tabellenplatz zwei abgerutscht. Aber das Schöne am Fußball ist, dass es nur eine Woche später die Chance zur Wiedergutmachung gibt – und die wartet im Derby gegen den ASV Haidenaab. Es war eine ereignisreiche Woche, aber das Team will jetzt mit vollem Einsatz, Ehrgeiz und Siegeswillen auftreten. Die Mannschaft wird noch enger zusammenrücken und dem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen. Das Ziel ist klar: die Niederlage vom Sonntag wettmachen, die drei Punkte einfahren und zeigen, dass es sich nur um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt hat", sagt SpVgg-Coach Thomas Baier, der weiterhin - entgegen anderslautender Gerüchte - auf der Kommandobrücke der Rot-Schwarzen steht, wie Teammanager Christian Recht gegenüber den "Oberpfalz-Medien" erklärte.

"Wir haben aktuell eine schwierige Trainingswoche, ein paar Kranke, dazu das Wetter, das verhindert, dass wir den Trainingsplatz nutzen können. Das alles passt momentan irgendwie ins Bild. Zuletzt in letzter Minute verloren, wir wussten, dass die Wochen ab Ende August sehr schwer werden, dass die vermeintlich stärksten Teams kommen. Bis auf Auerbach haben wir mit allen ganz gut mithalten können, allerdings müssen wir jetzt schauen, dass wir wieder zu Punkten kommen, egal wie. Dass Trabitz nun die Scharte wieder auswetzen will, wird klar sein. Und auch die Trainerthematik diese Woche wird sie animieren, sich von der besten Seite zu zeigen. Wir können nun nur mit dem dagegenhalten, was wir haben, werden es wieder probieren, Zählbares mitzunehmen. Die Schwere unserer Auswärtsaufgabe ist uns bewußt gegen eine - wie man an den wenigen Gegentoren sieht - starke Defensive, die natürlich davon profitiert, dass die Mannschaft auf allen Positionen überragend besetzt ist. Zwingend vonnöten ist auf jeden Fall, unsere Fehler abzustellen, so kann es nicht weitergehen. Auch wenn die Gegentore teilweise unglücklich fallen, wenn du regelmässig in Rückstand gerätst, ist es schwierig, Spiele zu gewinnen. Wie das Aufgebot aussehen wird, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Schaun mer mal, was geht. Irgendwann wird das Glück auch mal wieder auf unserer Seite sein, da bin ich mir sicher", so ASV-Coach Michael Kaufmann.

Mit dem "Last-Minute-Dreier" in Haidenaab hat der SVK im ruhigen Fahrwasser des Klassements Platz genommen, wenngleich der Abstand zum "Schleudersitz" in einer engen Liga nur fünf Punkte beträgt. Um den Blick nun nach oben richten zu können, sollte gegen die sich mächtig im Aufschwung befindenden Gäste gepunktet werden, eine mehr als heikle Aufgabe. Der Schwung, den die Mannschaft von Robert Schäffler durch drei Erfolgserlebnissen in Folge erzeugt hat, soll auch in Kulmain auf den Platz gebracht werden. Gelingt das, stehen die Chancen gut, nicht ohne Zählbares die Heimreise antreten zu müssen.

"Personell werden wir an diesem Wochenende vermutlich auf zwei weitere Stammkräfte zurückgreifen können, was gegen eine Mannschaft, die aktuell stark drauf ist, auch nötig sein wird. Nach dem Trainerwechsel ist wieder Zug drin beim FC, das merkt man. Es wird ein harter Brocken, allerdings sind wir ja momentan auch nicht schlecht drauf, deshalb wollen wir zuhause mindestens einen, bestenfalls zwei Punkte behalten. Es gilt, an die Leistungen zuletzt anzuknüpfen und nicht zu verlieren, so kann man das Ziel fürs Wochenende formulieren", sagt SVK-Chefanweiser Oliver Drechsler.

"Nach dem sehr ordentlichen Auftritt im Heimspiel gegen den TSV Erbendorf steht nun das schwere Auswärtsspiel in Kulmain an. Bekanntlich haben wir uns dort in den letzten Jahren immer sehr schwer getan. Mit dem Rückenwind von 9 Punkten aus den letzten 3 Spielen traue ich unseren Jungs aber zu, auch dort zu bestehen, gerade weil der Gastgeber in dieser Saison sehr unberechenbar ist", so das Statement von FC-Vorstand Wolfgang Seitz.

Platz 8 nach neun Runden ist sicherlich nicht das, was man sich bei der Steinwaldelf vorgestellt hat. Nach frühem Platzverweis ging zuletzt in Tremmersdorf nur wenig zusammen, wohl waren die Scheidler-Männer immer wieder bemüht, im letzten Drittel allerdings ist man aktuell einfach nicht zwingend genug. Gegen das Schlußlicht aus Kohlberg soll nun ohne Wenn und Aber der Schalter umgelegt werden, hierzu ist vonnöten, zu den eigenen Stärken zurückzufinden. Spielertrainer Benjamin Scheidler wird bei den Gelb-Schwarzen allerdings in diesem Jahr nicht mehr aktiv auf dem Platz stehen können, hat er sich doch beim Spiel in Tremmersdorf den Fuß gebrochen und wurde nun am gestrigen Donnerstag operiert, nicht ohne für die kommende Aufgabe noch eine Stellungnahme abzugeben:

"Natürlich erwarten wir einen sehr motivierten Gegner, der nach dem Trainerwechsel alles versuchen wird, um zu punkten. Leider haben wir von Woche zu Woche eine andere Hiobsbotschaft zu verkraften, die Anzahl an verletzten Spielern können wir aktuell einfach nicht kompensieren, müssen jede Woche umstellen und konnten zu keiner Zeit mal die gleiche Formation aufbieten. Die aktuelle Situation ist zwar sehr unbefriedigend, aber wir haben einen sehr guten Zusammenhalt und wir werden uns gemeinsam als Mannschaft da wieder raus kämpfen. Am Samstag werden wir trotz aller Widrigkeiten eine hochmotivierte Elf auf den Platz bekommen, die ein sehr gutes Spiel abliefern wird", so der verletzte TSV-Spielercoach zu FuPa.

Dass man beim Gast nach dem freiwilligen Rückzug von Lukas Emmerich nun auf den oftmals schon vorgekommenen positiven Effekt einer solchen Maßnahme hofft, versteht sich von selbst, wie Spartenleiter Martin Lehner erklärt: "Der erhoffte Befreiungsschlag gegen Eschenbach ist leider ausgeblieben und das, betrachtet man unsere Leistung in der ersten Halbzeit, auch völlig zu Recht. So dürfen wir uns gerade zu Hause nicht präsentieren. Wir werden das intern aufarbeiten, dann aber auch abhaken. Am Samstag haben wir die Chance, auf dem Platz die richtige Antwort zu geben. Es ist der 10. Spieltag – mit vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist noch alles drin. Umso mehr freut es mich, dass wir mit Michael Baumann jemanden aus den eigenen Reihen gewinnen konnten, der das Traineramt interimsweise übernimmt. Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen mit ihm wieder mehr Stabilität in unsere Leistungen bringen. Parallel dazu werden wir uns auf die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für Lukas Emmerich machen, welcher den Willen zum langfristigen Engagement mitbringt."

Erleichterung herrschte beim SCE nach dem 6:3 im Sechs-Punkte-Match von Kohlberg. Dennoch wird man die Phase, in der man seinen 3:1-Vorsprung verspielte und die Kohlberger ausgleichen ließ, besprochen haben. Denn im Derby wird man sich "schöpferische Pausen" nicht leisten können, es gilt, alles in die Waagschale zu werfen, um mit einem vollen Ertrag den Blick nach oben zu richten. Auf den FC wartet nach dem Heimdreier gegen "Dumba" das zweite Nachbarduell in Folge. An die im letzten Heimspiel gezeigte gute Leistung, sowohl fußballerisch, als auch kämpferisch, werden die Schramm-Jungs anknüpfen wollen, um das Match - welches ja bekanntlich eigene Gesetze haben wird - erfolgreich zu gestalten. Ziel ist es, den Abstand zur Abstiegszone zu halten, bestenfalls zu vergrößern.

"Wir wollen nach dem Sieg gegen Kohlberg jetzt unbedingt zu Hause nachlegen. Mit drei Punkten würden wir den Anschluss an das hintere Mittelfeld der Tabelle herstellen. Fehlen werden sicher Arthur Quast, der sich leider in Kohlberg schwerer verletzt hat und Marcel Oehrlein berufsbedingt. Sonst sind wir komplett und bereit fürs Derby", sagt SCE-Coach Muhammet Dal.

"Nach dem Sieg gegen Kirchenthumbach steht das nächste Derby in Eschenbach an. Für mich gibt es nichts Schöneres, als Derbys. Letzte Woche hab ich gesagt, dass das Spiel richtungsweisend ist. Das gilt auch für das Spiel in Eschenbach. Bei einem Sieg könnten wir uns auf sechs Punkte absetzen. Bei Niederlage ist Eschenbach punktgleich. Denke, das sagt alles über die Wichtigkeit der Partie aus. Um die Klasse zu halten, bin ich mir sicher, dass man 30 Punkte braucht. Das ist unser großes Ziel. Aufgrund der massiven personellen Probleme können wir mit der aktuellen Punkteausbeute ganz gut leben. Aufgrund der Langzeitausfälle werden wir uns bis zur Winterpause noch durchbeißen müssen. Danach hoffe ich, dass uns der komplette Kader wieder zur Verfügung steht. Bisher war es egal, mit welcher Mannschaft wir antreten mussten, richtig enttäuscht haben wir in keinem Spiel. Das gleiche erwarte ich auch in Eschenbach. Die werden nach ihrem deutlichen Sieg in Kohlberg mit breiter Brust antreten, aber auch wir haben letzte Woche überzeugt. Wir peilen auf jeden Fall mindestens einen Punkt an um den Abstand halten zu können. Natürlich wissen wir, dass der SC mit Richter und Schieder zwei Ausnahmespieler hat, die es auszuschalten gilt. Wir wissen aber auch, wo Eschenbach verwundbar ist", so Gästetrainer Peter Schramm in einem ausführlichen Statement.

Nur ein Punkt aus den letzten drei Partien - darunter zwei gegen die direkte Konkurrenz - haben den SCK im Keller auf der Stelle treten lassen. Dass nun gegen einen neuformierten Gast unbedingt der zweite Heimdreier her soll, versteht sich von selbst. Für viele überraschend, schlägt sich der VfB nach einer ganzen Reihe kurzfristiger Abgänge wirklich beachtlich. Das 3:3 gegen Reuth - man führte schon 2:0, um am Ende noch auszugleichen - ist ein Indiz dafür, dass der vorhandene Kader alles in die Waagschale wirft, um konkurrenzfähig zu sein. So reisen die Männer des Trainerduos Funk keinesfalls nach "Dumba", um mit leeren Händen das Spielfeld zu verlassen.

"Mit Rothenstadt wird eine kämpferisch starke Mannschaft bei uns zu Gast sein. Mit unserer sehr jungen Mannschaft werden wir dennoch versuchen, die Punkte in Dumba zu behalten, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Leider hält das Verletzungspech weiterhin Einzug bei uns und auch urlaubsbedingt müssen wir auf einige Stammkräfte verzichten", sagt SCK-Übungsleiter Andreas Freiberger.

"Am Sonntag steht uns ein schwieriges Spiel bevor. Beide Mannschaften befinden sich im Abstiegskampf und benötigen dringend Punkte, um den Druck zu verringern. Ich bin zuversichtlich, dass wir - wenn wir erneut so auftreten wie in der ersten Halbzeit gegen Reuth – etwas Zählbares mitnehmen können", so VfB-Coach Manuel Funk.

Fast eine Stunde lang war die Leistung des TSV in Rothenstadt wenig erbaulich. Nach 0:2-Rückstand zeigte die Crew des Trainerduos Bächer/Wildenauer dann aber Moral, wendete das Blatt komplett, musste letztlich aber noch den Ausgleich hinnehmen. Nun hat man mit dem Bezirksligaabsteiger aus Grafenwöhr einen der "Ligahochkaräter" vor der Brust. Eine knifflige Hausaufgabe wartet, der man nur mit größtmöglichem Engagement begegnen sollte. Drei Matches zuletzt ohne vollen Ertrag haben den Garnisonsstädtern wertvolle Punkte gekostet. In Reuth soll nun der Knoten wieder platzen, ein Dreier steht am Plan, um an den ganz "Oberen" dranzubleiben.

"Wir spielen in den kommenden vier Wochen gegen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 4. In der letzten Saison hatten wir die gleiche Konstellation zur gleichen Zeit und haben nur einen Punkt aus diesen vier Spielen geholt. Ich denke, das ist Ansporn genug, es dieses Jahr besser zu machen. Der Tabellenplatz ist für mich ohnehin erst nach dem 13. Spieltag wirklich aussagekräftig", sagt Martin Bächer, Spielertrainer beim Gastgeber aus Reuth.

"Mit dem Auftritt meiner Mannschaft gegen Eslarn war ich nicht zufrieden, wir wollten einen Heimsieg, den wir leider verpasst haben - auch, weil wir schlampig mit unseren Chancen umgehen und grundsätzlich zu wenig konsequent im letzten Drittel agieren. In Reuth gilt es nun, bei einem unangenehmen Gastgeber nach drei Spielen ohne Sieg wieder einmal voll zu punkten, wir sind einfach in der Pflicht, endlich wieder zu gewinnen. Personell sieht es gut aus, die Mannschaft ist eigentlich komplett, sodass ich alle Möglichkeiten habe - Änderungen in der Startformation wird es definitiv geben. Ich hoffe, dass wir die Kurve kriegen und den Dreier mitnehmen. Den beiden Kollegen Lukas Emmerich und Daniel Käß, die in dieser Woche ihre Trainertätigkeit beendet haben, wünsche ich alles Gute", so Gästetrainer Bobby Bafra.

Aufrufe: 026.9.2025, 09:00 Uhr
Werner SchaupertAutor