
Beim FC Ingolstadt ist es nach dem desaströsen Heimauftritt am gestrigen Sonntagabend gegen den feststehenden Absteiger Erzgebirge Aue (3:5-Pleite) am heutigen Montag zum großen Knall gekommen. Geschäftsführer Dietmar "Didi" Beiersdorfer und die Schanzer gehen ab sofort nach über viereinhalb Jahren getrennte Wege. Die Entscheidung soll in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt sein, wie es offiziell von Vereinsseite heißt.
Klubboss und Präsident Peter Jackwerth erklärt in einer vom Verein verschickten Pressemitteilung: "Zunächst möchte ich mich bei Dietmar Beiersdorfer für seinen Einsatz und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen viereinhalb Jahren bedanken. Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet. Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt. In ausführlichen und offenen Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung unseres Vereins sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden. Ich wünsche Didi für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg!"
Der gebürtige Mittelfranke Dietmar Beiersdorfer sagt selbst zu seinem Ende in Ingolstadt: "Die vergangenen Jahre beim FC Ingolstadt 04 waren für mich eine sehr prägende Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist. Umso dankbarer bin ich für das Vertrauen, das ich in den viereinhalb Jahren spüren durfte, sowie für die stets gute Zusammenarbeit mit den Gremien, den Mitarbeitenden, den Trainern und der Mannschaft sowie dem gesamten Umfeld. In gemeinsamen Gesprächen haben wir zusammen die Entscheidung getroffen, dass sich unsere Wege im Zuge der weiteren Ausrichtung des Klubs ab sofort trennen werden. Dem gesamten FCI wünsche ich für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg!"
Damit haben die Ingolstädter in einer durchwachsenen Spielzeit in der 3. Liga (Platz 15, 43 Punkte) die gesamte sportliche Führung ausgetauscht. Denn im Dezember kurz vor Weihnachten musste schon Sportdirektor Ivo Grlic gehen.