
Der SV Burweg verlor das Derby gegen den TSV Großenwörden mit 3:4 und muss sich in der Tabelle langsam eher nach unten orientieren, als nach oben. Noch sind es allerdings sechs Zähler bis zu einem Abstiegsplatz. Für die Gäste waren es drei immens wichtige Punkte.
"Wer zuhause drei Tore schießt, sollte eigentlich nicht als Verlierer den Platz verlassen. Wir kassieren einfach zu viele Gegentore", sagte Burwegs Trainer Franz Olenberger nach dem Spiel. Dabei war seine Mannschaft gleich gut drin. Die ersten zehn Minuten gehörten den Hausherren. Ein Freistoß fast von der Mittellinie sorgte dann allerdings für die Gästeführung. Arne Horeis trat an und vorbei an Freund und Feind landete die Kugel im Netz. Ein Missverständnis sorgte für das schnelle 0:2 durch Matthis Stapelfeld. "Im Fünfmeterraum ging niemand richtig zum Ball, da gab es dann den nächsten Nackenschlag", so Olenberger.
Burweg lässt nicht locker
Einen schönen Pass von Jannes Koppelmann in die Tiefe nahm nach gut einer halben Stunde Jan-Niklas Petereit auf und verkürzte auf 1:2. Die Burweger waren jetzt wieder am Drücker, hatten ihre Möglichkeiten. Nach Flanke von Jannes Koppelmann wurde Louis von Ahnens Kopfball auf der Linie geklärt. Damian Noel Petereit scheiterte dann zweimal alleine vor TSV-Torwart Jakob Diercks. Den Schlusspunkt in Halbzeit eins setzte Tobias König mit dem 1:3. Einen langen Ball in die Mitte verlängerte der 31-jährige Offensivmann mit einem langen Bein.
Burweg mit Schwung aus der Kabine
Da die erste Halbzeit laut Franz Olenberger zum Vergessen war, sollte in Durchgang zwei alles besser werden. "Der Schwung war da, aber unsere Zweikampfwerte waren nicht gut", so der Coach. Mitte der zweiten Halbzeit kam dann der 18-jährige Damian Noel Petereit doch noch zu seinem Tor. Tobias König stellte allerdings den alten Abstand wieder her. Louis von Ahnen konnte noch einmal verkürzen, doch Großenwörden brachte die Führung über die Zeit. "Wir waren selber schuld, sind hinten zu anfällig", so der Burweger Trainer. Seine Mannschaft stellt die viertschlechteste Defensive.
Schiedsrichter: Marcel Baack (Kranenburg) - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Arne Horeis (9.), 0:2 Matthis Henry Klaus Stapelfeld (15.), 1:2 Jan-Niklas Petereit (33.), 1:3 Tobias König (45.), 2:3 Damian Noel Petereit (66.), 2:4 Tobias König (78.), 3:4 Louis von Ahnen (83.)