2026-04-03T19:57:16.526Z

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Große Überraschung am Ostermontag: Lok Stendal besiegt Titelanwärter

Oberliga Süd +++ Die Elf von Jörn Schulz gewinnt zu Gast beim SC Freital und baut den guten Start ins neue Jahr aus

von Kevin Gehring · Heute, 19:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Verein

Es war ein weiter Weg, den die Oberliga-Fußballer des 1. FC Lok Stendal am Ostermontag antreten musste. Aus der Altmark führte die Reise ins knapp 300 Kilometer entfernte Freital. Doch die Auswärtsfahrt hat sich gelohnt: Mit drei Punkten im Gepäck kehrten die Stendaler vom Gastspiel beim Titelanwärter SC Freital heim.

Hatte sich der 1. FC Lok am Gründonnerstagabend noch dem neuen Tabellenführer RSV Eintracht nur knapp mit 1:2 geschlagen geben müssen, knüpfte die Mannschaft von Jörn Schulz am Ostermontag an ihre zuletzt starke Serie an. Vor 395 Zuschauern erzielte Illia Ilchenko in der 21. Minute den goldenen Treffer des Tages. Und hinten stand - gegen die drittbeste Offensive der Oberliga Süd - zum ersten Mal in dieser Saison die Null.

"In den beiden Spielen gegen die besten Teams der Liga war es unser Ziel, zu punkten. Dieses Ziel haben wir heute erreicht", erklärt der Sportliche Leiter Artem Sikulski auf den Vereinskanälen. "Ich könnte ausführlich über die Herausforderungen der Spiele und unserem kämpferischen Einsatz sprechen, allerdings spricht nur ein Gegentor in zwei Spielen für sich", unterstreicht der 35-Jährige und ergänzt: "Heute möchte ich jedoch vor allem den Fans, der Mannschaft und allen Beteiligten zu diesem außergewöhnlichen Erfolg sowie zu einem soliden Start ins Jahr 2026 gratulieren."

Mit den Zählern sechs, sieben und acht im neuen Jahren ließen die Eisenbahner den vorletzten Tabellenplatz verlassen. Mit nun 18 Punkten auf dem Konto stehen die Stendaler vor dem 1. SC Heiligenstadt (15) und dem FC Grimma (16) auf Rang 14. Schon am kommenden Sonnabend hätte die Schulz-Elf zu Gast in Grimma die nächste Chance auf Big Points im Rennen um den Klassenerhalt. "Es liegen zehn Endspiele vor uns. Wir freuen uns auf die Unterstützung und werden alles geben, um in der Oberliga zu bleiben", so Sikulski.