
Der 30. Spieltag der Regionalliga Südwest wird komplett unter der Woche ausgetragen – und er verspricht eine Abfolge von Partien, in denen sich Aufstiegsambitionen, Hoffnungen auf eine ruhige Schlussphase und nackte Abstiegsangst mit voller Wucht begegnen. Vor allem an der Spitze zieht das Tempo an: SG Sonnenhof Großaspach und SGV Freiberg treffen im direkten Duell aufeinander. Wie wird das Spiel enden? Mache hier bei der WhatsApp-Umfrage von FuPa mit.
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Die Stuttgarter Kickers gehen nach der bitteren 1:2-Niederlage beim bereits als sportlich abgestiegenen Bahlinger SC mit Druck in dieses Heimspiel. Mit 42 Punkten rangieren die Blauen auf Platz elf, haben aber weiterhin die Chance, sich mit einem Heimsieg deutlicher von der unteren Zone abzusetzen. Das Hinspiel in Balingen gewann der Traditionsklub klar mit 2:0 – ein Ergebnis, das Mut machen dürfte.
Für die TSG Balingen war das 1:1 gegen Mainz 05 II ein kleiner moralischer Gewinn, weil der Ausgleich erst in der 90. Minute fiel. Dennoch bleibt die Lage als Tabellen-16. mit 21 Punkten äußerst prekär. Der Aufsteiger braucht dringend Siege, nicht nur Achtungserfolge. Für die Kickers ist es ein Spiel der Stabilisierung, für Balingen eines der letzten Fenster, um im Überlebenskampf noch einmal echte Dynamik zu entfachen.
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Der SC Freiburg II hat zuletzt mit dem 3:2 in Kassel ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Sieg fiel spät, aber genau das verleiht jungen Mannschaften oft zusätzlichen Glauben. Mit 39 Punkten stehen die Freiburger auf Rang zwölf und können mit einem weiteren Erfolg den Blick klar nach oben richten. Das Hinspiel beim Bahlinger SC gewannen sie bereits 2:1.
Für den Bahlinger SC kam der 2:1-Erfolg gegen die Stuttgarter Kickers zwar sportlich zur rechten Zeit, an der grundsätzlichen Lage ändert er jedoch nichts: Weil keine Regionalliga-Lizenz beantragt wurde, steht der Klub als erster Absteiger fest. Gerade deshalb steckt in diesem Derby eine eigentümliche Spannung. Bahlingen kann befreit auftreten, Freiburg II dagegen muss die emotionale Wucht des Nachbarn annehmen und in Punkte ummünzen.
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Der FC 08 Homburg ist nach dem 1:1 beim FSV Frankfurt weiter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Mit 49 Punkten steht Homburg auf Rang drei und hat in dieser englischen Woche die Chance, den Druck auf die Konkurrenz hochzuhalten. Im Hinspiel allerdings setzte es bei Eintracht Trier eine überraschend klare 0:2-Niederlage – ein Umstand, der diesem Duell zusätzlich Schärfe verleiht.
Trier reist nach dem torlosen Remis gegen Walldorf als Tabellen-14. an und steckt mit 37 Punkten weiter im angespannten Bereich. Jeder Zähler ist nun von Gewicht. Für Homburg geht es um die Stabilisierung der starken Position im oberen Drittel, für die Gäste um Widerstand, Disziplin und die Hoffnung, einem Favoriten erneut weh zu tun. Es ist ein Spiel, in dem beide Seiten sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen drängende Ziele verfolgen.
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Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat beim 0:1 in Sandhausen eine schmerzhafte Niederlage kassiert, bleibt mit 42 Punkten aber mittendrin im dichten Mittelfeld. Nun kommt es zu einem direkten Duell mit dem punktgleichen bzw. fast gleichauf liegenden KSV Hessen Kassel, der mit 44 Zählern Achter ist. Das Hinspiel gewann Kassel dramatisch mit 2:1 – erst ein spätes Tor entschied die Partie.
Der KSV Hessen wiederum musste zuletzt ein bitteres 2:3 gegen Freiburg II hinnehmen, obwohl man sich nach einem 0:2 zurückgekämpft hatte. Gerade solche Niederlagen hinterlassen Spuren, können aber auch Trotz freisetzen. Viel trennt diese beiden Mannschaften nicht. Deshalb ist dieses Spiel eines jener Mittelfeldduelle, die plötzlich enorme Bedeutung entwickeln: Wer gewinnt, darf nach oben schielen. Wer verliert, gerät in die große graue Masse.
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Der FC-Astoria Walldorf reist mit einem 0:0 aus Trier in dieses Heimspiel und steht mit 43 Punkten auf Rang neun. Die Mannschaft bewegt sich in einem engen Tabellenumfeld, in dem zwei gute Abende plötzlich einen Sprung nach oben bedeuten können. Das Hinspiel in Alzenau gewann Walldorf nach Rückstand noch mit 4:2 – ein Spiel, das vor allem für seine Comeback-Qualität in Erinnerung bleibt.
Bayern Alzenau musste beim 1:4 gegen Spitzenreiter Großaspach erneut erfahren, wie schmal der Grat im Abstiegskampf ist. Mit 23 Punkten auf Platz 15 bleibt die Lage ernst. Der Aufsteiger braucht Zähler, doch gerade auswärts wartet nun eine unangenehme Aufgabe. Für Walldorf ist es die Chance, sich Luft nach hinten zu verschaffen; für Alzenau geht es um Widerstandskraft, Nervenstärke und darum, den Kampf um den Klassenerhalt nicht abreißen zu lassen.
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Mainz 05 II bewies beim 1:1 in Balingen Moral und rettete den Punkt erst in der 90. Minute. Mit 48 Punkten rangiert die junge Mainzer Mannschaft auf Platz fünf und hält Anschluss an die Spitzengruppe. Das Hinspiel in Sandhausen endete 2:2 – ein offenes, wechselhaftes Spiel, das bereits zeigte, dass beide Teams sich fußballerisch auf Augenhöhe begegnen können.
Der SV Sandhausen hat sich durch das 1:0 gegen Barockstadt auf 45 Punkte verbessert und liegt nun auf Rang sechs. Damit ist dieses Duell auch tabellarisch hochinteressant: Fünfter gegen Sechster, nur drei Punkte auseinander. Wer hier gewinnt, setzt ein starkes Zeichen für die letzten Wochen. Es ist kein klassisches Spitzenspiel im ganz großen Scheinwerferlicht – aber eines mit erheblicher Wucht, weil beide Mannschaften noch viel erreichen können.
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Die Kickers Offenbach kommen mit neuem Selbstvertrauen in dieses Traditionsduell. Das 3:1 beim TSV Schott Mainz war für den OFC enorm wichtig, weil es die Mannschaft auf 38 Punkte brachte und den Blick wieder etwas freier machte. Das Hinspiel beim FSV Frankfurt gewann Offenbach bereits 2:1 – und genau diese Erinnerung dürfte vor eigenem Publikum zusätzliche Energie freisetzen.
Doch der FSV Frankfurt ist Vierter und trotz des 1:1 gegen Homburg weiter in einer sehr starken Ausgangsposition. 49 Punkte zeigen, wie konstant die Bornheimer über weite Strecken gespielt haben. Dieses Spiel trägt alles in sich, was eine englische Woche in der Regionalliga so elektrisierend macht: Tradition, Druck, Emotionen und die Frage, ob Offenbach den Abstand nach oben verkürzen oder der FSV seine Position behaupten kann.
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Der TSV Steinbach Haiger hat mit dem 3:1 beim SGV Freiberg einen der auffälligsten Siege des Spieltags eingefahren. Mit 44 Punkten bleibt Steinbach Siebter, hat aber gezeigt, dass diese Mannschaft in der Lage ist, auch Topteams empfindlich zu treffen. Das Hinspiel beim TSV Schott Mainz gewann Steinbach bereits klar mit 4:1 – eine deutliche Referenz vor dem Wiedersehen.
Für Schott Mainz war das 1:3 gegen Offenbach der nächste Rückschlag. Der Aufsteiger steht mit 19 Punkten auf Rang 17 und befindet sich tief im Kampf gegen den Absturz. Die Aufgaben werden nicht leichter, der Druck dafür umso größer. Steinbach kann mit einem Heimsieg weiter Boden gutmachen, Schott braucht jeden Punkt wie ein kleines Wunder. Gerade darin liegt die emotionale Schwere dieser Begegnung.
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Mehr Topspiel geht in dieser Woche kaum: Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach empfängt den Zweiten SGV Freiberg. Drei Punkte trennen beide Mannschaften, die Lage ist glasklar. Großaspach setzte mit dem 4:1 in Alzenau ein weiteres Machtzeichen und geht mit 61 Punkten in dieses direkte Duell. Freiberg dagegen musste beim 1:3 gegen Steinbach Haiger einen Rückschlag hinnehmen – und reist nun mit maximalem Druck an.
Das Hinspiel endete 1:1, also ohne Sieger, ohne endgültige Antwort. Diesmal aber steht weit mehr auf dem Spiel. Gewinnt Großaspach, könnte sich der Aufsteiger an der Spitze spürbar absetzen. Gewinnt Freiberg, ist das Titelrennen plötzlich wieder völlig offen. Es ist das Spiel dieser englischen Woche: zwei formstarke Mannschaften, ein unmittelbarer Schlagabtausch um Platz eins und eine Atmosphäre, die das Rennen um den Aufstieg noch einmal auflädt.
Wie wird das Spiel enden? Mache hier bei der WhatsApp-Umfrage von FuPa mit.
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