Für die SG TSG Gretesch/Osnabrück SC steht am Wochenende eine richtungsweisende Partie in der Frauen-Oberliga Niedersachsen West an. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg wollen die Gastgeberinnen gegen den TuS Lutten zurück in die Erfolgsspur finden und gleichzeitig den dritten Tabellenplatz festigen.
„Nachdem wir zuletzt zwei Spiele nicht gewonnen haben, geht es für uns darum, wieder in die Spur zu finden“, erklärte Trainer Johannes Müller. Die Ausgangslage scheint eindeutig: „Auf dem Papier ist das gegen Lutten sicherlich eine Pflichtaufgabe.“ Dennoch warnt der Coach vor dem Gegner: „Wir wissen aus der Vergangenheit, wie schwer das werden kann.“
Tatsächlich tat sich Gretesch in den vergangenen Duellen häufig schwer: „Die letzten Spiele gegen Lutten haben wir uns immer schwergetan. Von daher werden wir eine sehr gute Leistung brauchen, um die Punkte in Osnabrück zu behalten“, so Müller.
Die Vorbereitung auf das Spiel verlief dabei alles andere als optimal. „Die Trainingssteuerung war diese Woche kompliziert aufgrund des Feiertags“, berichtete der Trainer. Hinzu kommen personelle Rückschläge: „Mit Jule Börsting (gebrochene Hand) und Pia Flottemesch (Knieverletzung) haben sich zwei Stammkräfte verletzt abgemeldet, für die die Saison gelaufen ist.“
Trotz dieser Ausfälle bleibt die Zielsetzung klar formuliert: „Trotzdem wollen wir alles dafür tun, die drei Punkte in Osnabrück zu behalten und den dritten Platz weiter zu festigen.“
Während Lutten als Tabellenvorletzter ohne großen Druck anreisen dürfte, steht Gretesch vor der Aufgabe, die Favoritenrolle auf dem Platz zu bestätigen – trotz erschwerter Voraussetzungen.