
Pannesheide hat nach zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt gegen den SV Rott Moral bewiesen und einen 1:3-Rückstand noch in ein 3:3 verwandelt. Jetzt wartet die Partie beim SV Eilendorf II auf das Team von Trainer Christian Mandelartz.
Mit einem 2:1-Sieg über den SV St. Jöris verabschiedete sich Grenzwacht Pannesheide aus dem Sportjahr 2025. Mit 24 Punkten aus 17 Spielen legte die erste Mannschaft und ihr Trainer Christian Mandelartz eine ordentliche Bilanz in dieser starken Fußball-Kreisliga A vor.
Nicht ganz so „dolle“ verlief der Rückrundenstart für den Herzogenrather Stadtteilclub bislang. In drei gespielten Partien schlug bisher nur ein Punkt zu Buche. Den holten die Grenzwachtler am vergangenen Sonntag zu Hause gegen den SV Rott. Immerhin! Rott ist ja trotz der Neuorientierung alles andere als Kanonenfutter.
Nach dem 1:0 durch André Talocia geriet die Mannschaft zwischenzeitlich 1:3 in Rückstand. Ein weiterer Rückschlag stellte sich ein, als der Grün-Weiße Chris Kitsisa (70.) mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Aber die Hausherren bewiesen Moral plus mentale Stärke. Zunächst gelang Tim Meulenberg der Anschlusstreffer und in der dritten Minute der Nachspielzeit packte Niclas Jacob mit seinem 13. Saisontreffer den Gleichstand zum 3:3 drauf.
Der Aufsteiger aus dem Jahr 2024 ließ somit die beiden Auftaktniederlagen der Rückrunde gegen Vaalserquartier (1:2) und in Stolberg (0:3) halbwegs vergessen. Ob das auch damit zusammenhing, dass Cheftrainer Christian Mandelartz an diesem Tag seinen 36. Geburtstag feierte? Noch schnell zwei Tore, damit der Chef „nühss ze mosern“ hat? Das lässt der Trainer unkommentiert und grinst nur.
Noch einmal blickt der Coach kurz zurück. „Insgesamt habe ich mich über das 3:3 gegen starke Rotter natürlich gefreut. Vor allem, wenn du zwei Tore aufholst. Das ist ja wie ein gefühlter Sieg“, merkt Mandelartz an. Schade war aus seiner Sicht nur, dass die Gastgeber ihre leichte Überlegenheit bis zur 70. Minute nicht besser verwerten konnten. Der Rotter Doppelschlag (72./74.) drohte in einer Niederlage zu münden.
Nun reist man am Sonntag zum SV Eilendorf II (Anstoß 11 Uhr). Ähnlich wie Pannesheide stolperte auch der SVE in die Rückrunde hinein. Gegen Rott und FC Eschweiler setzte es zwei Niederlagen, allerdings holte der Tabellenzweite jüngst einen 2:1-Sieg beim SC Berger Preuß.
Christian Mandelartz zeigt hohen Respekt vor den Eilendorfern. „Die Mannschaft ist im Kern schon viele Jahre zusammen. Das macht sie stark“, lobt er. Pannesheide wird sich nach Aussage von Coach Mandelartz „mit einem sehr stabilen Mittelfeld und schnellen wie gefährlichen Leuten auf den Außenbahnen auseinandersetzen müssen“. Mandelartz: „Wir hoffen, dass wir dort ein gutes Ergebnis einfahren.“
Gute „Ergebnisse“ zeigen auch die Kaderplanungen für die kommende Saison. „Alle haben für die nächste Spielzeit zugesagt.“ Das spricht für einen hohen Wohlfühlfaktor in Pannesheide.
Ergebnisse Nachholspiele: Freund - Vichttal II 3:4, St. Jöris - Rott 3:0
Die Spiele am Wochenende: Breinig II – Verlautenheide II, Rott – Kellersberg, SV Eilendorf II – Pannesheide, FC Stolberg – Arm. Eilendorf (alle So., 11.00), Vaalserquartier – Burtscheid (So., 15.00), Rhen. Würselen – Vichttal II; FC Eschweiler – Berger Preuß, St. Jöris – Freund (alle So., 15.30)
Dieser Artikel kommt von unserem Partner Aachener Zeitung. Noch mehr spannende Portraits, Reportagen, Livesstreams, Interviews und Analysen zu deinen Lieblingsteams in der Region findest du auf http://www.aachener-zeitung.de