2026-01-15T09:41:53.693Z

Spielbericht
Riesig war der Jubel nach dem Treffer zum 2:0 für den TuS Geretsried bei (v.li.) Robin Renger, Trainer Daniel Dittmann, Belmin Idrizovic und Daniel Krebs.
Riesig war der Jubel nach dem Treffer zum 2:0 für den TuS Geretsried bei (v.li.) Robin Renger, Trainer Daniel Dittmann, Belmin Idrizovic und Daniel Krebs. – Foto: Rudi Stallein

Grenzenloser Jubel beim TuS Geretsried: Dittmann-Elf zieht zwei Bonusspiele

Relegation zur Bayernliga gesichert

Ein 2:0-Sieg in Hallbergmoos sichert dem TuS Geretsried die Aufstiegsrelegation. Die erste Runde mit Hin- und Rückspiel steigt gegen Grünwald.

Hallbergmoos/Geretsried – Der Jubel im Geretsrieder Lager kannte keine Grenze: Als Belmin Idrizovic in der 68. Minute auf das Hallbergmooser Tor zueilte, seinem Gegenspieler mit dem Ball am Fuß davonsprintete, Torhüter Muck Riedmüller mit einer Körpertäuschung verlud und zum 2:0 für den TuS Geretsried einschob, hielt es niemanden mehr am Spielfeldrand.

Ausrutscher der vergangenen Wochen vergessen gemacht: TuS Geretsried sichert sich Relegation

Die Ausrutscher der vergangenen Wochen waren vergessen. Im letzten Punktspiel dieser Saison zeigte sich das Team von Trainer Daniel Dittmann auf den Punkt fokussiert und behauptete mit einem 2:0-Auswärtssieg Rang zwei in der Abschlusstabelle. Deshalb ist die Saison für den TuS noch nicht zu Ende: Am Mittwoch, 21. Mai, um 18.30 Uhr steht im Isarau-Stadion das erste von zwei Relegationsspielen zur Bayernliga gegen den TSV Grünwald auf dem Programm (Rückspiel: Samstag, 24. Mai, 16 Uhr in Grünwald).

Die Partie im Stadion am Airport begannen beide Mannschaften abwartend. Die Gäste waren vor allem darauf bedacht, den langjährigen VfB-Torjäger Benjamin Held (39), der im Hinspiel die 2:3-Heimniederlage des TuS besiegelt hatte, in dessen Abschiedsspiel nicht zur Entfaltung kommen zu lassen – was weitestgehend gelang. Nach etwa fünf Minuten setzte Daniel Krebs dann eine erste Duftmarke in der Geretsrieder Offensive, als er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Riedmüller scheiterte. Auf der Gegenseite prüfte Tobias Krause (16.) die Aufmerksamkeit von Cedomir Radic. Nach einer knappen halben Stunde konnten die Geretsrieder Fans auf der Tribüne kräftig durchatmen, weil Krause nach Zuspiel von Fabian Diranko den Ball aus spitzem Winkel übers Tor in den Fangzaun drosch. Besser machten es die Gäste in der 34. Minute: Idrizovic adressierte den Ball beim Freistoß aus dem linken Halbfeld per Übergabe-Einschreiben an Thomas Puscher, der Riedmüller mit einem platzierten Linksschuss keine Chance ließ. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Pause.

VfB Hallbergmoos-Goldach - TuS Geretsried 0:2 (0:1). Thomas Puscher (re.) erzielt gegen VfB-Kapitän Christoph Mömkes die 1:0-Führung für Geretsried. Foto: Rudi Stallein
VfB Hallbergmoos-Goldach - TuS Geretsried 0:2 (0:1). Thomas Puscher (re.) erzielt gegen VfB-Kapitän Christoph Mömkes die 1:0-Führung für Geretsried. Foto: Rudi Stallein – Foto: Rudi Stallein

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machten die Gastgeber zunächst den frischeren Eindruck – und sie agierten zielstrebiger. Diranko verzog den Ball beim Abschluss aus 16 Metern, kaum dass die Partie wieder angepfiffen worden war. Hallbergmoos drückte zunehmend auf den Ausgleich, der nach einer knappen Stunde sprichwörtlich in der Luft lag: Ein Flachschuss von David Küttner krachte gegen den Pfosten, den Nachschuss donnerte Min Park an die Latte des Geretsrieder Kastens. Nur zwei Minuten später bekam Riedmüller den Ball erst zu fassen, als dieser nach Kopfball von Adrian Hofherr von der Latte ins Feld zurückprallte. Dann sorgte Idrizovic mit einem kraftvollen Antritt für die Entscheidung.

„Der Spirit war heute wieder da, der Kampfgeist war da. Und das Tor zum 2:0 fiel genau zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich TuS-Trainer Dittmann über das Finale einer Saison, die mit der besten Platzierung der Geretsrieder Fußballer in der Geschichte des Vereins endete. „Jetzt haben wir zwei Bonusspiele, die werden wir nur noch genießen – völlig ohne Druck.“ (rst)

Aufrufe: 018.5.2025, 10:25 Uhr
Rudi StalleinAutor