
Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nordost geht in die nächste Runde. Am morgigen Mittwochabend um 19 Uhr trifft der Greifswalder FC in einem bedeutsamen Nachholspiel auf die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg. Mit neuem Selbstvertrauen wollen die Hausherren ihre Positivserie fortsetzen und sich vor heimischer Kulisse weiter von der Gefahrenzone distanzieren.
In der Regionalliga Nordost empfängt der Greifswalder FC am Mittwoch, den 25.03.2026, um 19 Uhr die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg zum Nachholspiel des 24. Spieltages. Die tabellarische Ausgangslage der Hausherren hat sich zuletzt signifikant verbessert: Mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen schaffte sich die Mannschaft von Trainer Björn Lipfert einen ersten Abstand zu den unteren Plätzen und überholte in der Tabelle den SV Babelsberg 03 (24 Zähler).
Mit aktuell 26 Punkten rangiert Greifswald auf dem 14. Tabellenplatz. Der Gegner aus Magdeburg spielt als Aufsteiger hingegen eine sehr starke Saison. Das Team belegt mit 34 Punkten den achten Rang und wird die Spielzeit voraussichtlich im gesicherten Mittelfeld beenden. Auch die Gäste holten zuletzt sieben Punkte aus drei Begegnungen.
Mit dem 1. FC Magdeburg II reist allerdings ein Gegner an, der ebenfalls mit breiter Brust auflaufen dürfte. Die Gäste absolvieren eine bemerkenswerte Aufstiegssaison und rangieren mit 34 Punkten auf einem sicheren achten Platz. Die Spielzeit wird für sie aller Voraussicht nach im ruhigen Mittelfeld enden. Auch das Team von Trainer Daniel Wölfel ist seit drei Spielen ungeschlagen und sammelte exakt sieben Zähler in diesem Zeitraum.
Dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agieren, zeigte bereits das erste Aufeinandertreffen, welches vor 341 Zuschauern in einem umkämpften 1:1 endete. Unter dem damaligen Greifswalder Coach Markus Zschiesche geriet sein Team durch einen Foulelfmeter von Enis Bytyqi kurz nach der Pause ins Hintertreffen. Doch die Partie kippte zugunsten der Vorpommern, als Magdeburgs Torschütze vom vergangenen Wochenende, Mihailo Trkulja, in der 71. Minute wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde.
Die numerische Überlegenheit nutzte Edgar Kaizer acht Minuten vor Schluss zum erlösenden Ausgleich. Damals stand bei den Gästen noch das Trainerduo Pascal Ibold und Petrik Sander an der Seitenlinie.
Mit dem spürbaren Aufwind der letzten Wochen und den Erkenntnissen aus dem hart umkämpften Hinspiel verspricht dieses Duell einen packenden Fußballabend, an dem Greifswald alles daran setzen wird, den Heimvorteil für den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu nutzen.