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Ligabericht

Gramüller-Viererpack gegen Reisach – Kantersiege für Real und SG Gaißach/Wackersberg

Kreisklasse kompakt

von Redaktion Isar-Loisachbote · 27.10.2025, 09:58 Uhr · 0 Leser
Der SV Bad Tölz vor der Saison 2025/26 in der Kreisklasse 2: (vo., v.li.): Tim Jantz, Moriz Hohenreiter, Deniz Cakir, Magnus Müller, Max Hollmann, Jan Scheffel, Lukas Kiening, Jonas Trautwein, Simon Essendorfer, (Mi., v.li.) Trainer Thomas Gärner, Davide Ferrandino, Lukas Winschel, Gregor Schmied, Johannes Waldherr, Simon Froböse, Coly Balde, Muhammed Budak, Co-Trainer Dominik Hiederer, (hi., v.li.) Fynn Stöcker, Jonas Lützel, Tobias Maier, Tobias Wilkes, Justin Maier, Christian Thiel und Giorgi Gavashelashvili.
Der SV Bad Tölz vor der Saison 2025/26 in der Kreisklasse 2: (vo., v.li.): Tim Jantz, Moriz Hohenreiter, Deniz Cakir, Magnus Müller, Max Hollmann, Jan Scheffel, Lukas Kiening, Jonas Trautwein, Simon Essendorfer, (Mi., v.li.) Trainer Thomas Gärner, Davide Ferrandino, Lukas Winschel, Gregor Schmied, Johannes Waldherr, Simon Froböse, Coly Balde, Muhammed Budak, Co-Trainer Dominik Hiederer, (hi., v.li.) Fynn Stöcker, Jonas Lützel, Tobias Maier, Tobias Wilkes, Justin Maier, Christian Thiel und Giorgi Gavashelashvili. – Foto: Ewald J.Scheitterer

Im Derby bezwang der SV Bad Tölz die SG Reisach mit 9:3, während FF Geretsried gegen Gaißach/Wackersberg eine 0:5-Niederlage kassierte. Real schlägt den ASC.

Über zu wenig Torszenen konnten sich die rund 60 Zuschauer im Derby auf der Flinthöhe nicht beklagen. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen, was SVT-Trainer Thomas Gärner nicht als Vorteil für sein Team gewertet hat: „Wir haben nur auf Rasen trainiert, das Geläuf war für uns genauso gewöhnungsbedürftig wie für die Gäste.“ Der Unterschied lag wohl eher im Personal begründet. Zwar hatten auch die Platzherren einige Ausfälle zu verkraften. Doch noch gravierender war das Fehlen vieler Stammkräfte bei Reisach. Trainer Martin Schmidt: „Einzig Keeper Sebastian Sturm war ein Sachsenkamer, alle Feldspieler kamen aus Reichersbeuern, viele davon A-Junioren.“

Und die waren mit der Aufgabe sichtlich überfordert. Schon bald gab es für die Tölzer den ersten Treffer zu bejubeln: Moritz Hohenreiter stellte Sturm auf die Bewährungsprobe, der Ball landet vor den Füßen von Jonas Lützel (6.) – 1:0. Das Unheil nahm für die Spielgemeinschaft seinen Lauf, auch wenn Anthony Russell (13.) zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Die Gastgeber waren spielerisch und läuferisch überlegen versuchten immer wieder, Simon Gramüller (22./37.) in Szene zu setzen, was vor dem Seitenwechsel zweimal bestens gelang.

Nach Wiederbeginn schnell die Vorentscheidung. Moritz Hohenreiter (49.) und Jonas Lützel (51.) bauten den Vorsprung auf 5:1 aus. Dem eingewechselten Korbinian Melf (63.) gelang die Resultatverbesserung, doch nur wenig später landete ein Abwehrversuch von Alexander Wind (67.) in den eigenen Maschen. Und in der Schlussphase wurde es dann deutlich: Für die Tölzer trafen Gramüller (80./Elfmeter und 90.) sowie Bochnig (84.) bei einem Gegentor erneut von Korbinian Melf (87.). „Ein Pflichtsieg. Nicht nötig sind bei einer deutlichen Überlegenheit drei Treffer vom Gegner“, stellte Gärner fest, während Schmidt meinte: „Momentan schaut es ganz düster aus. Aber bei unseren Möglichkeiten ist derzeit einfach nicht mehr möglich.“ (dh)

Lasidis hadert mit Elfer-Entscheidung für FC Real Kreuth

„Das ist schmerzhaft gelaufen“, haderte ASC-Coach Tasso Lasidis nach dem Schlusspfiff. Nach zwei Absagen am Morgen hatte er sich für einen kompakten Defensivblock entschieden, der die Gastgeber 70 Minuten lang vor Probleme stellte. Außer einer Chance in der Anfangsphase, kamen sie nicht mehr aufs Tor. „Wir wollten Nadelstiche setzen“, so Lasidis und beinahe hätte Pavlos Karamanos sogar zur Führung getroffen doch Kreuths Keeper „hexte“ (Lasidis) den Ball aus dem Winkel. Selbst zehn Minuten Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Alexander Kutzmutz überstand man. Doch just als er wieder ins Feld gewunken wurde, erzielte Kreuth die Führung (70.).

Zwei Minuten später gab es in einer etwas kuriosen Szene Elfmeter und Zeitstrafe für Keeper Phil Malzacher; Interims-Keeper Miklos Tot hatte beim Strafstoß keine Chance (73.). „Ich kann das nicht verstehen“, haderte Lasidis mit den Entscheidungen in dieser Spielphase. Die Adler hatten dann nichts mehr entgegenzusetzen, Kreuth erzielte noch die Tore drei und vier (82., 86.). Der Sieg sei insgesamt verdient gewesen, trotzdem habe sich seine Elf sehr gut an den Plan gehalten, meinte Lasidis: „Ich will mein Team heute eigentlich loben.“ (cga)

Torwart-Trainer David Lang springt in die Bresche und hält den SG-Kasten sauber

Nach zwei Niederlagen hatte man im Isarwinkel mannschaftsintern schon vorm Angstgegner aus Geretsried gewarnt. Coach Tarkan Demir hatte ihnen aber entgegen der Vorzeichen einen Sieg prophezeit. „Gott sei Dank hatte ich recht“, schmunzelte er nach dem deutlichen Erfolg. FFG-Trainer Johann Latanskij hatte dem Ergebnis wenig hinzuzufügen: „Wenn du nicht läufst, gewinnst du keine Spiele.“

Eigentlich begann der Tag für die Gäste mit einer schlechten Nachricht. Die Torhüter Robert Scheuner und Nikolaus Ertl standen nicht zur Verfügung, Torwart-Trainer David Lang sprang in die Bresche. In Geretsried angekommen, lief es dann aber rund: Titzian Schuhbauer (13.) sowie kurz vor der Pause Sebastian Sedlmaier (42.) und Thomas Lugmair (44.) sorgten für eine komfortable Führung. Vorausgegangen waren jeweils Standardsituationen. „Total naiv verteidigt“, ärgerte sich Latanskij. Dass die SG-Offensive gleich so effizient war, freute wiederum Demir: „Heute hat‘s gepasst.“

David Lang im Tor hatte indes eine insgesamt ruhige Aushilfstätigkeit, auch dank einer stabilen Hintermannschaft. Bei Geretsried zeigte zwar die Halbzeitansprache etwas Wirkung, sodass es nun etwas ausgeglichener wurde. Xaver Osmanczyk hatte nach gut 70 Minuten die größte Chance, brachte aber eine Abpraller aus zwei Metern nicht im Tor unter. Hannes Arnold (82.) und Ferdinand Hartl (86.) setzten stattdessen den Schlusspunkt. „Schön, dass das so gut geklappt hat“, freute sich Demir. Latanskij war besonders im ersten Abschnitt gar nicht einverstanden mit der Leistung seiner Elf: „Mehr gibt‘s dazu nicht zu sagen.“ (cga)