Für Johannes Kopp, Peters Sohn, schließt sich damit ein Kreis. Denn es ist quasi eine Rückkehr in die Heimat. Schon Teile seiner Jugendzeit verbrachte er in Tremmersdorf bzw. in Neustadt. 2019 wechselte er zur SV Grafenwöhr, schnuppert bei den Garnisionsstädter in seiner ersten Spielzeit sogar Landesliga-Luft. Außerdem stehen knapp über 100 Bezirksliga-Einsätze in seiner Vita. In der laufenden Bezirksliga-Saison stand Kopp bislang 18 Mal auf dem Platz. Entsprechend schmerzhaft ist der Verlust aus Grafenwöhrer Sicht.
Im Tremmersdorfer-Neustädter Lager herrscht dagegen große Freude über die Zusage des Defensiv-Allrounders: „Mit Hanni kommt ein erfahrener Allrounder zu uns, der unsere Qualität auf jeden Fall aufwerten wird“, lässt sich Spartenleiter Florian Dötsch in den vereinseigenen Medien zitieren. „Die ersten Gespräche mit den Verantwortlichen waren durchweg positiv und wir freuen uns, ihn bald unseren Spieler nennen zu dürfen.“ Und wer weiß, vielleicht wird es irgendwann dazu kommen, dass Vater und Sohn gemeinsam auf dem Platz stehen.
Derzeit belegt der FC Tremmersdorf, Vizemeister von 2023, den dritten Platz der Kreisliga Nord. Die Mannen von Coach Björn Engelmann – sein Vertrag wurde bereits verlängert – haben zwar drei bzw. vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo Schirmitz und Erbendorf, aber auch ein Spiel weniger bestritten. Demzufolge ist noch alles drin. An allen Ecken herrscht im Verein Optimismus. „Die sportliche Situation sehe ich extrem positiv. Wir haben gut gearbeitet, sind aber noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Wenn man sauber arbeitet, kommt auch der Erfolg von alleine“, sagte Engelmann jüngst gegenüber dem OberpfalzEcho. Neben den reinen Ergebnissen ist dem Trainer die Weiterentwicklung seiner Spieler wichtig. Was am Ende der Saison für den FCT herausspringt, bleibt freilich abzuwarten.