2026-01-09T09:36:09.492Z

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Die Sportliche Leitung mit Hans Danninger (links) und Günther Scherl (rechts), sowie Co-Trainer Markus Kraus (Zweiter von rechts) freuen sich über die Vertragsverlängerung von Coach Turan Bafra.
Die Sportliche Leitung mit Hans Danninger (links) und Günther Scherl (rechts), sowie Co-Trainer Markus Kraus (Zweiter von rechts) freuen sich über die Vertragsverlängerung von Coach Turan Bafra. – Foto: Florian Danninger

Grafenwöhr setzt erfolgreichen Weg mit „Bobby“ Bafra fort

Der Nord-Kreisligist verlängert den Vertrag mit seinem Coach über die aktuelle Spielzeit hinaus für ein weiteres Jahr

Die Sportvereinigung TuS/DJK Grafenwöhr, als Dritter der Kreisliga Nord im Spielkreis Amberg/Weiden überwinternd, stellt in puncto Besetzung der Trainerposition die Weichen für die kommende Spielzeit. Dabei setzen die Garnisonsstädter weiterhin auf Kontinuität, denn man hat sich mit seinem erfolgreich wirkenden Trainer Turan Bafra (48) auf eine Zusammenarbeit über die aktuell pausierende Spielzeit hinaus geeinigt. „Bobby“, wie er in Fußballerkreisen genannt wird, steht also auch in der Saison 2026/27 an der Außenlinie des ambitionierten Bezirksliga-Absteigers.

Turan Bafra war vor der Saison 2025/26 nach Grafenwöhr gekommen und übernahm das Team nach dem Abstieg aus der Bezirksliga. Vor der Spielzeit stand die sportliche Neuordnung sowie die Stabilisierung der Mannschaft im Vordergrund. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Team jedoch schnell zu einer der positiven Erscheinungen der Liga. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Nach 17 Spieltagen belegt die Mannschaft aktuell den dritten Tabellenplatz. Mit 37 Punkten, 11 Siegen, 4 Unentschieden und lediglich 2 Niederlagen spielt Grafenwöhr eine starke Saison und ist im oberen Tabellenbereich fest etabliert.

Die Verantwortlichen zeigen sich sehr zufrieden mit der sportlichen Entwicklung, der Trainingsarbeit sowie dem mannschaftlichen Zusammenhalt und sehen in der Vertragsverlängerung ein klares Zeichen für den eingeschlagenen Weg. Ziel bleibt es, die positive Entwicklung weiter fortzusetzen und langfristig erfolgreich zu arbeiten.

Auch von Turan Bafra selbst gab es keine Zweifel, weiterhin die sportlichen Geschicke leiten zu wollen: „Es gab keinen Grund, sich mit der Vertragsverlängerung zu beeilen, wir haben uns Zeit gelassen, haben auch in die Mannschaft reingehört und da kam ein positives Zeichen. Auch von meiner Seite gab es nach einer bisher erfolgreich gespielten Runde absolut keine Diskussion darüber, den Vertrag zu verlängern, per Handschlag haben wir das erledigt. Aktuell sind wir mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden, wir sind im Soll und erfreut darüber, dass wir in der Liga ein positives Bild abgeben. Vielleicht haben nicht viele erwartet, dass wir nach vielen Abgängen gleich wieder eine scharfe Klinge schlagen, doch haben wir es geschafft, mit der neuen Truppe schnell zu einer Einheit zu werden. Der Mix aus jungen und erfahrenen Spielern passt. Die Jungen machen Woche für Woche Druck auf die Etablierten, zudem haben wir einen sehr guten Trainingsbesuch.“

Und weiter: „Dass wir in der bisherigen Saison sechs Siege in der Nachspielzeit einfahren konnten, zeigt auch den Charakter der Mannschaft, die Mentalität und auch die Fitness. Wir werden in der kommenden Vorbereitung nicht nachlassen, richtig Gas geben, um die Saison ordentlich zu Ende zu spielen. Natürlich wollen wir weiter vorne dabei sein, sollte es zu Platz 2 oder gar Platz 1 reichen, werden wir das gerne mitnehmen. Sollte es nicht dazu reichen, dann sind wir dennoch zufrieden und werden in der neuen Saison dann auf ein Neues angreifen“, so der SVG-Chefanweiser gegenüber FuPa.

Turan Bafra, der einen Großteil seiner aktiven Fußballerkarriere auf höchstem Amateurniveau spielte – unter anderem mit Stationen beim 1. FC Nürnberg II und der SpVgg Weiden in der Bayernliga, sowie dem FC Amberg in der Landesliga – startete seine Trainerlaufbahn beim damaligen Bezirksoberligisten im oberfränkischen Röslau und führte diesen in seinem zweiten Spielertrainerjahr in die Landesliga. Im Anschluss folgten Trainerstationen beim TSV Tännesberg und beim TuS Schnaittenbach, den er aus der Kreisklasse in die Kreisliga führte. Nach zwei Jahren bei der SpVgg Pirk folgte ein kurzes Intermezzo in seiner Wahlheimat Schirmitz.

Bevor er in Grafenwöhr anheuerte, coachte der C-Lizenzinhaber den Sportclub aus Kirchenthumbach und führte diesen in der Saison 2023/24 in einem dramatischen Last-Minute-Finale zum Klassenerhalt in der Kreisliga Nord. Nach Startschwierigkeiten in der darauf folgenden Saison beendeten der SC Kirchenthumbach und Bafra einvernehmlich die Zusammenarbeit im September 2024, ehe die Sportvereinigung Grafenwöhr im Januar 2025 bekanntgab, dass Bafra die Nachfolge des zum Saisonende scheidenden Martin Kratzer antreten wird.

Aufrufe: 010.1.2026, 15:40 Uhr
Werner SchaupertAutor