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Ligabericht

Gonsenheim verliert sein - hoffentlich - letztes Ausweichheimspiel

Verdientes 0:2 gegen RW Koblenz +++ In zwei Wochen soll endlich an den heimischen Wildpark zurückgekehrt werden

von Torben Schröder · 05.10.2025, 20:21 Uhr · 0 Leser
Erstmals stand Luca Vanni mit seinem Team "daheim" mit leeren Händen da.
Erstmals stand Luca Vanni mit seinem Team "daheim" mit leeren Händen da. – Foto: Michael Wolff (Archiv)

Nun ist sie da, die erste „Heim“-Niederlage des SV Gonsenheim. Durch das 0:2 (0:2) gegen Rot-Weiß Koblenz rutscht der SVG ins Mittelfeld der Fußball-Oberliga ab. Auch wenn der Fehlstart mit einem starken Zwischenspurt ausgeglichen wurde – der beständige Ausfall von mehr als einem Dutzend Spielern, darunter Eckpfeiler wie Maurice Neukirch, Jan Vogel und Lukas Rodwald, sowie das Pilgern von Sportplatz zu Sportplatz konnten von der jungen, zu einem Großteil neu zusammengesetzten Gonsenheimer Mannschaft nicht auf Dauer kompensiert werden.

„Da ist aber kein Thema bei dieser Niederlage“, verweigert Trainer Luca Vanni jegliche Ausreden. Nach dem guten Eindruck, den seine Elf beim 0:2 in Worms am Mittwochabend hinterlassen hatte, fehlten die nötigen Prozentpunkte, sodass ein verdienter Gäste-Sieg in Hechtsheim zustande kam. Takumu Yamahara hatte nach einem Zuspiel vom Flügel vorgelegt (18.), Almir Ahmetaj erhöhte noch vor der Pause per Kopf nach einem Freistoß (43.).

Die Rot-Weißen waren, so Vanni, „von Anfang an bissiger, haben uns in den Basics den Schneid abgekauft, waren handlungsschneller, hatten mehr Energie“. In Durchgang eins gelang es dem SVG gegen abwartende Koblenzer nicht, Dynamik ins Spiel zu bekommen. „Keine Passqualität, keine Laufbereitschaft“, kritisiert Vanni, „aber wir kommen mit einer guten Energie aus der Kabine, mit viel Spielkontrolle, aber der letzte Ball, der letzte Lauf hat gefehlt.“ Fazit: „Ohne die Tugenden geht es nicht. Diesen Lerneffekt brauchen wir.“

Erneut kein Sieg gegen den Angstgegner

So bleiben die Gonsenheimer auch im neunten Oberligaspiel gegen ihren Angstgegner sieglos. Und das beim lang ersehnten Comeback von Christian Jindra. Der könnte auch kommenden Samstag beim 1. FC Kaiserslautern II wieder gefragt sein, denn Abwehr-Kollege Noah Dietze holte sich in einer Aktion wegen Fouls und Meckerns Gelb-Rot ab (90.+2).

Danach kommt, nach dem kniffligen Pokalspiel bei Verbandsliga-Topteam Mechtersheim (15. Oktober), der FC Cosmos Koblenz (19. Oktober). Und zwar, so die Hoffnung, erstmals wieder an den Wildpark. Sand und Kork sind endlich auf dem neuen Kunstrasen verteilt worden.

SV Gonsenheim: Simon – Donges, Jindra (46. Dietze), Hangatta – Elhajj (46. Engler), Coric (46. Luft), Haskaj, Neal – Ischdonat, Hofmann (46. Demir) – Walter (77. Löber).