2026-04-08T12:04:42.690Z

Spielbericht

Goldenes Ei für Gospenroda in Hildburghausen

Ostern 2026 war für die Eintracht Hildburghausen eher eine bittere Erfahrung: Die Eiersuche auf heimischem Kunstrasen ging gründlich daneben.

von André Hofmann · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: FSV 06 Eintracht Hildburghause

Zwar war das Gelände perfekt vorbereitet, doch die Hildburghäuser Eiersucher fanden einfach kein einziges buntes Ei. Ganz anders die Gäste aus Gospenroda: Sie legten den Hausherren quasi ein goldenes Ei direkt ins Tornetz – und nahmen die drei Punkte mit nach Hause.

Hildburghausen musste zudem auf Torwart Julius Geyling verzichten, der sich am Donnerstag im Training am Knöchel verletzt hatte. Lukas Wolfsdorf übernahm und zeigte einige Paraden, doch beim Gegentreffer in der 12. Minute war er einen Schritt zu spät. Nach einer Hereingabe von Jonas Jonik war Alexander Schüler zur Stelle und spitzelte das Leder ins Netz. Das Spiel des FSV blieb insgesamt blass. Die Eintracht fand nie zu ihrem gewohnten Rhythmus: Zu viele Fehlpässe, kaum brauchbare Anspiele in die Spitze und zu wenig Körpersprache auf dem Feld. Die wenigen Torchancen verpufften, während Gospenroda konsequent die Lücken nutzte und immer wieder gefährlich vor dem Hildburghäuser Tor auftauchte – etwa in der 12. Minute, als Til Zarschler über das Tor lupfte.

Die zweite Hälfte begann verheißungsvoll: Christoph Peters, bester Torschütze der Eintracht, traf nur die Latte (47.). Doch der erhoffte Aufwind blieb aus. Gospenroda setzte selbst immer wieder Nadelstiche: Ein missglückter Flankenwechsel brachte Jonas Jonik gefährlich in Position, Wolfsdorf verhinderte im letzten Moment das 0:2. Die Einwechslungen der Hildburghäuser brachten ebenfalls keine Wende. Elisa Mitzenheim hatte kurz nach seiner Einwechslung die beste Chance zum Ausgleich, doch Jäckel parierte. Auch in der Nachspielzeit blieb das 0:1 bestehen, obwohl Dennis Krüger noch einmal per Fernschuss am Tor vorbeizielte.

Fazit: Gospenroda bewies damit erneut seine Auswärtsstärke. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden auf fremden Plätzen stehen sie nun bei 16 Punkten und überholen in der Tabelle Erlau auf Rang zehn. Hildburghausen hingegen bleibt trotz Heimvorteil ohne Punkte und liegt nun vier Zähler hinter dem Tabellenführer aus Ohratal zurück. Der Aufstieg in die Thüringenliga scheint ohne den FSV Hildburghausen in diesem Jahr außer Reichweite.