
Zwar war das Gelände perfekt vorbereitet, doch die Hildburghäuser Eiersucher fanden einfach kein einziges buntes Ei. Ganz anders die Gäste aus Gospenroda: Sie legten den Hausherren quasi ein goldenes Ei direkt ins Tornetz – und nahmen die drei Punkte mit nach Hause.
Die zweite Hälfte begann verheißungsvoll: Christoph Peters, bester Torschütze der Eintracht, traf nur die Latte (47.). Doch der erhoffte Aufwind blieb aus. Gospenroda setzte selbst immer wieder Nadelstiche: Ein missglückter Flankenwechsel brachte Jonas Jonik gefährlich in Position, Wolfsdorf verhinderte im letzten Moment das 0:2. Die Einwechslungen der Hildburghäuser brachten ebenfalls keine Wende. Elisa Mitzenheim hatte kurz nach seiner Einwechslung die beste Chance zum Ausgleich, doch Jäckel parierte. Auch in der Nachspielzeit blieb das 0:1 bestehen, obwohl Dennis Krüger noch einmal per Fernschuss am Tor vorbeizielte.
Fazit: Gospenroda bewies damit erneut seine Auswärtsstärke. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden auf fremden Plätzen stehen sie nun bei 16 Punkten und überholen in der Tabelle Erlau auf Rang zehn. Hildburghausen hingegen bleibt trotz Heimvorteil ohne Punkte und liegt nun vier Zähler hinter dem Tabellenführer aus Ohratal zurück. Der Aufstieg in die Thüringenliga scheint ohne den FSV Hildburghausen in diesem Jahr außer Reichweite.