2026-03-25T14:09:28.761Z

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Göppinger SV: "Blick auf die Tabelle verschärft das Ganze noch etwas"

Der 1. Göppinger SV reist am 25. Spieltag der Oberliga zum FSV Hollenbach und will die guten Leistungen in drei Punkte ummünzen.

von red · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Carsten Trebuth

In der Oberliga Baden-Württemberg steht für den 1. Göppinger SV eine richtungsweisende Auswärtspartie an. Wenn am Samstag, 28.03.2026, um 15 Uhr der Anpfiff ertönt, geht es für die Mannschaft von Trainer Gianni Coveli um mehr als nur Prestige. Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten VfR Mannheim fordert Co-Trainer Pavlos Osipidis eine Steigerung in der Effizienz, um im direkten Duell beim FSV Hollenbach zu bestehen. Die Ausgangslage ist klar: Nur wer in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf bewahrt, wird die Punkte entführen.

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Ein wegweisendes Duell im Tabellenkeller

Die aktuelle Tabellensituation verleiht der Begegnung eine zusätzliche Brisanz. Der 1. Göppinger SV, momentan auf Platz 14 mit 26 Punkten, trifft auf den Tabellensechzehnten aus Hollenbach, der mit 24 Zählern unmittelbar im Nacken sitzt. Ein Blick auf das Tableau zeigt, wie eng es im unteren Mittelfeld der Liga zugeht. Während der VfR Aalen (54 Punkte) und der VfR Mannheim (52 Punkte) die Meisterschaft unter sich ausmachen, kämpfen Teams wie der 1. FC Normannia Gmünd (24 Punkte) und der FSV 08 Bietigheim-Bissingen (18 Punkte) um den Ligaverbleib. Dazwischen rangieren der SSV Reutlingen (29), die TSG Backnang (29), der Türkische SV Singen (29) und Türkspor Neckarsulm (27). Für die Göppinger ist dieses Spiel somit ein klassischer „Sechs-Punkte-Krimi“, um nicht tiefer in den Sumpf der Abstiegszone zu geraten, in dem auch der FC Denzlingen (13) feststeckt.

Schwierige Bedingungen in der Fremde

Die Erwartungshaltung im Lager des SV ist von großem Respekt vor der Aufgabe geprägt. Co-Trainer Pavlos Osipidis ordnet die kommende Herausforderung realistisch ein: „Auf uns wartet ein schwieriges Auswärtsspiel in Hollenbach. Der Blick auf die Tabelle verschärft das Ganze noch etwas.“ Dennoch herrscht Optimismus, da die spielerische Substanz in den vergangenen Wochen durchaus vorhanden war. Man ist sich bewusst, dass in Hollenbach eine kampfbetonte Atmosphäre herrschen wird, in der jeder Zentimeter Boden hart umkämpft sein dürfte.

Anknüpfen an die mentale Stärke

Trotz der jüngsten 1:3-Niederlage gegen den VfR Mannheim vor 650 Zuschauern gibt es positive Aspekte, die Mut machen. In jenem Spiel boten die Göppinger eine leidenschaftliche Leistung. Luca Piljek brachte den SV sogar in Führung, bevor Mannheim durch Jannik Marx, Pasqual Pander und Luca Stellwagen unter Trainer Marcel Abele das Spiel drehte. Pavlos Osipidis betont: „Wir wollen aber an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, in denen man der Mannschaft in Sachen Wille, Mentalität und Einsatz keinen Vorwurf machen kann.“

Die Rückbesinnung auf das Wesentliche

Um als Sieger vom Platz zu gehen, muss der Fokus auf die Basics gerichtet werden. Die spielerische Überlegenheit allein reicht in der Oberliga oft nicht aus, wenn die Konsequenz in den Strafräumen fehlt. „Die Leistungen haben gepasst. Das, was wir verbessern müssen, sind die Dinge, die dann die Spiele entscheiden. Das sind einfache Dinge: Tore verhindern, Tore schießen. Da möchten wir und werden wir besser sein, um drei Punkte einzufahren“, gibt Pavlos Osipidis die Marschroute vor. Der GSV will beweisen, dass er aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und sowohl defensiv als auch offensiv die nötige Kaltschnäuzigkeit besitzt.

Eine offene Rechnung aus der Vorrunde

Zusätzliche Motivation schöpft die Mannschaft aus dem Hinspiel, das eine schmerzhafte Erfahrung war. Vor 450 Zuschauern unterlag man dem FSV Hollenbach mit 2:4. Zwar konnte Luca Piljek zwei Tore erzielen und den SV zwischenzeitlich in Führung bringen, doch Hannes Scherer, Niklas Dörr und ein Doppelpack von Marco Specht drehten die Partie zugunsten der Gäste. Diese Scharte soll nun in der Ferne ausgewetzt werden. Die Göppinger wissen, dass sie gegen die Offensivkraft der Hollenbacher über 90 Minuten hellwach sein müssen.