
Bei hervorragenden Platzverhältnissen besiegte die Elf von Trainer Axel Duft keinesfalls schlechte Kicker des FSV Sömmerda klar mit 4:1.
BERICHT von Michael Meyer...
Den Grundstein dafür legten die Gastgeber im ersten Abschnitt, den sie mit vier Treffern krönten. „Es war bei hervorragenden äußeren Bedingungen unsere bislang besten 45 Minuten in dieser Halbserie“, war Eintrachts Coach angetan von der Leistung seiner Truppe vor der Pause. Die Eintracht begann wie die Feuerwehr und ließ den FSV nicht zur Entfaltung kommen. Nach einem Rückpass von Bohdan Unhurian eröffnete Markus Menke den Torreigen-1:0 (7.). Das schnelle „Nachwaschen“ der spielfreudigen Platzherren wenig später, als sich Bastian Seidel rechts durchspielte und Marcel Börold sein Zuspiel veredelte-2:0 (12.). Die vier Beteiligten an den beiden Treffern waren kaum zu bremsen in ihrem Kombinationseifer. Die Überlegenheit der Eintracht machte Goalgetter Unhurian deutlich. Er eroberte das Leder in der gegnerischen Hälfte und chippte den Ball aus zwanzig Metern ins Sömmerdaer Gehäuse-3:0 (28.). Mit seinem 13. Saisontor ballerte sich Eintrachts Angreifer an die zweite Stelle der Torjägerliste. Kurz vor dem Pausenpfiff verpasste er Tor Nummer 14, er scheiterte im Eins-gegen-eins an FSV- Keeper Michael Horn, doch den Abpraller drückte der mitgelaufene Menke zum 4:0- Halbzeitstand über die Linie (44.). Die Sondershäuser Spieler wurden mit Applaus der knapp 150 Zuschauer in die Kabinen begleitet.
Die Gastgeber schalteten danach einen Gang zurück, während sich der FSV nicht aufgab und nach vorne agierte. „Wir konnten deren Angriffe größtenteils gut abwehren. Aber Kompliment, das sie weiter alles versucht haben“, erkannte Duft die Moral des FSV an. Nur einmal konnte Sascha Horn Abwehr und Torwart der Eintracht nach Vorarbeit von Leon Klingenhöfer überwinden- 4:1 (58.). Die Partie plätscherte dann dem Ende entgegen, die Sondershäuser mussten die Partie zu zehnt beenden, weil Marvin Kapell nach seiner Ampelkarte als erster unter die Dusche geschickt wurde (78.). „Es war ein verdienter Dreier für uns, auch in dieser Höhe. Sömmerda war offensiv stark, aber wir konnten das was sie uns in der Defensive anboten, diesmal optimal ausnutzen“, war Axel Duft zufrieden. Sein Team ballerte sich damit auf Rang zwei und ist als heimstärkste Mannschaft ärgster Verfolger von Ligaprimus FC Erfurt Nord.