2024-05-29T12:18:09.228Z

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Alemannia Waldalgesheim bekommt es am Wochenende mit dem SV Auersmacher zu tun.
Alemannia Waldalgesheim bekommt es am Wochenende mit dem SV Auersmacher zu tun. – Foto: Oliver Zimmermann - Archiv

Gleich die nächste Mammutaufgabe für Waldalgesheim

Oberligist Alemannia Waldalgesheim muss beim Tabellenfünften Auersmacher bestehen

Waldalgesheim. Dieser Tage haben die Oberliga-Fußballer des SV Alemannia Waldalgesheim reichlich zu tun. Kaum ist eine Mammutaufgabe wie beim jüngsten 2:2 gegen den Rangzweiten FK Pirmasens zufriedenstellend erledigt, wartet auch schon die nächste. Diesmal geht es am Samstag (15.30 Uhr) zum Tabellenfünften SV Auersmacher, der sich bei vier Punkten Rückstand auf Platz zwei noch Hoffnungen auf die Aufstiegsspiele zur Regionalliga Südwest machen darf.

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„Sie haben nach der Winterpause von sechs Spielen fünf gewonnen“, verweist Alemannia-Chefcoach Elvir Melunovic auf die Erfolgsbilanz des Vereins aus dem Ortsteil von Kleinblittersdorf. Da spielt es auch nur eine Nebenrolle, dass die Saarländer in der Winterpause mit Hokon Christian Sossah ihren besten Stürmer an Ligakonkurrent Cosmos Koblenz abgeben mussten. „Sie sind spielerisch wie kämpferisch stark“, beschreibt der 52-jährige Coach den Gegner zudem als sehr robust und zielstrebig. Elvir Melunovic erwartet von den Gastgebern offensiv jede Menge Druck.

Dem gilt es standzuhalten. Und wie das geht, haben die seit neun Partien ungeschlagenen, aber immer noch abstiegsbedrohten Waldalgesheimer in den Spielen gegen die Topteams der Liga in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen. Das hat Selbstvertrauen gegeben und den Glauben in die eigenen Fähigkeiten bestärkt. „Wir dürfen uns nur auf uns konzentrieren“, blendet Elvir Melunovic alles andere aus. Insbesondere den Umstand, dass in den nach Auersmacher folgenden sieben Spielen noch fünf gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte anstehen, darunter Schlusslicht Bitburg, der 18. Pfeddersheim und der 17. Baumholder. Davon will der Coach rein gar nichts wissen: „Es wäre falsch, wenn wir uns damit beschäftigen würden. Wir dürfen nicht den zweiten oder dritten Schritt vor dem ersten machen.“

Günes kehrt in den Kader zurück

Gegen Auersmacher wird Routinier Serdal Günes in den Kader zurückkehren, der seine Rotsperre abgesessen. Kapitän Daniel Braun konnte nach seinen muskulären Problemen zumindest wieder Lauftraining absolvieren. Der Einsatz des 28-jährigen Innenverteidigers ist aber ebenso offen wie der von Edin Agovic. Der Mittelfeldspieler musste gegen Pirmasens 20 Minuten nach seiner Einwechslung schon wieder verletzt vom Feld. Philipp Gänz fehlt weiter wegen seiner Handverletzung.



Aufrufe: 011.4.2024, 21:00 Uhr
Volker BuchAutor