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Glatter Pokalsieg soll FSG beflügeln

Riedrode erwartet im Gruppenliga-Nachholspiel den FC 07 +++ Ein Ex-Bensheimer muss aber noch zuschauen

von Clara Hütig · 20.02.2026, 15:00 Uhr · 0 Leser
Sein letztes Testspiel hat der FC 07 Bensheim (links Fabio Capello) beim SV St. Stephan Griesheim mit 2:1 gewonnen. Jetzt wartet zum Punktspielauftakt 2026 die FSG Riedrode.	Foto: Dominik Claus/fupa
Sein letztes Testspiel hat der FC 07 Bensheim (links Fabio Capello) beim SV St. Stephan Griesheim mit 2:1 gewonnen. Jetzt wartet zum Punktspielauftakt 2026 die FSG Riedrode. Foto: Dominik Claus/fupa

Bergstraße (jz/maz/ü). Gruppenligist FSG Riedrode ist gut vorbereitet auf den Punktspielstart 2026: In der vierten Runde des Kreispokals gewann die Mannschaft von Trainer Tobias Beltz am Mittwoch beim ambitionierten Kreisoberligisten SG Unter-Abtsteinach mit 6:0 (3:0).

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„Das war sehr dominant, und das Ergebnis geht auch vollkommen in Ordnung“, sagt Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG. Die Gäste waren vor 80 Zuschauern von Anfang an gut im Spiel, stark im Kurzpassspiel und bissig in der Abwehr. „Die SGU hatte kaum Chancen.“ Tore: 0:1 Akcan (27.), 0:2 Münch (31.), 0:3 Salzmann (44.), 0:4 Breir (80.), 0:5 Zbairi (82.), 0:6 Siegler (89.).

Der Tabellendritte hat also ordentlich Selbstvertrauen getankt für das anstehende Punktspiel am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen den FC 07 Bensheim. „Aber das wird ein ganz anderes Spiel“, sagt Göck, der eine körperlich betonte Partie erwartet gegen einen Gegner, der angesichts der Tabellensituation durchaus unter Druck stehen dürfte. „Aber unsere Spieler sind ehrgeizig, das taktische Verhalten sitzt, und auch die Kondition ist noch mal besser geworden“, sagt der Sportliche Leiter.

Sechs Absteiger sind zu viel, findet Constantin Renner

Auf der Gegenseite weiß Bensheims Trainer Constantin Renner, was es im Abstiegskampf vor allem braucht: Siege. Und damit verbunden das nötige Risiko im Spiel nach vorn. „Am Ende des Tages zählen nur drei Punkte“, sagt Renner, dessen Mannschaft mit 17 Zählern nach 19 Spielen auf Abstiegsplatz 16 steht. Bis zum TSV Seckmauern auf Relegationsplatz zwölf fehlen vier Punkte. Der Klassenverbleib ist für die Bensheimer also ein realistisches Ziel. Allerdings kann es – inklusive Relegation – sechs Absteiger geben.

„Das ist zu viel. Das gibt es in keiner anderen Sportart, dass ein Drittel der Liga absteigt“, sagt der 34-Jährige. Immerhin weiß der FC 07 sportlich, wo er steht. In der Winterpause haben Renner und Co-Trainer Eric Franke die Mannschaft viele Testspiele bestreiten lassen. Vor allem im Spielaufbau hat sich das Team gesteigert und kommt nun besser aus der eigenen Hälfte nach vorn, wie Renner erläutert. Die Chancenverwertung muss allerdings besser werden. Vieles hängt beim FC 07 immer noch von Florian Budimir ab. Der langjährige Stürmer des Clubs ist für seinen harten Schuss bekannt, in den vergangenen Monaten hat der Allrounder allerdings in der Verteidigung ausgeholfen. Das könnte erst mal so bleiben, denn Abwehrkante Christian Dingeldey hat sich in der Winterpause einen Meniskusriss zugezogen und wird die nächsten Monate ausfallen. Zudem hat Niclas Kupka den Club vor Kurzem verlassen und sich der FSG Riedrode angeschlossen. Allerdings wird Kupka am Sonntag nicht auf dem Platz stehen, da er nach seinem Winterwechsel laut Renner noch keine Spielfreigabe hat. Trotz des Abgangs verfügt der 07-Trainer über genug taktische Optionen. So könnte David Halla nach mehr als einem Jahr Verletzungspause (Bänderriss im Sprunggelenk) sein Comeback feiern.

Die Vorbereitung war gut, die Trainingsbeteiligung hoch: Der SV Fürth macht sich bereit, noch mal richtig durchzustarten, das Ziel Klassenerhalt immer im Fokus. „Aber es wird wohl bis zum letzten Spieltag eng bleiben“, sagt Trainer Jochen Ingelmann, der sein Team im Winter mit vier zum Teil hochkarätigen Neuzugängen gezielt verstärken konnte. „Wir haben viel und intensiv trainiert“, sagt der Trainer des Tabellenvorletzten, der am Sonntag in Alsbach einen optimalen Start braucht, um die Trendwende noch rechtzeitig zu schaffen. „Drei Punkte sind jetzt eigentlich in jedem Punktspiel Pflicht für uns“, so Ingelmann. Der Druck ist hoch für die Spieler, der Konkurrenzkampf auch durch die Neuen aber entfacht.

In Alsbach stellen sich die Fürther auf einen defensiven Gegner ein. Der SVF-Trainer: „Wir brauchen eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive und wir müssen Konter absichern – aber wir sind positiv.“

Die Mannschaft von FC-Trainer Ralf Ripperger hat den Blick weiterhin nach oben gerichtet. Der Tabellenfünfte musste vor der Winterpause Federn lassen, ist aber immer noch dabei im Spiel der möglichen Aufsteiger. „Unsere Vorbereitung war okay, wir sind guter Dinge“, sagt Betreuer Frank Poth, der am Sonntag auf einen guten Start für sein Team hofft. Die Fürther erwarten allerdings einen kampfstarken Gegner und mit TSV-Spielertrainer Lukas Oppermann einen alten Bekannten. Der ehemalige Profi war schließlich lange für den FC Fürth aktiv, kennt die Mannschaft in- und auswendig. „Das wird eine schwere Aufgabe“, sagt Poth.