
Bergstraße (jz/frko/ü/hs/ ü). Obwohl Ex-Profi Sandro Sirigu seinen Einstand gab, hat der SV Fürth sein Heimspiuel gegen die TSV Auerbach mit 2:4 verloren. Sirigu stand in der Startformation und war immerhin 64 Minuten am Ball. Fürth bleibt als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz, ebenso wie die SG Wald-Michelbach und der FC 07 Bensheim, der aber imTableau auf Rang 14 kletterte.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.
Die ambitionierten Fehlheimer wollten eigentlich mit einem Sieg eine Aufholjagd zum Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes starten. Diesem Dreier waren sie letztlich auch etwas näher als die gut mitspielenden Gäste (12:4 Torschüsse), doch letztlich mussten sie auch das torlose Unentschieden akzeptieren. Die größten Chancen vergaben Perchner (30.) und Cassidy Royo (50.) in einer 1:1-Situation, die jeweils am guten TS-Keeper Schaar scheiterten. Ansonsten fehlte oftmals die Durchschlagskraft, während die Defensive gut stand. Nur eine Roth-Ecke musste Lortz vor der Torlinie klären (78.). Schiedsrichter: Enzmann (Ober-Mörlen). – Zuschauer: 150. – Beste VfR-Spieler: geschlossene Leistung.
Die Gäste gingen schnell mit 2:0 in Führung. Doch ein Handspiel von Florian Schmitt brachte die Wende. Der Wald-Michelbacher hatte auf der Torlinie nach Freistoß des TSV reflexartig reagiert – Rot. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund war jedoch auch in Unterzahl keinesfalls die schlechtere Mannschaft, im Gegenteil. Der Sportliche Leiter Jörg Gräber, sprach von einem nicht unbedingt verdienten Sieg für Seckmauern: „Aber 70 Minuten in Unterzahl zu spielen ist halt auch schwer.“, sagte der Funktionär. Die Überwälder haderten auch, dass ein Elfmeter wiederholt wurde, nachdem Keeper Helfrich wohl zu früh aus dem Tor gestartet war. Tore: 0:1, 0:2 Naas (18., 22.), 1:2 Toch (34., Strafstoß), 2:2 (48.), 3:2 Oppermann (68.), 4:2 Hener (78.). – Schiedsrichter: Tauber (Ober-Ramstadt). – Zuschauer: 120. – Bes. Vorkommnis: Rot für Schmitt (25., SGW) wegen Handspiels. – Bester SGW-Spieler: Ingo Dörsam.
Die Mannschaft von Trainer Tobias Beltz landete den zweiten Dreier in Folge – verdient, weil der Aufstiegskandidat viel Kampfgeist offenbarte und den Erfolg unbedingt wollte. „Der Wille war da“, sagte Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der Riedroder. Das Passspiel der Gäste war erneut überzeugend, und auch die Defensive über weite Strecken sattelfest. „Griesheim ist kaum zur Entfaltung gekommen“, sagte Göck, dessen Mannschaft gut ins Spiel gefunden hat und die Begegnung durchaus früher hätte entscheiden können. „Wir waren besser, hatten die esseren Chancen – das war eine Topleistung“, lobte Göck: „Der gute Teamgeist hat uns heute drei Punkte beschert.“ Tore: 0:1 Zbairi (11.), 1:1 Hofmeier (13.), 1:2, 1:3 Kilian (17., (87.), 2:3 Bilmez (90.+5). – Schiedsrichter: Willemsen (Wiesbaden). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Asutai (90.+3, FSG) wegen wiederholten Foulspiels. – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung.
„Verdient verloren“, kommentierte FCF-Sportdirektor Marco Knapp kurz und bündig, Der 10:0-Sieger des vorangegangenen Spieltags ließ sich diesmal zu oft den Schneid abkaufen von clever spielenden und gut verteidigenden Gastgeber. „Uns ist heute zu wenig eingefallen“, erkannte Knapp. Der FC agierte häufig mit weiten Bällen und machte es der gegnerischen Abwehr zu leicht. Die Gäste wachten schließlich zu spät auf: Tim Gensel (85.) erzielte den 1:3-Anschluss, Andreas Adamek (90.+3) verkürzte per Strafstoß auf 2:3. „Dann war Schluss“, sagte Knapp: „Wir waren heute nicht gut genug.“ Tore: 1:0 Enders (22.), 2:0, 3:0 Artürk (81., 82.), 3:1 Gensel (85.), 2:3 Adamek (90.+3, Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Filges (SV Staden). – Zuschauer: 100. – Beste FCF-Spieler: keine.
Die Partie war umkämpft, beide Mannschaften hatten viele Torchancen. SV-Trainer Jochen Ingelmann sprach von einem temporeichen Spiel: „Aber wir haben uns drei Tore selbst reingelegt.“ Der Übungsleiter haderte einmal mehr mit fehlender Konstanz im Spiel seiner Elf und kapitalen Fehlern im Defensivspiel. „Wir haben dem Gegner den Ball in die Füße gespielt“, sagte Ingelmann mit Blick auf zwei von vier Gegentoren. Das Thema Klassenerhalt gewinnte für den SV Fürth somit zunehmend an Bedeutung. Der SVF-Coach: „Wir müss noch enger zusammenarbeiten, dürfen nicht mit dem Finger auf andere zeigen.“ Für Auerbach waren es, so Trainer Peter Brandenburger, „drei enorm wichtige Punkte“. Die Partie sei hitzig, jedoch nicht unfair gewesen, fasste Brandenburger zusammen: „Die Jungs haben heute gekämpft, jeder war bereit, für den anderen Meter zu machen. Dafür haben sie riesengroßen Respekt verdient. Tore: 0:1 Benarides (6.), 1:1 Jure Vucic (24.), 1:2, 1:3 Brunner (31., 45+1.), 2:3 Kabel (62.), 2:4 Hilgert (85.), – Schiedsrichter: Barbu (Steinheim).– Zuschauer: 150. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Fetsch.
Der FC 07 hat im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. . „Ob der Sieg so deutlich ausfallen muss, weiß ich nicht“, sagte Trainer Constantin Renner nach der Partie: „Aber es war ein verdienter und bei der Tabellensituation wichtiger Erfolg.“ In den ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit traf der Gast zweimal den Pfosten. Tore: 1:0 Budimir, 2:0 Weber, 3:0 Cappello, 4:0 Konietzko, 5:0 Köhler. – Zuschauer: 150. – Bes. Vorkommnis: 07-Keeper Dominik Kurz hält Foulelfmeter (47.). – Beste Bensheimer Spieler: geschlossene Leistung.