
Darmstadt. In der Gruppenliga taumelt der FC Alsbach dem Abstieg entgegen. Beim FC Fürth gab es eine deftige 0:6-Niederlage. Dagegen konnte der SV Münster mit dem 2:0-Erfolg beim SV Geinsheim einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Trotz einer 2:0-Pausenführung beim TSV Altheim kam Viktoria Griesheim nicht über ein 3:3 hinaus. Der SV Groß-Bieberau unterlag auf eigenem Platz dem abstiegsbedrohten SV Fürth mit 0:2.
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Es lief von Anbeginn schlecht für Alsbach, weil Torwart Bonias den alleine vor ihm auftauchenden Fürther Gensel nur mit einem Foul bremsen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Adamek (4.) zum 1:0 für die Gastgeber. Danach hätte sogar der Ausgleich fallen können, doch traf Kappermann (9.) nur die Latte. Insgesamt war Alsbach jedoch den Gastgebern in allen Belangen unterlegen. Sielmann (17.) markierte das 2:0, danach schlug die FCA-Abwehr einen Kopfball von Sielmann von der Linie. Die Gastgeber hielten den Druck weiterhin hoch, eine Entlastung der Gästeabwehr war nicht in Sicht. Das 3:0 von Gensel (21.) fiel dann fast ebenso zwangsläufig wie das 4:0, für das Gebhardt (39.) sorgte. Damit war die Partie zur Halbzeit bereits entschieden. In der Folge ging es für den Tabellenvorletzten nur noch darum, einen größeren Schaden zu verhindern. Das gelang, wenn auch mit viel Mühe, am Ende schon, auch wenn man sich durch Sielmann (50.) und Gensel (88.) noch zwei weitere Tore fing. Damit rückt der Abstieg der Alsbacher in die Kreisoberliga immer näher.
Die Gastgeber gingen forsch zu Werke, steckt Geinsheim noch mitten im Abstiegskampf. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, sodass Torchancen auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen waren. Mit der ersten gefährlichen Aktion ging dann Münster durch Anas Hamed (20.) in Führung. Geinsheim ließ sich davon nicht beeindrucken und hatte in der Folge Pech mit einem Lattentreffer. Dennoch übernahm der SVM mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel, ohne aber die Pausenführung ausbauen zu können. Im zweiten Durchgang verstärkte Geinsheim den Druck, doch war man ohne Durchschlagskraft. Das lag aber auch an Münsters stabiler Abwehr, die konsequent alles wegverteidigte. Mit dem 2:0 von Korndörfer (75.) war alles klar für die Gäste. Zwar setzte Geinsheim nun alles auf eine Karte, um die Niederlage zu verhindern. Doch etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus, während auf der anderen Seite Münsters so manche Konterchancen nicht zu nutzen vermochte.
Es war auch in Altheim für Griesheim wie so oft in dieser Saison. Eine Halbzeit spielte die Viktoria wie aus einem Guss und dominierte den Gegner. Danach stellte man aber das Fußballspielen ein und baute den jeweiligen Gegner auf. So auch in Altheim, als Griesheim das Heft des Handelns im ersten Durchgang fest in der Hand hielt. Altheim hatte kaum etwas zu bestellen, und Stumpf (11.) sowie Noah Lorenz (34.) sorgten für eine 2:0-Führung der Gäste. Ein mögliches drittes Tor verpasste Griesheim aber teilweise fahrlässig, was sich nach dem Wechsel rächen sollte. Da kam Altheim plötzlich stark auf, motiviert auch durch den schnellen Anschluss, für den Dantse (54.) sorgte. Von Griesheim war da nichts mehr zu sehen, was erneut Dantse (70.) mit dem Ausgleich bestrafte. Als dann auch noch Kozlu (77.) sogar zum 3:2 für Altheim traf, schien die nächste Griesheimer Niederlage besiegelt zu sein. Mit einem Kraftakt und dem Ausgleich von Cecili (88.) kamen die Gäste aber noch mit einem blauen Auge davon.
Das hatte man sich in Groß-Bieberau anders vorgestellt. Gegen die abstiegsbedrohten Gäste sollte ein Sieg her, um den Klassenerhalt so gut wie perfekt zu machen. Doch es kam anders, auch weil Sven Halbig (5.) das Missgeschick eines Eigentores unterlief. Die Gäste spielten betont defensiv und ließen Groß-Bieberau kommen. Die Gastgeber hatten viel Ballbesitz, doch war es schwer, sich gegen die vielbeinige und kämpferische Abwehr durchzusetzen. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und bestimmten das Geschehen bis zum gegnerischen Strafraum. Dort fehlte es dann an den zündenden Ideen, um die Fürther Abwehr erfolgreich auszuhebeln. Zudem die Gäste auf Defensive und Konter setzten. Einen hiervon nutzte Sirigu in der Nachspielzeit, um die Partie für die Gäste endgültig zu entscheiden.