2025-12-03T05:51:34.672Z

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Mit Tabellenführer VfB Ginsheim kommt die offensivstärkste Mannschaft der Fußball-Gruppenliga zum SV Fürth. Allein Can Cemil Özer (am Ball im Spiel gegen den VfR Fehlheim) hat 17 Treffer erzielt und führt damit die Torschützenliste an. (Archiv) 	Foto: Uwe Krämer
Mit Tabellenführer VfB Ginsheim kommt die offensivstärkste Mannschaft der Fußball-Gruppenliga zum SV Fürth. Allein Can Cemil Özer (am Ball im Spiel gegen den VfR Fehlheim) hat 17 Treffer erzielt und führt damit die Torschützenliste an. (Archiv) Foto: Uwe Krämer

GL: Für den SV Fürth ist es eine Bonus-Partie

Spitzenreiter Ginsheim kommt +++ FSG Riedrode und die Kreispokal-Erkenntnis

Bergstraße. Der SV Fürth kann eigentlich nur gewinnen, wenn der Spitzenreiter der Gruppenliga, VfB Ginsheim, am Sonntag ab 14.30 Uhr seine Visitenkarte abgibt. „Wir können jetzt relativ befreit ins Spiel gehen“, sagt denn auch Trainer Jochen Ingelmann, der dem Favoriten trotzdem einen heißen Tanz liefern will.

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Die Stimmung im Team ist trotz aller Rückschläge in dieser Saison vor allem in Sachen Personal recht gut, der Zusammenhalt groß. Die Situation nage dennoch an allen Beteiligten. „Wir versuchen Lösungen zu finden“, sagt der SVF-Coach, der vor allem einfache Gegentore und maue Chancenverwertung beklagt. Toni Mahl, der sich am dritten Spieltag das Handgelenk gebrochen hat, ist wieder fit und im Kader. Doch darüber hinaus bleibt die Personalsituation schwierig.

4:2 für die FSG im Pokal gegen Trösel am Mittwoch. Doch der Gruppenligist tat sich zunächst schwer beim A-Ligisten, der engagiert verteidigte. „Wir sind zu sorglos mit unseren Chancen umgegangen“, sagt Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG. Doch mit Oliver Schrah, Aramis Asutay und Rene Salzmann kam mit Wiederanpfiff die Wende und die Erkenntnis: „Sobald wir nicht einhundert Prozent geben, reicht es nicht – das gilt für einen A-Ligisten genauso wie für die Liga“, sagt Göck. Die Riedroder stellen sich denn auch auf ein schweres Spiel ein, wenn Sonntag der Tabellenelfte Seckmauern zu Gast ist. Robin Weidner, der sich gegen Trösel nach einem Zusammenprall die Schneidezähne ausgeschlagen hat, wird fehlen.

„Unfassbar ärgerlich“, sagt FCF-Trainer Ralf Ripperger, war die 3:4-Niederlage für den Aufsteiger zuletzt gegen den SV Münster nach spätem Kontertor. Die Fürther nach verschlafener erster Halbzeit mit 0:2 in Rückstand geraten, kamen aber zurück und hatten am Ende alles selbst in der Hand „Wir hatten die große Chance zu gewinnen“, sagt Ripperger. „Mindestens ein Unentschieden hätten wir mitnehmen müssen.“ Doch der Aufsteiger kassierte stattdessen die zweite Niederlage in Folge. Fürth will jetzt möglichst schnell wieder in ruhige Fahrwasser, muss sich gegen Geinsheim aber steigern. „Wir dürfen nicht wieder 45 Minuten liegen lassen“, sagt der FC-Coach.

Lukas Wernert kehrt zurück zur SG Wald-Michelbach

Die Zeiten waren schon mal besser für die SGW, sowohl tabellarisch als auch personell. Der Verein hat nach wie vor mit den Abgängen seiner Leistungsträger Sergej Pineker, Gero Lammer und Peter Gölz zu kämpfen. „Das hat uns enorm viel Qualität gekostet“, sagt Abteilungsleiter Dimitri Loenko. Lammer hat jüngst wieder ausgeholfen, und im Winter kehrt Lukas Wernert nach drei Jahren zur SGW zurück. Doch die Wald-Michelbacher suchen weiter, wollen unter anderen einen Verteidiger verpflichten. Die Entwicklung der Mannschaft unter Coach Benjamin Sigmund, der das Team vor zwei Monaten von Nico Garotti übernommen hat, wertet Loenko indes positiv. „Wir haben in 13 Spielen zehn Punkt geholt“, sagt er. Und gegen Geinsheim ist den Überwäldern zuletzt ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf gelungen.

Der SGW-Abteilungsleiter erwartet dennoch einen harten Kampf für sein Team bis zum Schluss.


Aufrufe: 031.10.2025, 20:00 Uhr
Jan ZehatschekAutor