
Fürth. Der FC Fürth hat als Aufsteiger bislang in der Gruppenliga überzeugt, ist aktuell Tabellenfünfter und richtet den Blick nach oben. Ins Fußballjahr 2026 startet die Ripperger-Elf bereits am 22. Februar mit dem Nachholspiel gegen Seckmauern – und getreu dem Motto: „Alles kann, nichts muss.“
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Anspruch und Wirklichkeit: Sportdirektor Marco Knapp spricht von einem hohen Grundniveau in der Mannschaft. Und der Aufsteiger hatte bislang Erfolg, ist dank stabiler Defensive und starker Offensive aktuell Tabellenfünfter und damit voll auf Kurs, was das Saisonziel betrifft. „Wir wollten uns schnell in der Liga etablieren“, sagt Knapp. „Wir sind absolut zufrieden.“ Der FC Fürth habe sich eine Basis geschaffen, auf der man aufbauen könne. Und in der Rückrunde will die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger jetzt ähnlich positive Akzente setzen wie in der Vorrunde.
Was war gut? „Nach den ersten zwei bis drei Spielen haben wir uns schnell gefunden“, sagt der Sportdirektor und betont die starke Abwehr und den effizienten Angriff seiner Mannschaft. „Aber dann ist die Stabilität etwas verloren gegangen.“ Die Folge: vier Niederlagen in Serie für die Ripperger-Elf, auch aufgrund personeller Engpässe ab Mitte der Hinrunde.
Was geht besser? Die Konstanz ist derzeit Thema beim FC Fürth. „Wir müssen verletzungsfrei durchkommen, um in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenzen gehen zu können“, sagt Knapp.
Wer kommt, wer geht? David Schmidt hat sich im Winter dem FC Fürth angeschlossen. Der Offensivspieler spielte bislang bei Ligakonkurrent SG Wald-Michelbach eine tragende Rolle. Und die Überwälder haben Schmidt ungern ziehen lassen. „David ist ein absoluter Top-Spieler für die Offensive“, sagt Knapp. Schmidt sorge für zusätzlichen Konkurrenzkampf im Team, sei ein Charakterkopf, der auch menschlich gut zum FC passe. Schmidt ist ein wuchtiger Spielertyp mit viel Dynamik und starkem Abschluss. „Er kann eine Mannschaft führen“, sagt der Sportdirektor.
Co-Trainer Christian Vetter indes hat aufgehört – aus zeitlichen Gründen, wie es heißt. Felix Fischer übernimmt für Vetter. Der 31 Jahre alte Verteidiger spielt seit eineinhalb Jahren für den FC, hat zurzeit allerdings einen Knorpelschaden im Knie und muss pausieren. Die Torhüter Jakob Ihrig und Sebastian Kempf haben den FC Fürth verlassen. Ihrig wechselte auch aus beruflichen Gründen zum TSV Altheim, Kempf will beim SV Unter-Flockenbach II in Zukunft vielleicht auch als Torwart-Trainer arbeiten. Im Gegenzug wurde Alexander Gärtner reaktiviert, um das Torhüter-Team der Fürther zu komplettieren.
Wer wird Meister, wer steigt ab? „Ginsheim ist der Top-Favorit“, sagt Knapp. Der amtierende Spitzenreiter hat aktuell neun Punkte Vorsprung auf Verfolger Dersim Rüsselsheim. „Ab Platz zwei wird es spannend und wir hoffen, dass wir ein Wörtchen mitreden können“, sagt der Sportdirektor, der sich zu möglichen Abstiegskandidaten allerdings nicht äußern will.
Wo landet der FC Fürth am Rundenende? Eine Top-5-Platzierung hat die Ripperger-Elf angepeilt und dieses Ziel scheint durchaus realistisch zu sein, angesichts der Leistung des Aufsteigers bislang in dieser Saison. „Alles kann, nichts muss“, sagt dann auch der Sportdirektor des FC Fürth.
Was macht der Trainer? Der Verein hat den Vertrag mit Trainer Ralf Ripperger schon im November des vergangenen Jahres vorzeitig bis 2028 verlängert. „Wir setzen ein Zeichen, dass wir langfristig mit Ralf zusammenarbeiten wollen“, sagte Sportdirektor Marco Knapp mit Verweis auf die gute Entwicklung der Mannschaft. „Der Trainer hat Qualitäten, die uns weiterhelfen, und auch menschlich passt das gut zusammen.“