
Seckmauern. Der TSV Seckmauern hat in der Gruppenliga Darmstadt einen herben Rückschlag im Abstiegskampf einstecken müssen. Die Mannschaft von Spielertrainer Lucas Oppermann unterlag am Sonntagnachmittag Mit-Aufsteiger TSV Altheim zu Hause deutlich mit 0:4 (0:2). „Das war insgesamt eine hochverdiente Niederlage“, räumte Oppermann ein. Sein Team habe es zu fast keinem Zeitpunkt geschafft, den Schwung aus dem Fehlheim-Spiel in der vergangenen Woche mitzunehmen und die eigene Heimstärke auf den Platz zu bringen.
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„Wer das Spiel von außen gesehen hat, muss sich gefragt haben, wie das die Mannschaft von letzter Woche gewesen sein kann. Wir waren speziell in der ersten Halbzeit nicht anwesend“, kritisierte der 39-Jährige. Die Hausherren gerieten nach einem Doppelschlag der Gäste durch Sankara Dantse (20.) und Arda Yagmur (27.) mit 0:2 in Rückstand. Danach stellte der TSV von Vierer- auf Dreierkette um und habe, so Oppermann, mehr Zugriff bekommen, jedoch den Anschlusstreffer mehrfach verpasst. Im zweiten Abschnitt sorgten dann Joshua Brings (60.) und erneut Dantse (65.) für den Endstand. „Wir haben bitteres Lehrgeld bezahlt und es dem Gegner durch teils kapitale Fehler zu leicht gemacht. Altheim war spielerisch stark, musste aber heute gar nicht so viel Aufwand betreiben, um uns deutlich zu schlagen“, monierte Oppermann. Dabei mussten die Odenwälder erneut auf etliche Stammspieler verzichten, weswegen auch Akteure zum Einsatz kamen, denen noch der Rhythmus fehle. „Wenn unser Kader so gerupft ist, dann sind wir einfach nicht Gruppenliga-tauglich“, weiß Oppermann.
Die Niederlage bedeutete überdies für Oppermann auch das Ende der persönlichen Serie, wonach der Spielercoach seit seinem Amtsantritt in Seckmauern im Sommer 2024 noch kein Liga-Heimspiel, bei dem er selbst auf dem Platz stand, verloren hatte. Daher müsse in den nächsten Wochen auch gegen die „Top-7-Teams“ aus Ginsheim, Ober-Roden und Griesheim gepunktet werden. „Letztlich ist es eine einfache Rechnung: Wir brauchen für den Klassenerhalt dringend Punkte – am besten drei Stück pro Spiel“, erklärte Oppermann.