
Der Aufsteiger SG Benefeld-Cordingen steht zur Winterpause mit 13 Punkten auf dem neunten Platz der Kreisliga Heidekreis und hat den Klassenerhalt fest im Blick. Am kommenden Sonntag geht es mit dem Auswärtsspiel gegen die SG Nordheide weiter. Wir haben vorher eine Einschätzung von Klestor Vezaj, dem Co-Trainer des Aufsteigers, eine Einschätzung zur bisherigen Saison bekommen..
Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Seid ihr mit euren gezeigten Leistungen zufrieden? Was müsste besser werden?
Nach der ersten Saisonhälfte ziehen wir ein positives Fazit. Als Aufsteiger nach 12 Spielen über dem Strich zu stehen, ist für uns sehr viel wert, und trotz einiger Verletzungen haben wir gezeigt, dass wir mit den Topteams mithalten können.
Allerdings haben wir zu oft enge Spiele knapp verloren, häufig hat das nötige Quäntchen Glück gefehlt. So haben wir gegen die Top-3 der Liga, jeweils nur mit einem Tor knapp verloren. Für die Rückrunde müssen wir vor allem defensiv stabiler werden und unsere Chancen besser nutzen, um mehr Punkte mitzunehmen.
Unter den gegebenen Umständen sind wir sehr zufrieden mit unserer Vorbereitung. Wie alle Teams in der Region, hatten wir mit dem schlechten Wetter und den gesperrten Plätzen zu kämpfen, was zu einer kompletten Platzsperrung über weite Teile der Vorbereitung geführt hat. Zum Glück konnten wir kurzfristig bis zu drei Hallenzeiten pro Woche in der großen Sporthalle in Benefeld bekommen und so über Zirkeltraining, Ballarbeit in der Halle sowie Straßenläufe gezielt an unserer körperlichen Fitness arbeiten. Dadurch konnten wir trotz der Einschränkungen viel mit dem Ball machen und haben eventuell einen kleinen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften. Außerdem konnten die Langzeitverletzten Lucas Schuster und Roland Vezaj endlich wieder in den Trainingsbetrieb integriert werden.
Welcher Gegner der Liga hat euch in dieser Spielzeit bislang am meisten überrascht? Egal ob positiv oder negativ.
Rethem hat uns echt überrascht. Nachdem letzten Platz in der letzten Saison und dem glücklichen Umstand, dass es keine sportlichen Absteiger gab konnte man die klasse äußerst glücklich halten. Nach der Rückkehr wichtiger Spieler aus Verletzungen oder Auslandsaufenthalten haben Sie diese Saison eine super Truppe zusammen und stehen überraschend auf dem 5. Platz.
Welches war das Bemerkenswerteste, negativste oder positivste Ereignis im bisherigen Saisonverlauf?
Tiefpunkt in der Hinrunde war die 6:0-Niederlage beim SVN Buchholz, als an diesem Tag bei uns gar nichts passte. Außerdem mussten wir auf unserer Topstürmer Frederik Ziehm weite Teile der Hinrunde verzichten. Eine baldige Rückkehr ist auch noch nicht absehbar.
Ein Highlight dagegen war der Last-Minute Sieg gegen Wintemoor-Schülern in allerletzter Sekunde.
Wohin führt euer Weg in der Rückrunde?
Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und uns im gesicherten Bereich am Ende der Saison befinden.
Wer wird Meister und warum?
Germania Walsrode wird mit ihrer Kaderqualität kaum Punkte liegen lassen und somit die Nase vorne haben.