
Die A-Junioren der SG Empfingen haben die Saison in der A-Junioren-Leistungsstaffel Nordschwarzwald als Meister beendet. Mit einer ungeschlagenen Bilanz sichert sich das Team den Aufstieg in die Regionenstaffel. Trainer Florian Renz blickt stolz auf die Entwicklung seiner Mannschaft zurück, die sich über eine Qualifikationsrunde bis an die Spitze gekämpft hat und nun den nächsten Schritt ins Auge fasst.
Drei Stationen einer meisterlichen Party
Der Erfolg der SG Empfingen löste nach dem Ende der Spielzeit großen Jubel aus. Die Erleichterung und Freude über den erreichten Titel waren bei den Spielern und Verantwortlichen direkt spürbar. Nachdem die sportlichen Aufgaben auf dem Rasen erfolgreich gelöst worden waren, ging die Mannschaft nahtlos zum feierlichen Teil über. „Ja, zuerst auf dem Platz, danach im Sportheim und folgend im sogenannten 'Stüble'“, berichtet Trainer Florian Renz gegenüber FuPa über die Stationen der ausgelassenen Feierlichkeiten seiner Mannschaft.
Die ungeschlagene Bilanz an der Tabellenspitze
Die Saison ist beendet, und ein Blick auf das abschließende Klassement verdeutlicht die Vormachtstellung der SG. Nach sieben absolvierten Partien steht die SG Empfingen mit sechs Siegen, einem Unentschieden und keiner Niederlage unangefochten auf dem ersten Platz. Mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 28:7 distanzierte das Team den direkten Verfolger, den SV Pfrondorf-Mindersbach, der die Spielzeit mit 16 Punkten sowie einer Bilanz von fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage bei einem Torverhältnis von 16:6 auf dem zweiten Rang abschließt.
Der Weg dorthin war durch den Modus im Bezirk Nordschwarzwald besonders intensiv. „Das Saisonziel war schon, oben anzugreifen. Im Bezirk Nordschwarzwald ist es so, dass man sich in der Vorrunde sozusagen qualifizieren muss, um dann in der Rückrunde um den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionenstaffel zu spielen“, erklärt Florian Renz den anspruchsvollen Weg zum Erfolg.
Der unbedingte Wille als Schlüssel zum Erfolg
In den entscheidenden Momenten der Saison bewies der frischgebackene Meister die nötige mentale Stärke und den Fokus auf dem Platz, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Für den Trainer gab es klare Faktoren, die letztlich den Ausschlag für den Triumph gaben und das Team über Monate hinweg antrieben. Auf die Frage nach den Gründen für die Meisterschaft verweist Florian Renz auf das funktionierende Gefüge und nennt als wesentliche Säulen: „Mannschaftliche Geschlossenheit, starke Einzelspieler, unbedingter Wille.“
Taktische Flexibilität und fußballerische Qualität
Sportlich untermauerte die Mannschaft ihre Ausnahmestellung auch durch die 28 erzielten Saisontreffer, die von einer hohen spielerischen Qualität zeugen. Der Kader zeichnete sich durch eine hohe Variabilität aus, die es dem Trainer erlaubte, auf verschiedene Spielsituationen flexibel zu reagieren. Florian Renz hebt die spezifischen Vorzüge seiner Auswahl stolz hervor: „Gute Techniker, Flexibilität im Spielsystem und auf den Positionen.“ Diese Mischung machte die Mannschaft während der gesamten Runde für ihre Gegner unberechenbar.
Ein verdienter Trip nach Spanien und der Sprung nach oben
Nach den harten sportlichen Pflichten im Ligabetrieb steht für die Junioren nun die verdiente Belohnung im Vordergrund, um die erfolgreiche Spielzeit gemeinsam ausklingen zu lassen. Die Koffer für die anstehende Abschlussfahrt sind bereits gepackt. „Ja, schon kommende Woche fahren wir zusammen nach Llorett de Mar“, verrät Florian Renz die Reisepläne der Meistermannschaft. Dass der Verein den nächsten Schritt gehen und das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird, steht für den Trainer völlig außer Frage. Er bestätigt die Entscheidung kurz und voller Stolz: „Ja, das haben sich die Jungs verdient.“
Der personelle Wandel im Jugendbereich
Während die Spieler der anstehenden Reise entgegenfiebern, laufen im Hintergrund bereits die Weichenstellungen für die veränderten Bedingungen in der neuen Liga, da die Altersstruktur im Nachwuchs naturgemäß für Bewegung sorgt. „Bei den A-Junioren ist es wie in den anderen Jugenden auch: Spieler wechseln zu den Aktiven in den Herrenbereich, Spieler von den B-Junioren kommen hoch – und sicherlich ist die Regionenstaffel auch für externe Spieler interessant“, erläutert Florian Renz die Dynamik der Personalplanung für das kommende Spieljahr.
Das klare Ziel des Klassenerhalts in der neuen Liga Für die künftige Saison 2026/2027 blickt die sportliche Leitung mit viel Realismus und Bodenständigkeit auf die kommenden Aufgaben. In der höheren Spielklasse hängen die Trauben ungleich höher, weshalb sich der Aufsteiger primär stabilisieren möchte, um die Entwicklung der Talente weiter voranzutreiben. Florian Renz gibt daher eine klare und sachliche Marschroute für die Zukunft vor: „Sich in der Regionenstaffel zu behaupten und drin zu bleiben, um den nächsten Schritt zu machen.“