
Der Gerüstbau Fürstenwalde Cup 2026 des VfB Steinhöfel hat am heutigen Freitag in Briesen einen sportlich klaren Sieger hervorgebracht. In einem dicht getakteten Hallenturnier mit acht Mannschaften, zwei Gruppen und kompletter Finalrunde setzte sich der FSV Union Fürstenwalde II am Ende überzeugend durch. Zwölf Minuten Spielzeit pro Partie ließen keinen Raum für Zufälligkeiten. Tempo, Effizienz und mentale Stabilität entschieden – und machten den Turnierabend zu einer intensiven Standortbestimmung mitten in der Winterpause.
Struktur und Rahmen des Turniers
Der VfB Steinhöfel richtet den Gerüstbau Fürstenwalde Cup mit klarer Struktur aus. Zwei Vierergruppen bilden die Vorrunde, anschließend folgen Platzierungsspiele, Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale. Die Odervorderlandhalle in Briesen wird damit für mehrere Stunden zum Zentrum des regionalen Hallenfußballs. Jeder Fehler wirkt sofort, jede Führung muss verteidigt werden.
Gruppe A: Gastgeber setzt früh Akzente
In der Gruppe A übernimmt der VfB Steinhöfel von Beginn an die Kontrolle. Drei Siege aus drei Spielen, zehn erzielte Tore und nur vier Gegentreffer bringen neun Punkte und den Gruppensieg. Der Auftaktsieg gegen den TSV Lichtenberg sowie die Erfolge gegen den SV Merkur Kablow-Ziegelei 1916 und den FC Union Frankfurt unterstreichen die Dominanz des Gastgebers. Dahinter sichert sich der FC Union Frankfurt mit vier Punkten Rang zwei, während Kablow-Ziegelei und Lichtenberg folgen.
Gruppe B: Ausgeglichenheit mit klarer Spitze
Die Gruppe B zeigt sich zunächst ausgeglichener. Der FSV Union Fürstenwalde II bleibt ungeschlagen und sammelt sieben Punkte bei einem Torverhältnis von 7:2. Zwei Siege und ein Unentschieden reichen zum Gruppensieg. Der FSV Preußen Bad Saarow folgt mit fünf Punkten, United Berlin landet mit vier Punkten auf Rang drei, während Grün-Weiß Letschin punktlos bleibt.
Platzierungsspiele mit offenem Ausgang
Im Spiel um Platz sieben setzt sich der TSV Lichtenberg knapp mit 1:0 gegen Grün-Weiß Letschin durch. Das Spiel um Platz fünf liefert ein besonders enges Duell: Der SV Merkur Kablow-Ziegelei 1916 gewinnt gegen United Berlin mit 4:5 nach Neunmeterschießen. Auch diese Partien zeigen, dass das Turnier bis in die unteren Platzierungen hinein ernsthaft geführt wird.
Halbfinals mit minimalen Abständen
Die Halbfinals bringen die entscheidende Zuspitzung. Der VfB Steinhöfel setzt sich knapp mit 1:0 gegen den FSV Preußen Bad Saarow durch und erreicht das Finale. Im zweiten Halbfinale lässt der FSV Union Fürstenwalde II keine Zweifel aufkommen und schlägt den FC Union Frankfurt mit 2:0.
Spiel um Platz drei mit klarer Entscheidung
Im Spiel um Platz drei zeigt der FSV Preußen Bad Saarow eine eindrucksvolle Reaktion. Gegen den FC Union Frankfurt gelingt ein deutlicher 8:0-Sieg, der den dritten Rang sichert und den Turnierabend für Bad Saarow versöhnlich abschließt.
Finale mit eindeutiger Handschrift
Das Finale bringt schließlich die klare Entscheidung. Der FSV Union Fürstenwalde II trifft auf Gastgeber VfB Steinhöfel – und dominiert das Endspiel. Mit einem 3:0 setzt sich Union II durch und entzaubert den zuvor so souveränen Gruppensieger.