
Nach drei sieglosen Spielen in Folge ist der TSV Gersthofen wieder auf die Erfolgsspur eingeschwenkt. Die Lechstädter gewannen das Topspiel der Bezirksliga Nord beim TSV Haunstetten mit 2:1 und haben nun in Sachen Landesliga-Aufstieg alle Trümpfe in der Hand. Die Schlüsselszene dieser umkämpften Nachholpartie ereignete sich in der 63. Minute.
Als Gresthofens Fabian Bühler von seinem hartnäckigen Widersacher Oguzhan Karaduman unmittelbar von der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, zeigte Schiedsrichter Simon Schwank dem Haunstetter Abwehrchef die Rote Karte. Hart, aber vertretbar. Aivin Emini zirkelte den Freistoß sehenswert zum 2:1 in den Winkel.
Dabei hatte die Partie für den Spitzenreiter denkbar unglücklich begonnen. Den Kopfball von Mert Avan warf sich Keeper Julian Lippmann mehr oder weniger selber ins Netz. Die schnellen und wendigen Haunstetter Angreifer sorgten daraufhin mehrfach für Panik in der Gersthofer Hintermannschaft und hatten beste Chancen, darunter einen Pfostentreffer (11.).
Dann aber kam Gersthofen besser in die Partie. Ein weiterer Kopfball von Jermaine Meilinger nach einem Freistoß von Emini landete am Pfosten, Adnan Muminovic drückte den Abpraller zum 1:1 über die Linie. Die Fans hatten bis dahin ein gutes Spiel gesehen, das in Durchgang zwei noch besser wurde, weil Gersthofen nun auf die Entscheidung drängte. Was schließlich mit Eminis Freistoß klappte. Wobei die Haunstetter selbst in Unterzahl noch am Ausgleich schnupperten. Ioannis Maliachovas setzte einen Kopfball an die Gersthofer Querlatte (88.), einen weiteren Kopfball von Daniel Betz parierte Julian Lippmann spektakulär.
Schiedsrichter: Simon Schwank (Mindelheim) - Zuschauer: 300
Tore: 1:0 Mert Avan (3.), 1:1 Adnan Muminovic (28.), 1:2 Aivin Emini (63.)
Rote Karte: Oguzhan Karaduman (61./TSV Haunstetten)
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