2026-01-15T09:41:53.693Z

Allgemeines
– Foto: SV Germania 90 Schöneiche

Germania Schöneiche II triumphiert beim Krombacher-Cup

Premieren-Turnier der SG 47 Bruchmühle endet mit engem Finale

Der Krombacher-Cup 2026 hat am heutigen Samstag in Altlandsberg einen intensiven Hallentag geboten, der seinem Anspruch als Derbyturnier gerecht wurde. Acht Mannschaften, kurze Wege, bekannte Gesichter und ein klar strukturierter Modus prägten das erstmals ausgetragene Männerturnier der SG 47 Bruchmühle. Nach einer torreichen Vorrunde, umkämpften K.-o.-Spielen und mehreren Entscheidungen vom Punkt setzte sich im Finale die zweite Mannschaft des SV Germania 90 Schöneiche durch und sicherte sich den Turniersieg.

Ein Premieren-Turnier mit klarer Handschrift
Mit dem Krombacher-Cup hat die SG 47 Bruchmühle erstmals ein eigenes Hallenturnier für Herren ausgerichtet. Der Wettbewerb war bewusst regional gehalten und auf sportliche Vergleichbarkeit ausgelegt. Zwei Vierergruppen bildeten die Basis, gespielt wurde über zwölf Minuten pro Partie. Diese Struktur sorgte für ein durchgehend hohes Tempo und ließ keine langen Ruhephasen zu. Von Beginn an war spürbar, dass jede Begegnung unmittelbare Auswirkungen auf den Turnierverlauf haben würde.

Gruppe A: Bruchmühle setzt früh ein Zeichen
In der Gruppe A übernahm die SG 47 Bruchmühle früh die Kontrolle. Mit Siegen gegen den MTV 1860 Altlandsberg und den FC Neuenhagen 1913 II sowie einem knappen Erfolg gegen den SV Gartenstadt 71 sammelte der Gastgeber neun Punkte und erzielte 13 Tore. Dahinter behauptete sich der SV Gartenstadt 71 mit sechs Punkten als Zweiter. Altlandsberg und Neuenhagen II mussten sich mit den hinteren Plätzen begnügen, wobei insbesondere der MTV mit wechselhaften Leistungen auffiel.

Gruppe B: Germania II ohne Gegentor
Die Gruppe B wurde von der zweiten Mannschaft des SV Germania 90 Schöneiche dominiert. Drei Siege, elf erzielte Treffer und nur ein Gegentor bedeuteten eine makellose Gruppenphase. Dahinter setzte sich die TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf mit sechs Punkten durch. Die zweite Mannschaft der SG 47 Bruchmühle sowie der SV Rot-Weiß Werneuchen konnten dem hohen Tempo der Spitze nur phasenweise standhalten und schieden nach der Vorrunde aus.

Die Vorrunde als Belastungstest
Bereits die Gruppenphase zeigte, wie fordernd der Turniermodus war. Zwölf Minuten Spielzeit bedeuteten permanente Präsenz, jeder Fehler wurde sofort bestraft. Besonders in den direkten Duellen der Favoriten war zu erkennen, wie schnell sich Spiele in der Halle drehen können. Die Tabellenstände blieben bis zum letzten Vorrundenspiel in Bewegung.

Halbfinals voller Intensität
In den Halbfinals bestätigten die Gruppensieger ihre Ambitionen. Die SG 47 Bruchmühle setzte sich mit 4:3 gegen die TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf durch und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale ließ der SV Germania 90 Schöneiche II dem SV Gartenstadt 71 kaum Raum und gewann mit 2:0. Beide Partien waren geprägt von hoher Intensität und knappen Momenten, die den Charakter der Halle widerspiegelten.

Platzierungsspiele als Spiegel der Breite
Auch abseits des Finaleinzugs blieb der sportliche Wert hoch. Im Spiel um Platz sieben setzte sich der SV Rot-Weiß Werneuchen im Neunmeterschießen gegen den FC Neuenhagen 1913 II durch. Platz fünf sicherte sich der MTV 1860 Altlandsberg ebenfalls vom Punkt gegen die SG 47 Bruchmühle II. Diese Entscheidungen unterstrichen, wie ausgeglichen viele Begegnungen verliefen.

Das Spiel um Platz drei
Im kleinen Finale zeigte der SV Gartenstadt 71 noch einmal seine offensive Qualität und gewann mit 4:3 gegen die TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf. Nach dem verpassten Finaleinzug gelang damit ein versöhnlicher Abschluss eines Turniertages, der körperlich wie mental fordernd war.

Ein Finale auf Messers Schneide
Das Endspiel zwischen der SG 47 Bruchmühle und dem SV Germania 90 Schöneiche II entwickelte sich zu einer engen Angelegenheit. Beide Teams agierten kompakt, die Räume waren eng, Fehler wurden vermieden. Am Ende entschied ein Treffer zugunsten von Germania II, die sich mit 1:0 durchsetzte und den ersten Krombacher-Cup gewann. Für den Gastgeber blieb trotz der Finalniederlage ein starker Gesamteindruck.

Ein Turnier mit Perspektive
Der erste Krombacher-Cup hat gezeigt, dass das Konzept trägt. Viele Derbys, bekannte Gesichter und ein klarer sportlicher Rahmen sorgten für einen intensiven Hallentag. Die SG 47 Bruchmühle etablierte sich als Gastgeber eines Turniers, das sportlichen Ehrgeiz und regionale Verbundenheit vereint. Der Premieren-Sieger SV Germania 90 Schöneiche II setzte am Ende den Schlusspunkt unter einen Wettbewerb, der Hallenfußball in seiner dichtesten Form bot.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Aufrufe: 017.1.2026, 19:20 Uhr
redAutor