– Foto: Michael Schnieders

Heimschwäche verhindert bessere Platzierung von Germania Kückhoven

A-Ligist Germania Kückhoven hat erst einen Heimsieg gefeiert, aber auswärts gut gepunktet. Zudem ist auf den Torjäger Verlass.

Nach vielen Jahren in der Bezirksliga spielt der TuS Germania Kückhoven nun die zweite Saison in der Kreisliga A Heinsberg.

Belegte die Mannschaft von Trainer Dirk Valley in der vergangenen Spielzeit noch den zweiten Platz und scheiterte nur knapp am Aufstieg, so steht die Mannschaft aus dem Erkelenzer Ortsteil nun nach acht Spielen auf Rang acht. 14 Punkte hat die Valley-Truppe bislang geholt.

Saisonverlauf Am ersten und am letzten Spieltag vor der Corona-Unterbrechung gab es für die Germania Niederlagen zu verdauen. Beim Saisoneröffnungsspiel gab es gleich ein 0:1 gegen den SV Scherpenseel-Grotenrath. Vor der Unterbrechung hagelte es dann eine 1:7-Klatsche im Stadtduell beim SC 09 Erkelenz. Nach dem verpatzten ersten Spiel gelangen Kückhoven dann aber zwei Siege. Und die fielen beim 7:2 in Ratheim und einem 4:0 daheim gegen den SSV Blau-Weiß Kirchhoven ziemlich deutlich aus. Dann folgte ein Auf und Ab. Einem bemerkenswerten 1:1 bei Aufstiegskandidat SV Roland Millich folgte ein 3:2 beim schwer zu bespielenden FC Randerath/Porselen, ein weiteres Unentschieden (3:3 gegen Union Schafhausen II) und anschließend ein 3:2 bei Germania Teveren II.

Das war gut In der bisherigen Saison war Ron van Kessel eine verlässliche Größe. Von den 22 erzielten Treffern, markierte der Angreifer selber acht. Damit war von Kessel maßgeblich an den Kückhovener Siegen beteiligt. Auf den Offensivmann werden auch in Zukunft die Hoffnungen liegen. Mit drei Treffern ist Timon Grondowski der zweitbeste Schütze der Germania.

Das war schlecht Die Tordifferenz von 22:19 spricht eine deutliche Sprache. Herunter gerechnet kommt der TuS zwar auf 2,8 Tore pro Spiel, aber dem gegenüber stehen auch 2,4 Gegentreffer. Dort gilt es anzusetzen, um die relativ vielen Gegentore zu reduzieren. Weiterhin steht die Heimschwäche der Germania im Raum. Denn lediglich gegen Schlusslicht SSV Kirchhoven gelang ein Heimsieg. Dazu kamen ein Unentschieden und eine Niederlage. In der Fremde hingegen gelangen der Mannschaft von Valley drei Siege und ein Remis, dazu gab es eine Niederlage. Wenn Kückhoven die Heim- und die Defensivschwäche abstellen kann, kann es sogar noch mal oben angreifen. Dies ist jedoch nicht das formulierte Ziel des Vereins. „Schönen Fußball spielen“, das hat sich Germania Kückhoven auf die Fahnen geschrieben.

Personal Aktuell sieht es so aus, als wenn Trainer Dirk Valley mit dem gleichen Spielerkader weiterarbeiten kann wie bis zur Corona-Pause. Veränderungen sind natürlich noch möglich, sollte die Saison komplett abgebrochen werden und erst im Sommer die kommende Spielzeit starten.

240 Aufrufe8.4.2021, 15:00 Uhr
RP / Michael MoserAutor

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