
Schwalbach. Am vergangenen Sonntag ist die Entscheidung um den letzten Platz in der KLB MTK gefallen. Die Zweitbesetzung von Germania Okriftel konnte sich im Aufstiegsrückspiel auswärts beim FC Schwalbach II durchsetzen und gewann mit 7:3. Insgesamt entschied Okriftel das Duell damit deutlich mit 15:6 für sich. Pressesprecher Nico Ghiba vom FC Schwalbach sprach anschließend von einem „Klassenunterschied“.
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Nach der deutlichen 3:8-Niederlage im Hinspiel stand der FC Schwalbach II im Rückspiel bereits mit dem Rücken zur Wand. Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigte die Mannschaft Moral, musste sich am Ende jedoch erneut mit 3:7 geschlagen geben. Aufgeben sei für die Gastgeber keine Option gewesen, erklärt Pressesprecher Nico Ghiba: „Wir hatten Bock und wollten uns nicht noch einmal abschießen lassen.“
Erschwert wurden die Bedingungen durch die sommerlichen Temperaturen. „Es war ein sehr heißer Tag, da war es schwer, über den Kampf ins Spiel zu kommen“, sagt Ghiba.
Lange mit der Niederlage in der Relegation beschäftigen möchte sich der FC Schwalbach II nicht. Der Blick richtet sich bereits nach vorne: In der kommenden Saison will die Mannschaft mindestens an die gezeigten Leistungen anknüpfen und erneut vom Aufstieg träumen. Ghiba sagt, dass das Team diesmal den „Direktaufstieg anpeilen“ wolle. Zuspruch gab es nach dem Spiel auch vom Gegner aus Okriftel, der den Schwalbachern aufmunternde Worte mit auf den Weg gab.
Mit dem Aufstieg in die B-Liga hat Germania Okriftel II das zuvor ausgegebene Saisonziel erreicht. Spielertrainer Arbana blickt zufrieden auf die Entwicklung seiner Mannschaft zurück: Das Team sei als neu formierte Mannschaft in die Saison gestartet und habe sich von Beginn an den Aufstieg vorgenommen. Umso größer sei nun die Freude darüber, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde.
Auch mit Blick auf die kommende Saison gibt sich der Spielertrainer ambitioniert. Der Kader soll im Kern zusammenbleiben: „Wir bleiben im Großen und Ganzen so, wie wir sind“, erklärt er. Dennoch wolle sich Germania Okriftel II „auf zwei, drei Positionen noch verstärken“.
Das Ziel für die neue Spielzeit ist damit klar formuliert: Die Mannschaft will „oben mitspielen“, den direkten Wiederaufstieg dabei aber zunächst „nur im Hinterkopf“ behalten.