2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

Gericht bestätigt Festanstellung von Sunay Acar und Osman Sahan

Am Mittwoch fand vor dem Arbeitsgericht in Krefeld der erste Gütetermin zwischen dem KFC Uerdingen und Sunay Acar statt. Zu dem Termin war von Vereinsseite niemand erschienen, wohl aber der Trainer mit seinem Anwalt.

von Marc Fischer · 15.08.2024, 10:30 Uhr · 0 Leser
Sunay Acar besitzt nach einem Gerichtsurteil ein gültiges Arbeitspapier beim KFC Uerdingen.
Sunay Acar besitzt nach einem Gerichtsurteil ein gültiges Arbeitspapier beim KFC Uerdingen. – Foto: David Inderlied

Letztlich aber wurde vor Gericht bestätigt, dass ein Arbeitsverhältnis zwischen dem KFC Uerdingen und Sunay Acar besteht. Festgelegt wurde dies durch ein Versäumnisurteil. Dadurch, dass niemand vom KFC bei Gericht dabei war, besteht nun im Anschluss für den Verein die Möglichkeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Zunächst aber ist damit auch klar, dass dem 45-jährigen Übungsleiter auch das entsprechend ausgehandelte Gehalt zusteht. Denn mit dem Urteil steht fest, dass der Coach seit dem 1. Juli beim KFC unter Vertrag steht und bezahlt werden muss.

Das Vorgehen des Vereins stieß jedoch auf Verwunderung, denn es ist nur schwer nachzuvollziehen, warum von Vereinsseite niemand beim Termin erschienen war. Der Klub hat es erneut versäumt, zumindest auch auf dieser Ebene den Ankündigungen, die Altlasten seriös aufarbeiten zu wollen, nachzukommen und hat stattdessen erneut Fragen aufgeworfen.

Informationen, die der Redaktion vorliegen, besagen einen ähnlichen Ausgang in der Personalie Osman Sahan. Auch hier hatte ein Gericht bereits vor einigen Tagen mit einem Versäumnisurteil festgelegt, dass der als Sportdirektor vorgesehene Sahan einen rechtsgültigen Vertrag beim Verein besitzt. Bedeutet für den KFC Uerdingen, dass er aktuell zwei Mitarbeiter bezahlen muss, die er nicht braucht, oder nicht haben will. Beide Personalien dürften mit dieser Entscheidung den Etat weiter belasten und die Sorgen vergrößern.

Sowohl Sunay Acar als auch Osman Sahan waren zur Endphase der vergangenen Saison in der zweiten, nur sehr kurzen Amtszeit von Marc Schürmann mit Verträgen für die neue Spielzeit ausgestattet worden. Schürmann war nur wenige Tage nach seiner Installierung als Vorstandsvorsitzender bereits wieder zurückgetreten.