
In der Landesliga Gruppe 2 zwischen dem PSV Wesel und dem SV Budberg trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.
Bereits früh gerieten die Hausherren durch einen Strafstoß von Ole Egging in Rückstand, zeigten sich davon aber unbeeindruckt und spielten sehr mutig weiter nach vorne. Nach dem Ausgleich durch Oliver Dryka in der 31. Minute blieb die Partie offen und spannend. Beide Teams hatten im weiteren Verlauf Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden, doch weder Wesel noch Budberg gelang der Lucky Punch.
Gäste-Trainer Tim Wilke zeigte sich nach der Partie mit dem Punkt zufrieden, übte aber auch Kritik an der eigenen Mannschaft: „Heute war alles erwartbar. Wir wussten, dass uns ein schweres Auswärtsspiel bevorsteht. Wetter und Platzverhältnisse haben eine große Rolle gespielt – es war ein herbstlicher Tag mit Wind, Regen und einem sehr seifigen Untergrund. Was mir heute gefehlt hat, war die Intensität. Wir sind der Musik quasi das gesamte Spiel hinterhergelaufen, und das hat mich etwas enttäuscht.“ Trotzdem zog Wilke ein versöhnliches Fazit: „In der ersten Halbzeit war der PSV die stärkere Mannschaft, in der zweiten Hälfte war alles möglich. Beide Teams hätten den Lucky Punch setzen können. Am Ende ist es ein verdientes Unentschieden, mit dem ich gut leben kann. Einige Spieler müssen in naher Zukunft noch einen geistigen Schritt machen, damit wir uns als Team weiterentwickeln.“
Torjäger verletzt raus
Ein Wermutstropfen für die Budberger war die verletzungsbedingte Auswechslung von Torjäger Moritz Paul, der zur Pause angeschlagen raus musste: „Moritz hatte nach einem Kopfballduell über Kopfschmerzen und Schwindel geklagt. Da bin ich in der Verantwortung, ihn zu schützen. Auch wenn er für unser Spiel enorm wichtig ist – die Gesundheit geht in solchen Fällen immer vor.“
Offener Schlagabtausch
Auch PSV-Coach Björn Asfelder zeigte sich nach der Begegnung zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft:
„Ich bin sehr glücklich über den Punkt gegen ein Spitzenteam. Wir haben uns nicht aus dem Konzept bringen lassen, auch nicht nach dem frühen Rückstand. Uns war klar, dass Budberg mit einer enormen Offensivwucht kommt – mit Spielern wie Paul und Felix Weyhofen, die jederzeit gefährlich sind. Trotzdem haben wir das sehr ordentlich verteidigt. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt und hätten selbst in Führung gehen können. Nach dem Ausgleich war es ein offenes, intensives 50:50-Spiel. Die Punkteteilung ist am Ende absolut gerecht. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung und den Einsatz meiner Jungs – wir belohnen uns endlich wieder und liefern so ab, wie es sein soll.“
Ausblick
Für den PSV Wesel geht es am kommenden Spieltag mit einem Auswärtsspiel bei SF Hamborn 07 weiter. Der SV Budberg empfängt dagegen im Topspiel der Liga den ESC Rellinghausen – Zweiter gegen Dritter, ein echtes Highlight am kommenden Spieltag.
