
Eine traurige Nachricht erreichte den Spandauer Fußball am heutigen Sonntag. Gerd Achterberg ist gestern im Alter von 84 Jahren verstorben.
Achterberg, im Dezember 1940 geboren, war als Spieler für den Spandauer BC, heute FC Spandau 06 aktiv. Nach seiner Karriere als Aktiver tauschte er das Spielfeld gegen den Spielfeldrand und wurde Trainer, zunächst beim Spandauer SV. Es folgte eine Stippvisite bei den Füchsen aus Reinickendorf, mit denen Achterberg 1981 das Berliner Pokalfinale verlor.
Den Titel holte Achterberg dann 1983 mit dem SC Charlottenburg, mit dem er auch die Oberligameisterschaft feiern konnte. 1984 übernahm Achterberg bei Tennis Borussia das Kommando, führte das Team in die 2. Bundesliga. Nach drei Siegen aus den ersten zwölf Spielen wurde Achterberg ersetzt, TeBe stieg am Saisonende wieder ab.
1988 kehrte er zu den Füchsen zurück, bekleidete zunächst das Amt des Managers, übernahm später wieder auf dem Trainerstuhl und gewann erneut die Berliner Meisterschaft. Es folgten Stationen beim Spandauer SV, bei dem Achterberg am Anfang seiner Trainerkarriere schon einmal war und später beim FC Sachsen Leipzig, ehe Achterberg nach Berlin zurückkehrte.
Beim FC Spandau 06, der Nachfolgerverein des Spandauer BC, bei dem Achterberg selber spielte, bekleidete er lange das Amt des Präsidenten, verpasste mit dem Klub den Aufstieg in die Berlin-Liga. Im Februar 2019 trat Achterberg zurück, begründete dies damals unter anderem mit seinem Alter und dem Gesundheitszustand, fungierte anschließend als Ehrenpräsident.
Am heutigen Sonntag informierte die Arbeitsgemeinschaft Spandauer Fußballvereine auf Facebook vom Tot Achterbergs: „Traurige Nachricht für den Spandauer Fußball...Gerd Achterberg ist gestern mit 84 Jahren verstorben! Ruhe in Frieden, lieber Gerd! In dieser schweren Zeit sind die Gedanken bei seinen Angehörigen.