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Genclerbirligis Hoffnungen schwinden

SV Genclerbirligi Homburg: Bittere 1:7-Heimpleite

von Fried · 08.05.2025, 22:20 Uhr · 0 Leser

Genclerbirligi Homburg hätte in einem Nachholspiel der Bezirksliga Ost am Donnerstag mit einem Sieg über die SG Blickweiler/Breitfurt ganz nah ans rettende Ufer kommen können. Nach der 1:7-Heimpleite auf dem Jahnplatz sind die Hoffnungen auf den vorletzten Rang, der den Klassenerhalt bedeuten würde, aber auf ein Minimum gesunken. Die erste Hälfte konnten die Platzherren noch weitgehend ausgeglichen gestalten, nachdem Aaron Kempf (35. und 43.) die Gäste in Führung brachte, konnte Adil Efe Akbulat kurz vor der Pause noch anschließen. Im zweiten Durchgang gab es dann ein Spiel auf ein Tor, allein Benjamin Weickel traf vier mal am Stück (58., 62., 66. und 80.). Das 1:7 (82.) ging dann noch auf das Konto von Tobias Köhl. Blickweiler verbesserte sich auf Platz 11 und empfängt am Samstag um 16 Uhr die Sportfreunde Reinheim auf dem Rasenplatz in Blickweiler. Genclerbirligi hat am Sonntag um 15 Uhr das nächste Heimspiel gegen die SG Ommersheim/Erfweiler-Ehlingen.

SG-Trainer Dominik Moschel sagte nach dem Spiel: "Es ist klar, dass unter der Woche fehlen, aber die kommen jetzt auch zurück. Wir geben in solchen Spielen ja nicht freiwillig die Punkte her. Wir haben viele U19-Spieler, die wollen wir aufbauen, und in zwei, drei Jahren die Landesliga angreifen. Es ist zeitlich eng, wir spielen schon am Samstag wieder. Torwart Maximilian Walter ist kurz vor Schluss raus, aber da gehen wir davon aus, dass es nicht so schlimm ist".

Enes Beyhan vom SV Genclerbirligi meinte: "Es ist aktuell eine schwierige Lage für uns, heute haben auch viele Spieler gefehlt, wir konnten nur ein Mal wechseln. Wir haben Personalmangel, können das dann nicht auffangen. Wir waren ja lange Landesliga, jetzt Bezirksliga. Aber wir werden auch für den Fall der Fälle in der Kreisliga A weitermachen, wir haben ja Spaß am Fußball und es wird hier weitergehen. Wir haben Hoffnung, aber wir sind jung und müssen dann daran arbeiten. Wir spielen ja nicht wegen der Liga. Das Team bleibt zusammen, die Trainer bleiben auch.