2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Gemeinsame Stellungnahme der Stuttgarter Kickers und Kickers Offenbach

Unschöne Szene beim Spiel der Regionalliga Südwest.

von Stuttgarter Kickers · Heute, 20:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Die Stuttgarter Kickers und Kickers Offenbach verurteilen die rassistischen Beleidigungen gegen den Spieler Melkamu Frauendorf am heutigen Samstag nach dem gemeinsamen Regionalligaspiel in Offenbach auf das Schärfste.



Unmittelbar nach Spielende kam es von der Tribüne aus zu üblen rassistischen Beschimpfungen durch einzelne Zuschauer. Der Vorfall wurde umgehend gemeldet und wird aktuell geprüft. Beide Vereine sind sich einig: Rassistisches Verhalten widerspricht in eklatanter Weise den Werten des Fußballs und hat in unseren Stadien keinen Platz.

Prof. Dr. Rainer Lorz, Präsident der Stuttgarter Kickers, erklärt: „Wir sind geschockt. Diese üblen rassistischen Beleidigungen verurteilen wir auf das Schärfste. Dies hat auf keinem Fußballplatz der Welt etwas zu suchen. Melkamu Frauendorf hat die volle Unterstützung des gesamten Vereins und der Kickers Familie.“

Auch Joachim Wagner, Präsident der Kickers Offenbach, findet klare Worte: „Wir verurteilen diesen Vorfall aufs Schärfste und finden es extrem schade, dass eine bis zwei einzelne Personen für so etwas gesorgt haben. Rassistische Beleidigungen sind durch nichts zu rechtfertigen und widersprechen den Werten unseres Vereins und des Sports insgesamt. Kickers Offenbach steht für Fairness, Respekt und Vielfalt. Wir stehen solidarisch an der Seite von Melkamu Frauendorf.“

Beide Vereine betonen gemeinsam, dass Attribute wie Herkunft, Hautfarbe, Religion oder persönliche Lebensweise niemals eine Rolle spielen dürfen – weder auf dem Platz noch auf den Tribünen. Fußball lebt von Vielfalt, Gemeinschaft und gegenseitigem Respekt.

Die Stuttgarter Kickers und die Kickers Offenbach werden bezüglich des Vorfalls im Austausch bleiben. Und das mit einer klaren Haltung: Kein Platz für Rassismus. Nicht im Stadion, nicht im Fußball, nicht in unserer Gesellschaft.