
In der kommenden Saison werden der TV Geisenhausen und der SC Landshut-Berg wieder eine Spielgemeinschaft im Bereich der A- und B-Junioren eingehen. Diese Verbindung gab es schon mal in der Vergangenheit. Den Gedanken für diese neuerliche Fusion hatten TVG-Großfeldkoordinator Daniele Soffietti, der in seiner aktiven Zeit selbst ein paar Jahre "auf dem Berg“ kickte, und der Landshuter Jugendleiter Bernie Furtmair. Nach den ersten Gesprächen im März fiel schließlich im Mai die Entscheidung, mittelfristig bei den A- und B-Junioren zusammenzuarbeiten.
Da es sich bei Geisenhausen und Landshut nicht unbedingt um kleine, benachbarte Dorfvereine handelt, drängt sich die Frage nach dem Warum auf. Der Grund für den Zusammenschluss liegt im Streben aller Beteiligten, hochklassigen Jugendfußball anbieten zu können. So wird die A1 in der kommenden Spielzeit mit den Talenten aus beiden Lagern in der Bezirksoberliga antreten. Die A2 wird eine Klasse tiefer in der Kreisliga an den Start gehen. "Hätten wir diesen Schritt nicht gewagt, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man die besten Talente an andere Vereine verloren hätte“, erklären TVG-Abteilungsleiter Tom Ertl und Berg-Sportvorstand Karl-Heinz Brunner. Im B-Jugendbereich ist die Situation ähnlich: Die B1 will in der Kreisliga ganz vorne mitspielen, die B2 wurde für die Juniorengruppe gemeldet.
Die Federführung bei der A-Jugend hat Landshut Berg, bei der B-Jugend der TV Geisenhausen Beide Seiten stellen jeweils für einen Jahrgang zwei Trainer und auch die Trainingsorte sind 50:50 zwischen Landshut und Geisenhausen aufgeteilt. Da ein solcher Zusammenschluss auch Fragen und Diskussionen aufwirft, gab es im Vorfeld Informationsveranstaltungen mit den Spielern und Eltern. Zudem wurden klare Kommunikationswege und Zuständigkeiten vereinbart, um vor allem am Anfang etwaigen Abstimmungsproblemen entgegenzuwirken. Um die Integration der Vereine und der Mannschaften voranzutreiben, haben Jugendleiter und Trainer diverse Maßnahmen zum Teambuilding eingeleitet, um hier schnell eine Einheit zu formen. Äußeres Zeichen ist dabei die neue einheitliche Trainings- und Spielkleidung. "Man sieht den Fortschrittvon Woche zu Woche und wir haben ein sehr gutes Gefühl bei diesem Projekt“, freut sich Berg-Jugendleiter Bernie Furtmair.