
Bei der Futsal-Meisterrunde, die um 10 Uhr in der Halle an der Seeshaupter Straße angepfiffen wird, qualifizieren sich nur die beiden Finalisten für die nächste Runde, die Oberbayerische Futsal-Meisterschaft, in Manching am 10. Januar.
Mit der Mannschaft von Geiselbullachs Trainer Stefan Held und der Mannschaft aus Gernlinden nehmen erneut zwei Teams am Kreisfinale teil, die schon im vergangenen Jahr dabei waren.
Der Bezirksligist aus Geiselbullach verpasste dabei als Vorrundendritter in seiner Gruppe knapp den Einzug ins Halbfinale und Gernlinden landete in der Vorrunde abgeschlagenen auf dem fünften und letzten Tabellenplatz.
Neuling und völliger Außenseiter ist der dritte Landkreis-Teilnehmer heuer, der SV Althegnenberg, der sich erstmals in der Vereinsgeschichte für das Kreisfinale qualifizieren konnte und entsprechend unbeschwert aufspielen kann.
„Wir sind in den vergangenen Jahren immer knapp gescheitert“, sagte Geiselbullachs Spielertrainer Stefan Held. „Dieses Jahr wollen wir überstehen und im besten Fall auch mal weiterkommen. Die Favoriten sind aber wohl Deisenhofen und Penzberg.“
Gernlindens Trainer Antonio Ferlisi blickt optimistisch nach vorne. „Im Hallenfußball ist alles möglich. Mit Hechendorf und Geiselbullach treffen wir auf schlagbare Gegner. Murnau und Penzberg kenne ich nicht so. Für uns ist der erneute Einzug in die Zugspitz-Endrunde eh schon ein Erfolg. Heuer könnten wir besser abschneiden, als im vergangenen Jahr, als wir stark ersatzgeschwächt nach Penzberg fuhren. Diesmal kommen wir in Bestbesetzung.“
„Wir wollen einfach den Winter über nur ein bisschen Spaß beim Hallenkick haben“ sagte Althegnenbergs Trainer Marco Errichetti. In Althegnenberg habe man nur eine kleine Halle zur Verfügung.
„Deshalb haben wir uns auch zur Hallenrunde angemeldet, um etwas in der Winterpause für uns zu tun“, sagt Errichetti und fügt an: „Wir gehen da völlig befreit und ohne jeglichen Druck rein ins Turnier. Es war für uns ohnehin schon ein Riesenerfolg unter die besten zehn in der Zugspitzgruppe zu rutschen. In Penzberg fehlen mir allerdings einige Spieler wegen der Ferienzeit.“