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Ligabericht

»Geht streng Richtung Relegation«: Inter erwischt gebrauchten Abend

Bezirksliga Nord, der Freitag: Grafenwöhr schickt die Amberger mit einer 5:0-Packung auf die Heimreise

von Florian Würthele · 25.04.2025, 20:57 Uhr · 0 Leser
Für Spielertrainer Julian Ceesay (links) und den SV Inter Bergsteig Amberg wird die Luft im Abstiegskampf dünner.
Für Spielertrainer Julian Ceesay (links) und den SV Inter Bergsteig Amberg wird die Luft im Abstiegskampf dünner. – Foto: Josef Trummer

Im einzigen Freitagsspiel der Bezirksliga Nord musste der SV Inter Amberg einen herben Dämpfer im Abstiegskampf hinnehmen. Für die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Helmut Jurek und Julian Ceesay stand viel auf dem Spiel im Auswärtsmatch bei der SV Grafenwöhr. Nicht umsonst hatte Heim-Trainer Martin Kratzer im Vorfeld von einem „Vier-Punkte-Spiel“ – Stichwort direkter Vergleich – gesprochen. Letztlich entwickelte sich dieses Direktduell im Abstiegskampf zu einer überraschend klaren Angelegenheit. Grafenwöhr setzte sich satt mit 5:0 (3:0) durch und fährt ganz wichtige Punkte ein.

Schon in der ersten halben Stunde stellten die Garnisonsstädter die Weichen auf Sieg. Von Beginn an war zu spüren, dass Grafenwöhr das Heimspiel unbedingt gewinnen wollte. Der aufgerückte Defensivmann Johannes Kopp brachte sein Team in der 11. Minute in Führung. Grafenwöhr blieb am Drücker, stellte noch vor der Pause durch die Tore seines Sturmduos Xavier Siemski (22./Foulelfmeter) und Marcello Siemski (26.) auf 3:0. Auch im zweiten Durchgang brachte Inter Bergsteig Amberg keinen Fuß auf den Boden, der Gegner agierte spritziger, gedankenschneller und torgefährlicher. Spätestens nach Kilian Heldmanns Bude zum 4:0 (48.) war die Messe frühzeitig gelesen. Xavier Siemski (79.) mit seinem zweiten Tor machte das Debakel für Amberg komplett.



Helmut Jurek, Spielertrainer des Inter, fand kurz nach dem Abpfiff offene Worte. Den hochverdienten Sieg des Gegners erkannte er an: „Eine völlig verdiente Niederlage für uns. Wir konnten Grafenwöhr in keinem Bereich Paroli bieten. Der Gegner war spritziger, zweikampfstärker und gefährlicher. Dem konnten wir nichts entgegensetzen.“ Vor den restlichen Partien des Spieltags haben die Amberger zwar noch den letzten Nichtabstiegsplatz inne, doch die Teams aus Arnschwang und Willmering-Waffenbrunn könnte beide vorbei preschen. „Es geht streng Richtung Relegation. Wenn es soweit kommt, müssen wir uns dennoch straffen und uns dahingehend vorbereiten“, sagt Jurek.