
Die SpVg Schonnebeck befindet sich zurzeit im klaren Aufwärtstrend, die vergangenen vier Ligaspiele in der Oberliga Niederrhein konnten allesamt für sich entschieden werden. Am 13. Spieltag kommt nun der FC Büderich an den Schetters Busch, der nach schwachem Saisonstart starke zehn Punkte aus den vergangenen acht Partien eroberte und somit schwer berechenbar ist für die Essener. Das weiß auch SpVg-Cheftrainer Dirk Tönnies, der den Kontrahenten im Gespräch mit FuPa Niederrhein demzufolge als „Wundertüte der Liga“ bezeichnet.
24 Zähler weist Vorjahres-Vizemeister SpVg Schonnebeck nach bislang zwölf absolvierten Spieltagen vor, steht somit auf dem zweiten Tabellenplatz. Ligaprimus Ratingen 04/19 konnte bereits am Freitagabend im Kampf um die Tabellenspitze vorlegen und steht folglich vier Zähler vor dem Verfolger, weshalb dieser nun im Heimspiel gegen Büderich nachlegen möchte. Schonnebeck-Coach Tönnies verrät gegenüber dieser Redaktion, worauf es im Spiel gegen den Kontrahenten ankommen wird, um den nächsten Dreier einzuheimsen.
Sowohl gegen den SV Biemenhorst zuletzt als auch gegen den SV Sonsbeck eine Woche zuvor verzeichneten die Schwalben klare Erfolge, auch im Heimspiel gegen Büderich will die Tönnies-Elf nun überzeugen und die starke Form bestätigen. Der 51-jährige Übungsleiter rechnet dabei allerdings mit einer schweren Aufgabe, auch wenn seine Mannschaft nach den jüngsten Leistung nur so vor Selbstvertrauen strotzen dürfte: „Büderich ist so ein bisschen die Wundertüte der Liga, sie sind insbesondere in der Offensive sehr gut besetzt. Ich sehe generell keine Mannschaft in dieser Liga favorisiert, weil jeder jeden schlagen kann. Aber wir sind nach den letzten Spielen so selbstbewusst um sagen zu können, das wir das Spiel auf jeden Fall gewinnen wollen“, stellt Tönnies unmissverständlich klar.
Trotz der erfolgreichen Resultate zuletzt sei jedoch nicht alles perfekt gewesen, insbesondere in der Offensive habe sich die SpVg aus Sicht des Trainers das Leben zuletzt selbst schwer gemacht. Gegen den FCB wollen die Grün-Weißen genau da ansetzen und erneut ungefährdete drei Punkte eintüten, wie Tönnies hervorhebt: „Die Genauigkeit im letzten Drittel geht uns ein wenig ab, unsere Laufwege haben da zuletzt nicht immer gepasst. Das gehört aber auch zum Entwicklungsprozess dazu. Wir sind auf einem guten Weg und müssen einfach weiter hart arbeiten“, erklärt der Chefcoach zuversichtlich.
Insbesondere zwei Akteure wussten zuletzt regelmäßig zu überzeugen, sowohl Sommer-Top-Transfer Niko Bosnjak als auch Sturmpartner Lennon Jung lieferten in den vergangenen Duellen ab: Während Letzterer in den vergangenen drei Spielen jeweils traf und in Summe drei weitere Treffer auflegte, verbuchte Bosnjak sage und schreibe neun Torbeteiligungen in den vergangenen vier Spielen. Auch gegen Büderich wird es wieder auf die Qualitäten der beiden Top-Stürmer ankommen, was auch Tönnies unterstreicht:
„Lenni und Niko sind zwei hervorragende Fußballer mit tollem Torinstinkt, beide sind in toller Verfassung, haben aber auch noch Luft nach oben. Ich bin mir sicher, dass beide spätestens zur Rückrunde so richtig explodieren werden“, lobt der Übungsleiter. Verzichten muss die SpVg derweil neben den Langzeitverletzten Hugo Schmidt und Tim Ulrich auch auf Alpha Kevin Kourouma und Len Blackmann. Ob es Ersatzkeeper Julian Selenkov nach grippalem Infekt rechtzeitig in den Kader schafft, bleibt hingegen abzuwarten. Anstoß der Partie am Sonntag ist um 15 Uhr.
