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Im dritten WM-Qualifikationsspiel der Frauen trafen Israel und Luxemburg auf neutralem Platz aufeinander. Die Italienerin Marotta, die nicht immer souverän wirkte, ohne das Spiel aber entscheidend zu beeinflussen, leitete die Partie, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
Israel übernahm schnell die Kontrolle. In der 2.Minute verfehlte Smadar Cohen aus 16 Metern nur knapp das Tor. Kats eröffnete in der 10.' den Torreigen, indem sie einen langen Ball annahm, Schlimé umdribbelte und zum 1:0 einschob. Nur zwei Minuten später erhöhte Selimhodzic mit einem präzisen Fernschuss, der via Innenpfosten im Netz landete, auf 2:0.
In der 18.' folgte das 3:0 durch das erste von zwei Toren von Ben Israel, die nach einem Freistoß von Sommer per Kopf traf. Israel blieb dominant und Kats bereitete in der 40.' das 4:0 vor, als Ben Israel einen Konter erfolgreich abschloss. Kurz vor der Halbzeit erhöhte sie selbst auf 5:0, nachdem sie in den naiven Versuch eines kurzen Aufbauspiels Luxemburgs kurz vor dem Kasten spurtete. In der 2.Halbzeit schien Luxemburg zunächst stabiler, doch die israelische Offensive blieb gefährlich.
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Immerhin gab es weniger israelische Abschlüsse zu verzeichnen und mehr luxemburgische Entlastung. Kats setzte in der 83. Minute den Schlusspunkt, indem sie einen schnellen Konter abschloss und mit ihrem Hattrick-Tor auf 6:0 stellte. Trotz einer späten Chance für Avital, die den Pfosten traf, blieb das Ergebnis unverändert. Luxemburg, das durch Dos Santos in der 1.Halbzeit nur einen Schuss auf das gegnerische Tor hatte, bleibt nach dieser Niederlage sieglos in der Qualifikation, während Israel mit einer starken Vorstellung auftrumpfte.
Angesprochen auf die Fünferkette in der Abwehr meinte Trainer Daniel Zirbes in einer Sprachnachricht an FuPa: „Es ist uns speziell in den ersten Minuten nicht so gut gelungen, die Abläufe in der Fünferkette im Block gut zu halten. Das wurde dann immer ein Stück besser und es ist uns aber trotzdem über die gesamte 1.Halbzeit nicht gelungen, die Tiefenläufe zu verteidigen und die Tiefe im Rücken zu verteidigen, da haben wir die Sache nicht gut gemacht, das muss man einfach sagen.
Es war eine Kombination aus nicht genügend Druck auf den Ball, um den Ball herum und dann keine gute Tiefenverteidigung, kein Aufnehmen von den Tiefenläufen. In der Halbzeitpause haben wir ein paar Spielszenen gezeigt, auch nochmal im Detail und adaptiert. In der 2.Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht. Es war im Ganzen mehr Fußball in der 2.Hälfte.“
Ein Sonderlob hatte Zirbes für die eingewechselte erst fünfzehnjährige Aina Fernandez Berenguer übrig. Nicht nur auf sie bezogen meinte er weiter: „Da kommt in Zukunft auf jeden Fall etwas nach. Konkurrenz belebt das Geschäft sagt man ja und Konkurrenz belebt auch den Kader und wenn dann langjährige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen und andere Stammspielerin dabei sind, aber den Druck spüren, dass da auch junge Mädels nachkommen und wollen, dann kann das nur positiv für alle Seiten sein.“
Der Spielbericht wurde per KI auf Basis des Livetickers generiert und von Paul Krier bearbeitet und angepasst.