2026-05-12T12:35:39.633Z

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Gegen den Trend: Blaues Wunder sucht die Wende

SG Blaues Wunder Hannover gastiert beim MTV Engelbostel-Schulenburg

von red · Heute, 20:31 Uhr · 0 Leser
– Foto: Lorena Pietler

Die SG Blaues Wunder Hannover steht im Saisonendspurt unter Druck. Vor dem Auswärtsspiel beim MTV Engelbostel-Schulenburg hofft Trainer Leon Erler auf eine Wende – und auf das zuletzt fehlende Spielglück.

Die Ausgangslage für die SG Blaues Wunder Hannover ist klar: Vier Spieltage vor Saisonende zählt im Abstiegskampf jeder Punkt. Nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim TuS Davenstedt steht die Mannschaft auf Rang vierzehn und damit weiter unter Druck.

Nun wartet mit dem MTV Engelbostel-Schulenburg jedoch eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich. Der Tabellenfünfte musste sich zuletzt in einem torreichen Spiel mit 3:5 beim TuS Garbsen geschlagen geben.

Für Trainer Leon Erler geht es in den verbleibenden Partien nur noch um Ergebnisse: „Jetzt ist klar: In den verbleibenden Spielen geht es nur noch um drei Punkte – nicht mehr und nicht weniger. Wir stehen unter Zugzwang.“

Besonders bitter aus seiner Sicht: Die vergangenen Wochen verliefen häufig nach einem ähnlichen Muster. „Aus den letzten vier Spielen haben wir dreimal mit 1:2 verloren“, sagte Erler. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass seine Mannschaft in vielen dieser Partien mindestens auf Augenhöhe gewesen sei: „Ich glaube aber, dass wir in keinem dieser Spiele die schlechtere Mannschaft waren, teilweise sogar die bessere.“

Neben eigenen Fehlern und fehlender Konsequenz vor dem Tor sieht Erler dabei auch fehlendes Spielglück als Faktor. „Insgesamt fehlt uns aktuell einfach auch das nötige Spielglück“, sagte der Trainer. In der starken Phase zuvor, als Blaues Wunder in vier Spielen zehn Punkte holte, seien entscheidende Situationen häufiger zugunsten seiner Mannschaft gelaufen. „In den vergangenen Wochen lief dagegen fast jedes Spiel nach dem gleichen Muster ab – und zwar gnadenlos gegen uns.“

Trotz der schwierigen Lage sieht Erler weiterhin genügend Qualität im eigenen Team. „Die Qualität haben wir definitiv. Das haben wir gegen jede Mannschaft gezeigt, auch gegen die Teams aus dem oberen Tabellenbereich.“ Als Beispiel nannte er die Partie gegen die SG 74 Hannover, in der Blaues Wunder nach seiner Einschätzung in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft gewesen sei.

Entscheidend werde nun sein, die Leistungen auch in Punkte umzumünzen. „Jetzt müssen wir diese Leistungen weiter bestätigen und gleichzeitig vorne konsequenter werden“, sagte Erler. Oft seien es nur Kleinigkeiten, die Spiele entscheiden würden: „Vielleicht brauchen wir hinten auch einfach mal wieder dieses kleine Quäntchen Glück mehr.“

Den Fokus richtet der Trainer dabei bewusst auf die eigene Mannschaft. „Am Ende bringt es aber nichts, ständig auf die anderen zu schauen“, sagte Erler. „Wenn wir in den letzten vier Spielen unseren Job machen, werden die anderen auch nicht alles gewinnen.“

Anstoß der Partie zwischen dem MTV Engelbostel-Schulenburg und der SG Blaues Wunder Hannover ist am Mittwoch um 19 Uhr.