
In der zweiten Runde des Brandenburger Landespokals tritt der RSV Eintracht 1949 am Samstag, den 05.09.2026, um 13 Uhr beim sechstklassigen Ludwigsfelder FC an. Nach einem soliden Start in die neue Spielzeit der Regionalliga musste die Mannschaft von Trainer Thomas Franke zuletzt zwei Pflichtspielniederlagen in Serie hinnehmen. Beim Brandenburgligisten nimmt der Gast aus Stahnsdorf die klare Favoritenrolle ein und will die Pokalaufgabe für den erhofften Umschwung nutzen.
Für den RSV Eintracht Stahnsdorf kommt die anstehende Aufgabe im Brandenburgpokal zu einem wichtigen Zeitpunkt. Zwar verlief der Auftakt in die Regionalliga zunächst verheißungsvoll, doch die vergangenen zwei Begegnungen endeten jeweils mit einer Enttäuschung.
Zuletzt musste sich das Team von Chefcoach Thomas Franke und den beiden Co-Trainern Manuel Meister und Umberto Sacchi der Reserve des 1. FC Magdeburg II vor 250 Zuschauern mit 2:4 geschlagen geben. Trotz eigener Treffer durch Angreifer Isma Baraze Adam sowie Mittelfeldakteur Ernes Smailovic gaben die Gastgeber die Führung aus der Hand. Gegen den zwei Klassen tieferen Kontrahenten soll nun wieder Stabilität in das Spielgeschehen einkehren.
Dass Pflichtspiele gegen Teams aus der Brandenburgliga keineswegs im Vorbeigehen gewonnen werden, erlebten die Stahnsdorfer bereits in der ersten Pokalrunde beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow.
Obwohl der Favorit nach einer Notbremse von Christopher Evans ab der 35. Minute in personeller Überzahl agierte, blieb die Partie bis in die Schlussphase offen. Verteidiger Joshua Uwakhonye brachte den RSV zwar früh in Front, doch die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit durch den Treffer von Nathanael Kukanda zum 2:0-Endstand. Diese Erfahrung mahnt dazu, auch im anstehenden Duell von Beginn an konzentriert aufzutreten.
Der gastgebende Ludwigsfelder FC geht derweil mit Rückenwind und mehr Pokalspielpraxis in das Duell am Samstag. Die Auswahl von Trainer Christof Reimann und Co-Trainer Toni Wagner bestritt vor dem Ligastart am vergangenen Wochenende bereits zwei Runden im Landespokal.
Nach einem souveränen 3:0-Auswärtserfolg in der Vorrunde beim Achtligisten SG Groß Gaglow aus der Landesklasse setzte sich die Reimann-Elf in der ersten Hauptrunde deutlich mit 5:2 beim Siebtligisten FSV Glückauf Brieske/Senftenberg aus der Landesliga durch.
Den anschließenden Auftakt in der Brandenburgliga beendete der LFC vor 365 Zuschauern mit einem 1:1-Unentschieden bei der BSG Stahl Brandenburg.
Der Blick auf die Historie unterstreicht die Rollenverteilung zwischen beiden Vereinen. In der Saison 2024/25 kreuzten sich die Wege zuletzt in der NOFV-Oberliga Süd, wobei der RSV beide direkten Duelle für sich entscheiden konnte, ehe Ludwigsfelde mit lediglich sieben Zählern den Gang in die Sechstklassigkeit antreten musste.
Der einzige Pflichtspielsieg der Hausherren über die Stahnsdorfer datiert aus dem Jahr 2013 in der damaligen Landesliga Nord.